Bruckmann CMYK quer
Erlebnis Wandern
wandern

Wandern St. Anton am Arlberg: Hoher Riffler (3231 m)

Anspruch:
leicht
Dauer:
08:30 Std.
Aufstieg:
1550 m
Abstieg:
1550 m

Leichter Aussichtsgipfel über dem Schlegeisspeicher. Der Hohe Riffler liegt im Osten des Tuxer Hauptkamms und ist im Westen und Norden von Gletschern umgeben. Über seine Südseite, vom Friesenberghaus her, ist der aussichtsreiche Gipfel dagegen leicht zu erreichen und daher auch immer gut besucht.

Beschreibung

Zur Friesenbergalm   

Unterhalb der Dominikushütte beginnt bei der Hüttenschautafel der gut ausgeschilderte Wanderweg zum Friesenberghaus. Wir wandern am Schilderbaum vorbei, überqueren bald danach einen wunderschönen Bachlauf auf einem schmalen Holzsteg und wandern durch Erlengebüsch auf dem schön angelegten Steig hinauf zum nächsten Bachübergang. Weiter geht es über eine mit Latschen und einzelnen Föhren bestandene Geländestufe hinauf auf die grünen Almwiesen der Friesenbergalm, die wir teils auf Holzplanken überqueren und über die wir zu einer kleinen Almhütte gelangen.

Zum Friesenberghaus   

Hinter der Hütte geht es um den Geländerücken des Albleggs herum und in das weitläufige Tal des Lapenkarbachs. Hier sehen wir erstmals das Friesenberghaus hoch über uns am Fuße unseres Gipfelziels thronen. An der linken Talseite wandern wir ins Lapenkar, überqueren den Lapenkarbach und steigen rechts des Bachs auf dem Serpentinensteig aufwärts in das nächste flache Becken. Über die folgende Steilstufe, vorbei an einer Gedenktafel und zuletzt über mit Fels durchsetztes Grasgelände wandern wir hinauf zum  Friesenberghaus (2498 m). Die geschichtsträchtige Hütte liegt wunderschön südöstlich oberhalb des kleinen Friesenbergsees, mit herrlicher Aussicht zum nahen Alpenhauptkamm mit dem Hochfeiler und dessen Nordwand als Blickfang.

Auf den Hohen Riffler   

Von der Hütte folgen wir dem Hinweisschild »Petersköpfl/Hoher Riffler« und wandern östlich oberhalb des Friesenbergsees auf einem deutlich ausgeprägten Gras- und Felsrücken, zuletzt über große Felsplatten, hinauf in die Einsattelung mit Schilderbaum zwischen dem Petersköpfl und dem Gratansatz des Hohen Rifflers. Hier könnten wir dem  Petersköpfl, das mit Hunderten von Steinmännern übersät ist, einen kurzen Besuch abstatten (hin und zurück 20 Minuten). Beim Schilderbaum halten wir uns links in Richtung Friesenbergscharte/Hoher Riffler, durchqueren eine mit Fels und Geröll bedeckte Mulde und gelangen zur Wegteilung Friesenbergscharte/Hoher Riffler. Von nun an geht es immer am Südgrat über Blockwerk hinauf zum Südwestgrat, von wo wir das erste Mal einen beeindruckenden Ausblick zum Hintertuxer Gletscher sowie zu den Tuxer Alpen und hinaus bis zum Karwendelgebirge haben. Zuletzt steigen wir am schmäler werdenden Grat auf das bereits sichtbare Gipfelkreuz zu und gelangen auf den letzten Metern nochmals kurz etwas steiler über Schutt und Geröll auf das weitläufige Gipfelplateau des  Hohen Rifflers (3231 m).Vom exponierten Gipfel genießen wir einen einzigartigen Rundblick. Im Norden zu den Tuxer Voralpen und zum Karwendel. Im Osten erblicken wir die Reichenspitze mit ihren Trabanten. Im Süden liegt tief unter uns der Schlegeisspeicher, etwas links davon erkennen wir das weitläufige Schwarzensteinkees mit dem Schwarzenstein, die Hornspitzen mit dem Turnerkamp daneben und als absoluten Blickfang den Großen Möseler. Weiter geht es mit dem Hohen Weißzint, dem Hochfeiler und Hochferner und im Westen mit den mächtigen Felspyramiden von Schrammacher und Olperer.

Abstieg   

Nachdem wir bei der mitgebrachten Gipfeljause die prächtige Aussicht in vollen Zügen genossen haben, machen wir uns an den Abstieg, der uns im oberen Bereich wieder etwas mühsam bis kurz vor das Petersköpfl über grobes Blockwerk hinabführt, bevor oberhalb der Hütte der gute Bergweg beginnt. Nach einer eventuellen weiteren Einkehr im sehr gastfreundlichen Friesenberghaus wandern wir schließlich auf dem bereits bekannten Aufstiegsweg hinab zum Wanderparkplatz am Schlegeisspeicher.

Touren-Charakter

Durchgehend gut markierter Anstieg ohne besondere Schwierigkeiten. Trittsicherheit erforderlich

Ausgangspunkt

Wanderparkplatz unterhalb der Dominikushütte am nördlichen Rand des Schlegeisspeichers (1790 m)

Endpunkt

Wanderparkplatz unterhalb der Dominikushütte am nördlichen Rand des Schlegeisspeichers (1790 m)

Route

Parkplatz-Friesenberghaus 2.30 Std., Friesenberghaus-Hoher Riffler 2.30 Std., Abstieg 3.30 Std.

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