Camping-Wissen

Camping mit Hund: Das gibt es zu beachten

Camping ist eine beliebte Beschäftigung während des Urlaubs. Wie Du diese Reise mit Ihrem Hund verbringen und was Du dabei beachten musst, erfährst du hier.

Camping mit Hund im Freien.
Beim Camping ist der Hund ein geeigneter Begleiter - sofern einige wichtige Punkte beachtet werden.© puhhha - stock.adobe.com

Camping-Reisen boomen: Die Natur ruft Städter wie Dörfler gleichermaßen in die Wälder, Felder und Seen. Auch Hundebesitzer möchten ihren Lieblingen diese Freuden nicht vorenthalten.

Doch beim Camping mit Hund gelten einige besondere Regeln – wir erklären dir, wie der Urlaub für euch beide ein voller Erfolg wird.

Camping mit Hund: Alle Informationen im Überblick

Die folgenden Abschnitte liefern dir Informationen über:

Camping mit Hund: Anreise und Transport

Mittlerweile gibt es in ganz Europa Campingplätze, auf die man seine vierbeinigen Familienmitglieder mitnehmen kann. Bei der Anreise zum Campingplatz für Hund und Herrchen gilt es allerdings darauf zu achten, keine allzu weiten Strecken zurückzulegen.

Plane auf jeden Fall ausreichend Pausen zum Gassigehen und zum Trinken ein. Optimal ist es, einen Campingplatz zu suchen, der innerhalb von vier Stunden erreichbar ist. Falls dein Hund das Autofahren nicht besonders gut leiden kann, hilft es möglicherweise, einen vertrauten Gegenstand mit einzupacken: Eine Hundedecke, das Körbchen von zuhause oder ein bestimmtes Spielzeug.

Während der Fahrt musst du unbedingt darauf achten, deinen vierbeinigen Gefährten gut abzusichern. Auch wenn im Wohnmobil oder Wohnwagen viel Platz ist, sollte er aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall frei herumlaufen. Nutze stattdessen Transportboxen oder Geschirre für größere Hunde, mit denen du deinen Hund sicher im Innenraum anschnallen kannst.

So passiert auch bei unwillkürlichen Bremsmanövern nichts. Falls du in ein anderes Land fährst, musst du außerdem bedenken, dass Hunde einen gültigen europäischen Heimtierausweis benötigen. Der Ausweis wird vom Tierarzt ausgefüllt und enthält deinen Namen sowie den Namen deines Hundes und eure Heimatanschrift.

Wo schläft der Hund auf dem Campingplatz?

Wenn du den ausgewählten Campingplatz erreicht hast und es Zeit für die Nachtruhe ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Hund schläft mit im Wohnmobil
  • Du hast für das Camping mit Hund einen eingezäunten Stellplatz auf dem Campingareal, sodass dein Hund unbeaufsichtigt draußen bleiben kann
  • Du besorgst dir vor der Reise für das Camping einen Hundezaun, in dem dein vierbeiniger Liebling schlafen kann.
  • Du bindest deinen Hund an einer langen Leine draußen an

Wofür du dich letztendlich entscheidest, hängt davon ab, wie eure Gewohnheiten im Alltag aussehen und woran dein Hund am ehesten gewöhnt ist. Kleine Hunde, die normalerweise mit dir in einem Raum schlafen, würden vermutlich überfordert damit sein, plötzlich allein draußen zu bleiben.

Camping mit Hund in wunderschöner Natur.
© Duncan Andison - stock.adobe.com

Bei größeren Hunden kann es allein aus Platzgründen schwierig werden, sie im Innenraum unterzubringen. Achte außerdem darauf, dass dein Hund niemals nass ins Wohnmobil kommt. Egal ob tagsüber oder abends: Trockne deinen vierbeinigen Weggefährten unbedingt gut ab, bevor er nach drinnen geht.

Zusätzlich kannst du auch noch wasserdichte Unterlagen auf den Sitzbänken auslegen. Das hat auch den Vorteil, dass du nach dem Urlaub den Sand schnell wieder entfernen kannst, den dein Hund möglicherweise mit ins Auto gebracht hat.

Camping mit Hund: Den richtigen Campingplatz finden

Wenn du auf der Suche nach einem Campingplatz für Hund und Herrchen bist, wirst du kaum Schwierigkeiten haben, etwas zu finden. Es gibt viele Campingplätze, auf denen Hunde erlaubt sind. Besonders wenn du Camping mit Hund am See oder woanders in der Natur machen möchtest, ist die Auswahl groß.

Wichtig wäre es, dass du vorher beim Campingplatz nachfragst, ob es Beschränkungen gibt. Manchmal dürfen zum Beispiel nur Hunde mit einer bestimmten Größe auf den Platz. Oder aber es gibt einen dazugehörigen Strand, an dem Hunde nicht erlaubt sind. Bei einigen Campingplätzen ist es auch so, dass Zusatzgebühren anfallen, wenn du deinen Hund mit zum Camping nehmen möchtest.

Bei der Suche nach einem passenden Campingplatz kannst du auf verschiedene Websites zurückgreifen, die sich auf den Urlaub mit Hund spezialisiert haben. Oft wirst du so auch nützliche Kommentare von anderen Hundebesitzern finden, die diese Orte bereits ausprobiert haben.

Camping mit Hund: Das richtige Zubehör für den Urlaub

Wenn du bereits öfter mit deinem Hund verreist bist, dann hast du vermutlich schon gelernt, dass es nützlich ist, einige Dinge dabeizuhaben. So ist auch beim Camping das Zubehör ein wichtiger Faktor für einen gelungenen Urlaub.

Egal ob du deinen Urlaub beim Camping mit Hund am See oder woanders verbringen möchtest: Halsband und Leine sollten selbstverständlich immer dabei sein. In manchen Wandergebieten ist es sogar Vorschrift, seinen Hund an die Leine zu nehmen und kann bei Missachtung zu Strafen führen.

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Zusätzlich benötigst du für den Transport noch ein Geschirr zum Anschnallen oder eine Transportbox. Für die Versorgung auf dem Campingplatz und beim Reisen sind außerdem ein Wasser- und ein Futternapf Pflicht. Da du sicherlich möchtest, dass dein vierbeiniger Freund sich während der Reise gut benimmt, ist es zudem hilfreich, immer eine Handvoll Leckerlies im Gepäck zu haben.

So kannst du erwünschtes Verhalten sofort belohnen und deinen Hund auf Reisen gleich noch etwas erziehen. Ein Gegenstand, der nicht unbedingt notwendig, aber ziemlich praktisch ist, ist eine Hundedusche für unterwegs.

Die Campingdusche hilft dir dabei, deinen Hund nach dem Tollen in Schlamm oder Matsch schnell wieder sauber zu bekommen, falls kein See in der Nähe ist.

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