JBerg-Verlag
Leichte Wanderungen
wandern

Wandern Zugspitz Region: Auf den Eckbauer

Anspruch:
leicht
Dauer:
03:00 Std.
Länge:
9 km
Aufstieg:
500 m
Abstieg:
500 m

Schöne Bergrunde mit grandiosem Alpspitzblick. Das Wettersteingebirge besitzt neben dem höchsten Gipfel Deutschlands mit dem Weiler Wamberg einen weiteren geografischen Superlativ. Auf dem Weg zum extrem aussichtsreichen Eckbauer kommt man nämlich am »höchstgelegenen Kirchdorf Deutschlands« vorbei.

Beschreibung

Wie in einer anderen Zeit 

Am südlichen Ende des großen Parkplatzes steht ein Schild mit der Aufschrift »Wamberg/Eckbauer«. Diesem folgt man auf einer geteerten Straße, die nach den letzten Häusern zu einem breiten Fahrweg wird. Zunächst geht es entlang von Blumenwiesen angenehm flach bergan. Im Wald wird der Weg steiler, danach wieder flacher, und an einer Gabelung in einer Kurve folgt man rechts dem breiten Fahrweg weiter bergan, der ziemlich steil wird. An einer Gabelung kann man ihn nach halb links verlassen und man wandert ein Stück lang auf einem Fußweg oberhalb, um bald darauf wieder auf ihn zu stoßen. Schließlich ist ein schönes, offenes Almgelände erreicht, wo es angenehm flach auf das Bergdorf Wamberg zugeht. Bei den alten Bauernhäusern mit ihren Schindeldächern und Holzgiebeln scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. An einer Kreuzung hält man sich rechts und verlässt den Ort nach Süden (Beschilderung »Berggasthof Eckbauer«)

Steil zur Sache 

Bald gewinnt der Fahrweg deutlich an Steigung. Dann geht es ein wenig flacher bergan. Hinter einer Kuppe werden erste schöne Blicke auf den Waxenstein, die Alpspitze und ganz rechts die Zugspitze frei. An einer Gabelung folgt man dem Schild »Eckbauer« halb links. Wieder wechseln sich flachere und steile Passagen ab. Es geht schließlich kurz bergab, bevor eine große Weggabelung kommt. Hier hält man sich rechts. An der kurz darauf folgenden Gabelung nimmt man halb rechts den schmäleren und kurz steileren Weg. Bald wird dieser zu einem Wiesenpfad, und man erreicht einen wunderschönen Aussichtspunkt mit Holzbänken.

Panorama XXL 

Dieser Platz ist für eine ausgiebige Rast sehr zu empfehlen, bietet er doch mindestens genauso schöne Blicke auf die Gipfel und Grate des Wettersteingebirges wie der spätere Aussichtspunkt am Eckbauer. Da aber hier kein Berggasthof in der Nähe liegt, kann man die Aussicht von den Holzbänken oft ganz alleine genießen. Nach der Rast führt der Weg weiter nach Westen. Bald ist wieder der breite Fahrweg in Sicht, dem man in derselben Richtung folgt. Schließlich ist die Bergstation der Eckbauer-Seilbahn erreicht und kurz darauf der traditionsreiche Berggasthof. Seit über 80 Jahren ist der Eckbauer in Familienbesitz und setzt bei der Bewirtung seiner Kunden auf – wie kann es auch anders sein – herzhafte bayerische Küche.

Schuh oder Bahn? 

Für den Talabstieg stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: So oder so geht es zunächst zur Bergstation der Eckbauer-Bahn zurück. Von hier aus könnte man knieschonend mit den fast 60 Jahre alten Gondeln zu Tal schweben. Oder aber man bleibt seinen Wanderschuhen treu und hält sich vor der Bergstation halb links. Ab jetzt ist der Markierung P5 zu folgen. Zunächst geht es recht flach hinab durch lichten Wald. Im weiteren Verlauf wechseln sich sowohl steilere und flachere Abschnitte als auch freies Almgelände und Waldstücke miteinander ab. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf Garmisch-Partenkirchen und den gegenüberliegenden Kramer, der übrigens zu den Ammergauer Alpen gehört.

Schließlich ist der Talboden in der Nähe des Olympischen Ski­stadions erreicht. Hier muss man nicht geradeaus zur Auenstraße gehen, sondern kann gleich dem hohen Zaun eines Fußballfeldes nach rechts folgen. Ein schmaler Weg führt um das Feld herum und am Kainzenbad entlang zum Großparkplatz.

Touren-Charakter

Die sehr aussichtsreiche Wanderung verläuft auf guten und breiten Wegen, die jedoch einige steile Abschnitte aufweisen.

Ausgangspunkt

Parkplatz am Kainzenbad bzw. Klinikum (750 m)

Endpunkt

Parkplatz am Kainzenbad bzw. Klinikum (750 m)

Naturschwimmbad Kainzenbad

Im Hochsommer sollte man Badezeug mit ins Auto bzw. bei der Bahnanreise in den Rucksack packen. Es ist an heißen Tagen ein großes Vergnügen und eine wunderbare Abkühlung, direkt nach der Tour in das frische Wasser des Naturschwimmbads Kainzenbad zu springen!

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Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.