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3 große Fehler, die du beim Wandern und Bergsteigen niemals machen darfst!

Wer diese drei Fehler macht, kann sich beim Wandern oder beim Bergsteigen ganz schnell in Gefahr bringen.

Müder Wanderer
Wer unterwegs merkt, dass es nicht mehr geht, muss rechtzeitig den Rückweg antreten.© Adobe Stock/Everst

Kaum etwas ist schöner, als in den Bergen unterwegs zu sein. Unberührte Natur, frische Luft und tolle Aussichten. Ab und an kann es in den Bergen aber auch ganz schön gefährlich werden. Es ist ratsam, vor allem diese drei Fehler zu vermeiden, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

3 große Fehler in den Bergen und beim Wandern

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1.Selbstüberschätzung

"Du musst dem Berg überlegen sein und nicht der Berg dir" – bereits in den 30er-Jahren hat Luis Trenker auf den Punkt gebracht, worum es bei einem der größten Bergsteiger-Fehler geht.

Nichts ist beim Wandern und Bergsteigen gefährlicher, als die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen. Allzu oft müssen Bergsteiger aus misslichen Lagen gerettet werden, weil die Kraft oder die Kondition am Ende ist – oder einfach nicht mehr für den Rückweg reicht.

Selbstüberschätzung zählt sogar zu den häufigsten Unfallursachen am Berg. Aufgrund dessen sollte das Touren-Ziel stets den eigenen Fähigkeiten angepasst werden. Wer unterwegs merkt, dass es nicht mehr geht, muss sich das eingestehen können und rechtzeitig den Rückweg antreten.

2. Mangelnde Vorbereitung

Mit der Selbstüberschätzung einher geht oftmals auch die mangelnde Vorbereitung auf eine Tour.

Die richtige Tourenplanung ist beim Wandern und Bergsteigen das A und O. Nicht nur sollte eine Tour gewählt werden, die den eigenen Fähigkeiten entspricht – wichtig ist auch, dass auch die Orientierung stets gewährleistet ist.

Gerade in einem dem Wanderer oder Bergsteiger nicht geläufigen Gebiet lohnt es sich, bereits im Vorfeld die Wanderkarte zu studieren und auch auf Tour sollte sie immer im Rucksack dabei sein. Auch GPS-Geräte können hier nützlich sein – nicht immer sind sie aber auch zuverlässig.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Tourenvorbereitung ist das genaue Studium des Wetterberichts. Zieht auf einem hohen Grat unerwartet ein Gewitter auf, kann es ganz schnell gefährlich werden. Hier ist neben der entsprechenden Vorbereitung auch eine richtige Einschätzung der Lage vor Ort wichtig.

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3. Falsche Ausrüstung

Beim Wandern oder beim Bergsteigen sollte die Ausrüstung immer auf die Tour angepasst werden, die gerade in Angriff genommen wird.

Es lohnt sich so zum Beispiel nicht, den riesigen Trekkingrucksack mit der kompletten Hochtourenausrüstung auf einer Tageswanderung in den bayerischen Voralpen mitzunehmen. Gleichzeitig sollte die Ausrüstung auf einer Hochtour keinesfalls mit dem Equipment einer einfachen Tageswanderung gleichgesetzt werden.

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Grundsätzlich gilt: Immer nur das mitnehmen, was unbedingt für die Tour nötig ist. Trotzdem: Passendes Schuhwerk ist am Berg Pflicht und auch im Rucksack sollte bestimmte Ausrüstung nie fehlen.

Verbandszeug, ausreichend zu trinken und ein entsprechender Schutz vor Regen und Sonne sind am besten immer mit dabei.

Fehler vermeiden, Tipps zur Bergtour beachten