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Bergwandern
wandern

Wandern Münchner Umland: Nach Kleinhöhenrain

Anspruch:
leicht
Dauer:
02:45 Std.
Länge:
10 km
Aufstieg:
150 m
Abstieg:
150 m

Aussichtsreich auf stillen Wegen. Bruckmühl liegt im flachen Tal der Mangfall und scheint wenig aussichtsreich. Falsch gedacht, denn von dort führt ein wunderbarer Wanderweg hinauf zu einem tollen Aussichtspunkt am Hügel, bei dem wir neben dem herrlichen Alpenpanorama auch eine nette Wirtschaft mit Biergarten finden.

Zum Glück gibt es Panoramatafeln, denn nur so können wir alle Berge der Rundumschau identifizieren.wandern, leicht
Zum Glück gibt es Panoramatafeln, denn nur so können wir alle Berge der Rundumschau identifizieren.© Wilfried Bahnmüller, Lisa Bahnmüller
Beschreibung

Von Bruckmühl nach Maxhofen 

Wir starten am Bahnhof von Bruckmühl und folgen zunächst der Bahnhofstraße nach links, mit den Gleisen im Rücken. Dann biegen wir gleich rechts in die große Müller-zu-Bruck-Straße ein und verlassen diese an der nächsten Möglichkeit nach links auf die Berghamer Straße. Wir befinden uns nun hinter dem großen Saluswerk. Die Straße teilt sich; wir halten uns nun zweimal rechts, passieren die Supermärkte und mit etwas Abstand die Schule und verlassen schließlich Bruckmühl. Unser verkehrsarmes Sträßchen, die Blumenstraße, führt uns eben über die Felder nach Norden zur großen Bundesstraße, die wir vorsichtig am Landgasthof Großer Wirt überqueren. Das Gasthaus können wir uns gut für eine letzte Einkehr auf dem Rückweg vormerken.

Wir lassen den Gasthof links liegen und wählen an seinem Parkplatz rechts den kleinen Wiesenweg, der uns, einmal eine Straße querend, an einer Hofkapelle vorbeiführt. Dahinter stoßen wir auf ein Wegdreieck. Hier bleiben wir noch kurz geradeaus, dann beginnt links ein schmaler Wanderweg, der uns am Bach entlangführt und in eine Straße mündet. Weiter in Wanderrichtung geht es in der nächsten Straße dann links, und wir sind in Maxhofen angekommen.

Wanderweg der Sinne 

Wir passieren den Schlossweiher und Schloss Maxhofen und erreichen einen kleinen Wanderparkplatz. Hier beginnt unser Aufstieg nach Kleinhöhenrain, wobei wir uns gleich an der Weggabelung rechts halten und zu dem frei stehenden Baum laufen. Der Weg ist als »Wanderweg der Sinne« beschildert, Hinweistafeln informieren über Sagen, heimische Bäume und Pflanzen und die tolle Aussicht. Der gesamte Wegabschnitt ist ein wahrer Hochgenuss und definitiv etwas zum Hinsehen, Hinhören und Hinsinnen. Von besagtem Baum freuen wir uns über eine erste unverhoffte Aussicht über die Mangfallebene bis hin zu den Alpen. Weiter geht es über die Felder zum nächsten querenden Feldweg, dem wir mit einem Links-rechts-Schwenk folgen. Kreuzwegstationen zeigen, dass wir richtig sind. Wir erreichen einen Waldrand, wo unter einer großen Eiche eine Rastbank steht.

Jetzt wird der Weg deutlich schmäler und führt mitten in den Wald hinein. Malerisch geht es über ein Brücklein. Wir bleiben über alle Abzweigungen hinweg geradeaus und erreichen im leichten Auf und Ab eine große, offene Wiese. Ein letztes Anstiegsmühen bringt uns hinauf nach Kleinhöhenrain und zur bereits sichtbaren Kirche und dem Gasthaus Zur schönen Aussicht daneben. Hier dürfen wir nun genussvoll einkehren, wobei wir zuvor noch einen Blick in die Wallfahrtskirche werfen wollen. Der Rückweg ist denkbar einfach: Er verläuft auf dem Hinweg.

Touren-Charakter

Kaum anstrengende Wanderung über kleine Nebenstraßen, Feld- und Waldwege, leicht ansteigend bis Kleinhöhenrain. Der Rückweg verläuft auf dem Hinweg.

Ausgangspunkt

Bahnhof Bruckmühl

Endpunkt

Bahnhof Bruckmühl
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