Bruckmann CMYK quer
Erlebnis Wandern
wandern

Wandern Stubaital: Schußgrubenkogel (3211 m)

Anspruch:
mittel
Dauer:
07:30 Std.
Aufstieg:
1290 m
Abstieg:
1290 m

Der Hausberg der Hildesheimer Hütte. Die Hildesheimer Hütte am Zuckerhütl besitzt mit dem Schußgrubenkogel auch einen Wanderdreitausender, der ohne Hochtourenausrüstung bestiegen werden kann. Die Tour lässt sich bei Nutzung der Busse sogar an nur einem Tag durchführen.

In der Bildmitte der mächtige Wasserfallferner mit den drei Seelenkögeln wandern, mittel
In der Bildmitte der mächtige Wasserfallferner mit den drei Seelenkögeln© Ernst Aigner
Beschreibung

Durch das Windachtal   

Nach der Auffahrt mit dem Bus bis kurz vor das Gasthaus Fiegl (1956 m) wandern wir in das schöne Windachtal hi­nein. Der Wanderweg in dem breiten Tal ist lange Zeit ziemlich flach und verläuft immer am Bach entlang. Bei einem Wegweiser zweigt der Anstieg zur Hildesheimer Hütte nach links ab: Während der geradeaus führende Weg weiter in das Windachtal hinein und zur Siegerlandhütte hi­naufzieht, folgen wir dem sogenannten Aschenbrennerweg, der den Hang ein Stück quert und unter der Materialseilbahn hindurchführt. In der Folge schlängelt sich der Steig in vielen Kehren unterhalb der Seilbahn bergauf. Weiter oben queren wir hinüber ins Falkenkar, durch das wir die Hildesheimer Hütte (2899 m) erreichen. Der Weg ist nicht besonders schwierig, an ein paar Stellen aber doch etwas ausgesetzt und erfordert Aufmerksamkeit.

Auf den Schußgrubenkogel   

Von der Hütte folgen wir den Markierungen am Falkengrat vorbei. Der Grat zieht in Richtung Norden bis an den Rand des Gaiskarferners. Die Spur zur Jochdohle ignorieren wir und gehen nach links in Richtung  Schußgrubenkogel (3211 m). Den Gipfel mit seinem Kreuz erreichen wir über ziemlich grobes Blockwerk. Nun bietet sich uns ein sehr interessantes Panorama: Während sich östlich von uns die höchsten Berge der Stubaier Alpen – allen voran das Zuckerhütl – auftürmen, liegt uns südlich auf der anderen Seite des Windachtals der einsame und kaum bekannte Gipfelkamm mit Vorderem und Hinterem Kitzkogel gegenüber. Westwärts blicken wir durchs Windachtal hinaus bis in die Ötztaler Alpen, während auf der Nordseite, nur einen Steinwurf weit entfernt jenseits von Stubaier Wildspitze und Schaufelspitze, das riesige Skigebiet des Stubaier Gletschers liegt. Abstieg   

Vorsichtig steigen wir zurück zum Gletscherrand und gehen hinunter zur Hildesheimer Hütte (2899 m). Hier können wir noch einmal einkehren und anschließend auf dem Hüttenweg ins Windachtal hinunterwandern. Gemütlich schlendern wir hinaus zum Gasthaus Fiegl und fahren mit dem Ötztaler Wanderbus zurück nach Sölden.

Touren-Charakter

Gut markierte Wanderung bis zur Hütte. Der Gipfelaufstieg führt über einfaches Blockwerk zum Gipfel.

Ausgangspunkt

Gasthaus Fiegl (1956 m) im Windachtal (Bus von Sölden)

Endpunkt

Gasthaus Fiegl (1956 m) im Windachtal (Bus von Sölden)

Route

Gasthaus Fiegl-Hildesheimer Hütte 3 Std., Gipfelaufstieg 1.30 Std., Abstieg 3 Std.

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