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Bergwandern
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Wandern Tölzer Land: Auf den Heigelkopf

Anspruch:
mittel
Dauer:
03:00 Std.
Länge:
7 km
Aufstieg:
550 m
Abstieg:
550 m

Abendschau über dem Isarwinkel. Gar nicht so hoch über Isar- und Loisachtal liegt mit Blomberg, Zwiesel und Heigelkopf ein bekanntes Triumvirat an Voralpengipfeln. Letzteren kann man auf einsameren Wegen erreichen, als es die meisten anderen mithilfe der Blombergbahn tun.

Am Ende der Tour liegt neben dem Startplatz die Waldherralm, der beste Platz zum Einkehren (Mo/Di Ruhetag).wandern, mittel
Am Ende der Tour liegt neben dem Startplatz die Waldherralm, der beste Platz zum Einkehren (Mo/Di Ruhetag).© Wilfried Bahnmüller, Lisa Bahnmüller
Beschreibung

Gerade im Sommer sollte man bedenken, dass der Aufstiegsweg zum Großteil der Sonne ausgesetzt ist und es sehr heiß werden kann. Vom Wanderparkplatz am Fuß der WaldherrAlm wenden wir uns nach links auf den ungeteerten Wanderweg, der zunächst in Richtung Blomberg/Zwiesel ausgeschildert ist. 200 Meter später weist uns dann ein Schild unmittelbar vor dem Steinbach nach rechts, und nun ist auch der Heigelkopf ausgeschildert. Irritiert hat uns die dortige Angabe von drei Stunden Gehzeit. Zwei Stunden sollten für den Aufstieg reichen, und wir sollten uns hier nicht von der Zeitangabe entmutigen lassen. Da der Abstieg auf dem Hinweg verläuft, hat jeder die Zeit selbst im Blick.

Zunächst geht es relativ flach ansteigend auf der breiten Almstraße dahin. Bald wandern wir über eine große Almwiese, vorbei an ein paar privaten Almhütten. Dahinter steigt der Weg dann schon kräftiger an. Gut, dass uns die Steigung zum Verschnaufen ausbremst, denn so können wir uns umdrehen und die schöne Aussicht über das Isartal genießen. Bald säumen einige mächtige Wetterfichten unseren Weg, und wir treten in den Bergwald ein. Stets folgen wir der Beschilderung zum Heigelkopf. Dann queren wir eine Forststraße geradeaus in den schmäleren, weiter ansteigenden Bergweg. Dieser führt bald über eine Rechtskurve durch den Wald bis an den Rand einer Almwiese. Dort hinauf müssen wir, denn das ist unser Heigelkopf. Also jetzt heißt es ein letztes Mal Kräfte zu mobilisieren, und schon geht es auf einem Wiesenpfad direkt über die Südseite hinauf zum Gipfelkreuz des Heigelkopfs (1205m).

Vor uns breitet sich der Isarwinkel mit Lenggries aus und am Horizont bilden die Berge um den Sylvensteinspeichersee den Abschluss. Die Sicht auf die große Kette des Karwendels wird uns durch den breiten Rücken der Benediktenwand versperrt. Da der Rückweg auf dem Hinweg verläuft, sollte sich hier keiner mehr verirren. Wieder im Tal angekommen, können wir noch gut in der WaldherrAlm einkehren.

Touren-Charakter

Der Aufstieg ist relativ steil. Meist auf breiteren Forstwegen und im Gipfelverlauf über Wiesenpfade

Ausgangspunkt

Parkplatz Lehen/Wackersberg

Endpunkt

Parkplatz Lehen/Wackersberg

Unser Badetipp

Unweit unseres Startplatzes fließt die Isar. Wer im Sommer auf den Heigelkopf saust, sollte für ein Badevergnügen vor oder nach der Tour seine Badesachen nicht vergessen.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.