Alta via Bepi Zac

Alta via Bepi Zac

Tourendetails

TourencharakterSie gehören nicht zu den berühmten Schaustücken der Dolomiten, die Berge über dem San-Pellegrino-Pass, obwohl in dem lang gestreckten Kamm einige fantastische Türme stehen und mit der Cima dell’Uomo (Ponta de l’Om, 3010 m) sogar ein Dreitausender. Der hat immerhin einen recht berühmten Erstbesteiger (1879) - Gottfried Merzbacher, geboren im bayerischen Baiersdorf bei Erlangen. Er unternahm mehrere Forschungsreisen in asiatische Gebirge, unter anderem zum Elbrus und ins Tienschan, wo ein periodisch ausbrechender Gletschersee seinen Namen trägt.

Der eisige Krieg

Der eisige Krieg

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TourencharakterMarmolada – 3343 Meter. Der Berg schlechthin zwischen Eisack und Piave, der höchste, der einzige mit einem richtigen Gletscher, immerhin fast fünf Quadratkilometer groß, darin hätte der Englische Garten von München bequem Platz; ein Berg mit unverwechselbarem Profil, eher sanft abdachend nach Norden, eine senkrechte Mauer im Süden; der Berg mit der längsten und höchsten Seilbahn (3250 m) und dem ältesten Klettersteig (1903).

Schützengräben am Padònkamm

Schützengräben am Padònkamm

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TourencharakterDer Name des Klettersteigs ist in diesem Fall Programm - »Via ferrata delle Trincee«. Die Tour hält aber noch weit mehr bereit als nur einen Abstecher in die Schützengräben (trincee) des Gebirgskrieges 1915–17. Die Kammüberschreitung zwischen Sellamassiv und Marmoladaeis ist auch ein interessanter Ausflug in eine noch viel fernere Vergangenheit. Denn hierbewegt man sich für einmal nicht auf Kalkfels oder Dolomit, ist der Untergrund nicht bleich, sondern dunkel, gelegentlich fast schwarz.

Der »Blutberg«

Der »Blutberg«

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TourencharakterAuf der Fahrt über die »Große Dolomitenstraße« dürften ihn die meisten übersehen, gibt es links und rechts der berühmten Passstraße doch entschieden Attraktiveres zu bestaunen als den breit-behäbigen, bis unter den Gipfel grünen Rücken, der sich im Winkel über den Talgräben des Cordévole und des Andrazbachs erhebt. Kein markantes Profil, auch kein Dolomitfels, der Klettermöglichkeiten signalisiert.

Rund um die Cinque Torri

Rund um die Cinque Torri

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TourencharakterTofane (3244 m), Cristallo und Sorapiš sind die großen, mächtigen Pfeiler im Westen und Osten der Conca d’Ampezzo, des weiten Felsenrunds des Nobel-Tourismusortes, der 1956 die Olympischen Winterspiele ausrichtete. Zur Frühmittagssonne hin zeigt sich eher Filigranes, vergleichsweise kleine Gipfel wie jene der Croda da Lago (Cima d’Ambrizzola, 2715 m), die Cinque Torri (2361 m) und das Trio Averau (2649 m), Nuvolau (2574 m) und Gusela (2595 m).

Minenkrieg in den Dolomiten

Minenkrieg in den Dolomiten

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TourencharakterDer Kleine Lagazuoi (2778 m) ist nicht nur eine bemerkenswerte Aussichtswarte mitten in den Dolomiten, er ist auch ein militärhistorisches Denkmal. Hier wurde mehr im als am Berg gekämpft, nachdem sich beide Parteien festgesetzt hatten und als alle Ver-suche, Geländegewinne zu erzielen, sich als aussichtslos erwiesen.

Rund um die Tofana di Rozes

Rund um die Tofana di Rozes

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TourencharakterZigtausende verdrehen sich jedes Jahr auf der Fahrt von Cortina d’Ampezzo hinauf zum Falzáregopass den Hals nach der riesigen Südwand der Tofana di Rozes. Anderthalb Kilometer hoch ragt sie über der »Großen Dolomitenstraße« in den blauen Himmel – Felsarchitektur vom Feinsten. Besteigen lässt sich der Dreitausender natürlich auch, und auf dem Normalweg ist das nicht einmal besonders schwierig. Und dann gibt’s auch noch den »Giro della Tofana«, eine der genussvollsten Wanderungen der Dolomiten.

Croda del Valon Bianco, 2687 m

Croda del Valon Bianco, 2687 m

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TourencharakterZitat.
Ich erinnere mich noch, daß es mörderisch schneite, als wir Ende Februar 1916 aus dem Pustertal durch das Gadertal nach St. Kassian hinaufzogen. Es geschah schon das vierte mal in diesem Winter, daß sich unsere Kaiserjäger- Streifkompanie auf der Wanderschaft in neue, wildfremde Frontabschnitte der Dolomiten befand. Diesmal sollten wir irgendwo im Travenanzes eingesetzt werden, jenseits der Fanesscharte, in jenem einsamen Hochtal, das von den wild zerrissenen Dolomitgruppen der Fanes, der Tofanen und Lagazuoiberge umstanden wird.

Sentiero ferrato Ivano Dibona

Sentiero ferrato Ivano Dibona

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TourencharakterKlettersteige gibt’s rund um Cortina d’Ampezzo genug - große und kleine, anspruchsvolle und leichte. Dass hier die meisten Touren, ob mit oder ohne Eisen, die reinste Augenweide sind, braucht dabei nicht betont zu werden: Dolomiten pur. Das gilt ganz besonders für einen der längsten und schönsten Höhenwege der Gegend, den »Sentiero ferrato Ivano Dibona«.

Via ferrata Renè De Pol

Via ferrata Renè De Pol

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TourencharakterDie nach Norden, zum Gemärk und nach Schluderbach ausgreifenden Grate des Foramestocks, der Schönleitenschneid (2722 m) und des Rauchkofels (2126 m) waren in den Jahren 1915 und 1916 Schauplatz heftiger Kämpfe. Nach dem Kriegseintritt Italiens kam es zunächst zu Angriffen auf die österreichischen Stellungen im Rücken der alten Festung Peutelstein. Nach der Besetzung des schroffen Foramestocks und der Schönleitenschneid durch k.u.k. Truppen im August 1915 konzentrierten sich die Kämpfe auf diese vordersten Stellungen.

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