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Bern

Die Landschaft des Berner Oberlandes ist durch die schroffe Berglandschaft der Berner Alpen, klare Bergseen, beispielsweise den Thuner- oder den Brienzersee und üppige Bergwiesen geprägt. Wer die Herausforderung beim Klettern sucht, findet hier viele anspruchsvolle Ziele wie den Finsteraarhorn, die Jungfrau, den Eiger oder die Blümlisalp. Ob man nun klettert, Ski fährt oder wandert, belohnt wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf zerklüftete Gipfel, verwunschen wirkende Bergseen, kleine Bergdörfer und idyllische Täler. Die Gasfreundlichkeit und die ruhige, entspannte Art der Menschen des Berner Oberlandes, die reine Bergluft und das außergewöhnliche Panorama lässt Sie den Alltagsstress vergessen und durchatmen. Tourentipps, Wanderungen, Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Reiseinformationen und noch viel mehr finden Sie hier!

Touren in Bern

Sensationell: die kühnste Hängebrücke im Berner Oberland

Das Gadmer Tal hat eine neue Sensation: die Hängebrücke über den Gletschersee vor dem Triftgletscher. Allerdings eine, die recht zwiespältige Eindrücke hinterlässt. Denn notwendig wurde ihr Bau durch ein eher trauriges Phänomen: das Gletschersterben. Das Alpeneis schmilzt, eine Folge der globalen Klimaänderung, und besonders hart traf es den Triftgletscher. Allein im Hitzesommer 2003 zog sich seine Zunge um 152 Meter (!) zurück. Das Schmelzwasser bildete in seinem Vorfeld einen mehr und mehr anwachsenden See. Wo man früher übers Eis auf die Nordseite des Tales wechselte, um zur Trifthütte zu kommen, war nun tiefes Wasser, der Zugang zur Trifthütte dadurch erheblich erschwert, auch gefährlich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Abwechslungsreiche, recht kurze Wanderung in die Hochgebirgsregion des inneren Trifttals. Absoluter Gag: die Nepalbrücke über den Gletschersee.   weiter >

Auf den Spuren der Säumer

Recht lange, aber sehr abwechslungsreiche Talwanderung, größtenteils komfortabler Saumweg. Etwas Ausdauer erforderlich, auch Teilbegehungen möglich. Vom Grimsel Hospiz bis zum Hotel Handegg führt ein

Erlebnisweg mit zahlreichen Infortafeln. (Autor: Eugen E. Hüsler)Die Grimsellandschaft wird in ganz besonderem Maß von der Wasserkraft geprägt: Das Eis hat die Berg?anken abgehobelt, den Granit glatt geschliffen, es befördert tonnenweise Gestein ins Gletschervorfeld. Hier übernimmt das Wasser den Weitertransport, talabwärts oder... weiter >

Wildstrubel

Einfache Hochtour über einen flachen und spaltenarmen Gletscher, die jedoch eine gute Kondition erfordert. Ideale Gletschertour für Einsteiger. Der Gletscher ist in der Regel ab Mitte August aper, sodass der erfahrene Tourengänger auch einen seilfreien Anstieg riskieren kann. Diese Angabe ist jedoch ohne Gewähr – man erkundige sich zuvor über die herrschenden Verhältnisse. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Westlich von Kandersteg sind die Gipfel der Berner Alpen längst nicht mehr so hoch wie in den östlichen Gebieten. Auch die Formen sind bei Weitem nicht so spektakulär, es dominieren hier drei breit gelagerte Massive – Wildstrubel, Wildhorn und Les Diablerets. Das... weiter >

Wildhorn

Einfache und viel begangene Hochtour auf den höchsten Berg der westlichen Berner Alpen. Dabei ist die übliche Gletscherausrüstung unbedingt erforderlich, denn vor allem der Chilchligletscher hat Spalten! Allerdings kann der untere spaltenreiche Teil des Gletschers mittlerweile umgangen werden. Eine gute Kondition ist ebenso Voraussetzung. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Zwar ist der Wildstrubel deutlich massiger, aber eben ein paar lumpige Meter niedriger als das Wildhorn, der höchste Gipfel in den westlichen Berner Alpen. Dieser Status verspricht eine fantastische Rundsicht. Seit einigen Jahren wird das Wildhorn vermehrt von der... weiter >

Moutier – Mont Girod

Waldreiche Berg- und Schluchtwanderung auf meist unbefestigten Wegen. Ab dem Lac Vert recht steiler Abstieg. (Autor: Iris Kürschner)Moutier im Schnittpunkt zweier mächtiger Klusen des felsig-finsteren Durchbruchtals der Birs. Die Pâturage de Mont Girod, eine typische Jura-Parklandschaft mit glücklichen Kühen auf saftigen Weiden zwischen stolzen Nadelbaumexemplaren. Der inzwischen eingestellte... weiter >

Glecksteinhütte, 2317 m

Eisbruch des Oberen Grindelwaldgletschers. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Hüttenwanderung für höhenerprobte Fußgänger ohne Angst vor der Tiefe. Sehr schön angelegter Steig mit längeren gesicherten Passagen, grandiose Hochgebirgskulisse mit dem Schreckhorn als Blickfang. (Autor: Eugen E. Hüsler)Der Eiger mit seiner Nordwand mag Grindelwald mehr Schlagzeilen (und japanische Gäste) beschert haben, das markanteste Felsprofil in der berühmten Berner Hochgebirgsarena bietet eindeutig das Wetterhorn (3692 m). Und Geschichte wurde auch an diesem Berg geschrieben.... weiter >

Der Simmentaler Hausweg

Bauernhäuser in Erlenbach. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Recht lange Talwanderung mit wenig Steigung, abwechselnd auf Asphalt und Wanderwegen. Diverse Zwischenabstiege möglich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Wer das Freilichtmuseum Ballenberg besucht hat, weiß um die so unterschiedlichen Haustypen in der viersprachigen ländlichen Schweiz, um die Vielfalt von Formen, Baumaterialien, architektonischen Details. Wer möchte etwa das Tessiner Rustico mit dem Emmentaler Haus... weiter >

Hohtürli, 2778 m

Fels und Eis: die Blüemlisalp.(Bild: Eugen E. Hüsler)

Recht lange, anstrengende Pass- und Hüttenwanderung; gute Kondition und ein sicherer Tritt sind unerlässlich. Grandios die Gletscherwelt der Blüemlisalp, einmalig die Tiefblicke auf den Oeschinensee. (Autor: Eugen E. Hüsler)Das berühmteste Landschaftsjuwel Kanderstegs verbirgt sich in einem felsumstandenen Talkessel am Fuß der Blüemlisalp (3661m): der Oeschinensee. Das mehrgipflige, stark vergletscherte Massiv ist dann Blickfang am Weiterweg zum Hohtürli, der Pforte ins Kiental. Über der... weiter >