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Zeit zum Wandern
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Wandern Südtirol: Ultner Höfeweg

Anspruch:
leicht
Dauer:
04:45 Std.
Länge:
15.5 km
Aufstieg:
400 m
Abstieg:
400 m

Am Ultner Höfeweg tauchen wir so richtig ein in den bäuerlichen Lebensraum, lernen die typischen Südtiroler Paarhöfe kennen und erleben einen »Bilderzyklus«, den eine zügige Autofahrt auf der Talstraße niemals in vergleichbarer Weise vermitteln kann. Welch herrliches Innerulten!

Der Ultner Höfeweg bringt uns eine althergebrachte Bauernkultur näher.wandern, leicht
Der Ultner Höfeweg bringt uns eine althergebrachte Bauernkultur näher.© Mark Zahel
Beschreibung

Der Wegverlauf

Als Erstes begeben wir uns gegenüber vom Parkplatz  zur Häusergruppe Hof (1196 m) am sonnseitigen Talhang. Der Ultner Höfeweg ist perfekt ausgeschildert und kann eigentlich kaum verfehlt werden. In meist offenem Gelände geht man über Troin und Taisen (1216 m) nach Katzenstein. Weiter auf einem Sträßchen via Grünanger ins Ortsgebiet von St. Nikolaus  (1:00 Std.). Hier rechts haltend aufwärts und durch ein längeres Waldstück zu den Höfe-Ensembles von Gasteig und Gschöra (1379 m). Schwaig, Grubern, In der Eggen  (2:00 Std.) sowie Ober- und Unterkropfen heißen die nächsten Stationen in dichter Abfolge, ehe der Weg Richtung St. Gertraud wieder leicht zu fallen beginnt. Noch vor dem Ort stößt man beim Gasthaus Edelweiß  (2:30 Std.) auf die Talstraße und schwenkt damit in den Rückweg ein.

Ein Fahrweg führt nach Kuefka (1412 m) und zur Jausenstation bei den berühmten Ultner Urlärchen  (2:55 Std.). Die drei mächtigen, wettergezeichneten Lärchen gelten als älteste Nadelbäume Europas – bei einer im Jahr 1930 umgestürzten wurden über 2000 Jahresringe gezählt! Dahinter leicht abwärts zu einem Sträßchen und mit mehrmaligen Richtungswechseln, teils durch Wiesen, teils durch Wald, unter dem Auslauf des Klapfbergtals und seinem Wasserfall vorbei. Später wird auch der Abfluss aus dem Auerbergtal gekreuzt und die Brücke nach St. Nikolaus  (3:55 Std.) links liegen gelassen. Man bleibt rechts der Falschauer, wo es im Wechsel zwischen Naturwegen und Fahrtrassen weiter talauswärts geht. Nach einem geringfügig ansteigenden Forstweg wird bei Oberjaisten schließlich das Einertal passiert, ehe man bald darauf den Fluss überquert und damit genau beim Parkplatz  (4:45 Std.) ankommt.

Touren-Charakter

Wechsel zwischen Wander- und Fahr­wegen, vollkommen einfach und nie steil, überhaupt nur geringe Höhendifferenzen. Einzig die Strecke ist zu beachten, man kann aber auch per Bus zurückfahren oder eine verkürzte Runde wählen.

Ausgangspunkt

Parkplatz etwa 1km hinter Kuppelwies auf der linken Seite (ca. 1150m), GPS: 46.524788, 10.953833.

Nach der Tour

In St. Nikolaus vermittelt das Ultner Talmuseum Einblicke in das bäuerliche Leben früherer Zeiten.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.