Bodenschneidhaus

Das im Jahre 1916 erbaute und mittlerweile ganzjährig bewirtschaftete Bodenschneidhaus – das Wirtsehepaar hat es zu seinem ständigen Wohnsitz erkoren – liegt etwas abseits der üblichen und viel begangenen Routen rund um den Spitzingsee. Das hängt damit zusammen, dass vor dem Ausbau der Zufahrtsstraße zum Spitzingsee das Haus noch an der Hauptroute lag. Diese Abgeschiedenheit wird heute keineswegs bedauert. Etwas oberhalb des Bodenschneidhauses ereignete sich im Übrigen jener Jagdunfall, der dazu beitrug, die berühmte Moritat vom Wildschütz Jennerwein in die Welt zu setzen. (Autor: Heinrich Bauregger) weiter >

Spitzingsee – Brecherspitze

Trotz seiner Vorzugsrolle als schneesicherer letzter Rettungsanker steht das Spitzingseegebiet nicht nur bei den Skifahrern in hoher Gunst, sondern auch bei den sommerlichen Bergwanderern, die beispielsweise mit der Brecherspitze ein lohnendes Ziel finden. Daneben erhebt sich die beinahe ebenbürtige Alternative Bodenscheid als einfache Variante. (Autor: Bernd Riffler, Heinrich Bauregger)Wenig anstrengende Bergwanderungen; zur Bodenschneid völlig ungefährlich, zur Brecherspitze nur im Übergang vom Vor- zum Hauptgipfel etwas kritisch; bedeutende Gipfelaussicht.  weiter >

Hochgernhaus und Hochgern

Auf der Aussichtsterrasse des ganzjährig bewirtschafteten Hochgernhauses bietet sich bereits ein Paradeblick nach Süden auf die Chiemgauer Berge und das Kaisergebirge. Wer jedoch den Chiemsee von oben betrachten will, muss bis zum Gipfel weitersteigen. (Autor: Heinrich Bauregger)Meist geräumter Wirtschaftsweg bis zur Agergschwendalm, dann breiter ausgetretener Weg bis zum Hochgernhaus; zum Gipfel nur Fußspuren. Einige steile Stellen am Wirtschaftsweg, daher Grödeln je nach Situation empfehlenswert. Nur geringe Lawinengefahr im Bereich des... weiter >

Von Hohenaschau auf die Hochries

Die Hochries ist einer der vier Chiemgauer Gipfel, zu denen man auch bequem mit der Seilbahn fahren kann. Wir besteigen den Berg natürlich zu Fuß und bleiben so auf dem Großteil der Wanderung von Besuchermassen verschont. Am Gipfelhaus selbst ist an schönen Wochenenden relativ viel Betrieb. Denn neben Wanderern und Ausflüglern schätzen ihn Gleitschirm- und Drachenflieger als perfekten Abflugspunkt. (Autor: Michael Pröttel)Abwechslungsreiche Gipfeltour mit meist nicht sehr steilem Anstieg. Am Gipfelhaus ist an Wochenenden auf Grund der nahen Seilbahnbergstation einiges los. weiter >

Kranzhorn (1366 m)

Das Kranzhorn über dem Inntal weist eine Kuriosität auf - zwei Gipfelkreuze – ein bayerisches und ein tirolerisches, denn mitten über den Gipfel verläuft die Grenze. (Autor: Heinrich Bauregger)Leichte Wanderung auf schattigem, ausgeschildertem Wirtschaftsweg bis zur Kranzhornalm. Zum Gipfel auf Bergweg, die letzten Meter Vorsicht, Seilsicherung. Höhenunterschied: 850 Hm. weiter >

Auf die Rotwand

Für die Münchner gehört das Spitzingseegebiet zu den beliebtesten Bergwanderrevieren. Zu dieser Beliebtheit beigetragen haben sicherlich die zahlreichen bewirtschafteten Almen und Hütten in seinem Einzugsbereich. Eine Sonderstellung genießt dabei die Rotwand mit ihrem ganzjährig bewirtschafteten Unterkunftshaus. (Autor: Heinrich Bauregger)Breite Wanderwege und Almfahrwege. weiter >

Roß- und Buchstein, 1701 m

Davon könnte sich so manches hochalpine Refugium glatt eine Scheibe abschneiden: einfach einmalig, die Lage der Tegernseer Hütte (1650 m)! Und das zwischen zwei Gipfeln, die anderswo in den Alpen mit ihren (bescheidenen) Höhenkoten wohl kaum wahrgenommen würden: Roß- und Buchstein (1701 m). (Fast) alles ist halt relativ, auch Höhen, und dass es auf der Tegernseer Hütte gemütlicher ist als drunten an dem seit Jahrhunderten umschwärmten Tegernsee, wissen Bergsteiger schon lange. Der Blick geht von der Hüttenterrasse nach Süden über den Achensee bis zu den Tuxer Bergen und zu den Zillertaler Alpen. (Autor: Eugen E. Hüsler)Beliebte Wanderrunde mit felsiger Einlage (kann umgangen werden) und packenden Aus- und Tiefblicken, dazu zwei Hütten am Weg. Die kurze Kletterei am Buchstein (I–II) lassen Nur-Wanderer aus, ebenso die gesicherte Passage am Roßstein weiter >

Aueralm und Fockenstein

Bis auf die Gipfelrunde am Fockenstein (z.T. felsiges, aber unschwieriges Gelände) und den Abstieg zum Hirschtalsattel bewegen wir uns auf Alm- bzw. Forstwegen. (Autor: Heinrich Bauregger)Bis auf die Gipfelrunde am Fockenstein (z.T. felsiges, aber unschwieriges Gelände) und den Abstieg zum Hirschtalsattel bewegen wir uns auf Alm- bzw. Forstwegen. weiter >