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Bergwandern
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Wandern Zugspitz Region: Über den Eckbauer

Anspruch:
leicht
Dauer:
05:00 Std.
Länge:
11.7 km
Aufstieg:
570 m
Abstieg:
570 m

Eindrucksvoller Weg durch die Partnachklamm. Die Tour zum Eckbauer bietet Kontraste in der schönsten Form: Zuerst gehen wir durch die enge Partnachklamm mit ihren nah zusammenstehenden Wänden, und später folgen die lieblichen Wiesenrücken des Eckbauers mit seiner prächtigen Aussicht auf das Wettersteingebirge.

Beschreibung

Durch die Partnachklamm 

Vom Parkplatz am Olympia-Skistadion folgen wir der Straße an der Partnach entlang in Richtung Partnachklamm. In der Wildenau überqueren wir die Partnach und kommen bald zum Klamm-Eingang. Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben, gelangen wir auf dem schmalen Weg hinein. Dieser ist spektakulär in den Fels gesprengt und bietet einen märchenhaften Auftakt für diese landschaftlich außergewöhnlich schöne Tour. Bis zu 80 Meter ragen die glatten Felswände in die Höhe und sind dabei oft nur wenige Meter voneinander entfernt. Sehr beeindruckend ist es, wie sich das Wasser den Weg durch den Fels geebnet hat. Viel zu schnell endet das Spektakel, und das Ende der Klamm ist erreicht.

Zum Eckbauer 

Wir folgen noch kurz der nun zahmen Partnach und zweigen bald nach links ab. Über einen Treppenweg steigen wir hinauf in Richtung Graseck und Eckbauer. Schließlich geht es zur Kaiserschmarrn-Alm (ehem. Wetterstein-Alm), die zur Einkehr lädt – nomen est omen. Hier sehen wir auch erstmals das eindrucksvolle Wettersteinmassiv. Wir wandern an der Alm vorbei und weiter zum Graseck. Vor diesem biegen wir nach rechts ab und gehen in Richtung Eckbauer. Dabei queren wir die Hänge auf dem oberen Weg nach Süden. Über schöne, idyllische Wiesenhänge erreichen wir wieder den Wald und steigen am Schluss über viele Serpentinen auf gutem Weg hinauf zum Eckbauer (1237 m) mit dem gleichnamigen Berggasthof. Auf dessen Sonnenterrasse oder in den umliegenden Wiesen können wir gut rasten und die Aussicht genießen. Beeindruckend ist das Panorama, das uns das ganze Wettersteinmassiv präsentiert: Ganz im Osten beginnt es mit der Wettersteinwand und endet im Westen mit dem Großen Waxenstein. Dabei sind alle Berühmtheiten wie Dreitorspitzen, Alpspitze, Hochwanner und Zugspitze zu erkennen. Im Osten gesellt sich dann noch das Karwendelgebirge als weiterer Blickfang hinzu. An Wochenenden mit schönem Wetter ist der Eckbauer allerdings stark frequentiert und man muss sich den freien Platz auf der Terrasse quasi »erkämpfen«. Ein Grund hierfür ist die Eckbauerbahn, die vom Skistadion direkt herauffährt.

Zurück über Wamberg 

Wer nicht mit der Eckbauerbahn ins Tal fahren will, dem sei die Tourfortsetzung über den Wamberg ans Herz gelegt. Wir wandern nun über den Rücken mit seinem Panorama nach Nordosten zu einem weiteren Aussichtspunkt. Die dort aufgestellten Holzbänke laden noch einmal zum Verweilen und Genießen des Rundblicks ein. Anschließend geht es ­weiter über den Fahrweg nach Norden nach Wamberg, dem höchstgelegenen Kirchdorf Deutschlands (gut 1000 m). Besonders sehenswert ist die 1721 erbaute Kirche St. Anna. Im Berggasthof locken eine ­Panoramaterrasse oder eine gemütliche Stube. Dazu genießt man die bayerische Küche oder eine zünftige Brotzeit mit einem kühlen Bier. Wunderbar, wie ruhig es hier zugeht im Gegensatz zu dem Trubel auf dem Eckbauer. Nach der Einkehr im gemütlichen Gasthaus steigen wir auf einem schmalen und sehr steilen Fahrweg hinab zum Kainzenbad und wandern weiter zurück zum Parkplatz beim Olympia-Skistadion von Garmisch-Partenkirchen.

Touren-Charakter

In der Klamm gesicherte Wege, der Rest der Wanderung verläuft auf guten Wanderwegen.

Ausgangspunkt

Garmisch-Partenkirchen, ­Olympia-Skistadion, GPS 47.482118, 11.118148

Endpunkt

Garmisch-Partenkirchen, ­Olympia-Skistadion, GPS 47.482118, 11.118148
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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.