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Bergwandern
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Wandern Harz: Die Blankenburger Teufelsmauer

Anspruch:
mittel
Dauer:
02:00 Std.
Länge:
5 km
Aufstieg:
190 m
Abstieg:
190 m

Über den Kamm der Sandsteinfelsen. Das Städtchen Blankenburg ist mit großen Schlossbauten und weiteren Spuren repräsentationsbedürftiger Adelsgeschlechter gesegnet. Landschaftlich ist es gleichfalls von der Harzrandverwerfung geprägt. Östlich vom Ort bietet sie mit den bizarren Sandsteinfelsen der Teufelsmauer ein besonders reizvolles Wanderziel.

Beschreibung

Großvaterstuhl und Topograph   

Von der Gaststätte Großvaterstuhl hinauf, zuletzt (altehrwürdige Treppen, Geländer) auf den bizarr verwitterten Sandsteinfelsen Großvaterstuhl mit großartigem Rundblick auf die Stadt und das Vorland. Danach geht es in südöstlicher Richtung auf dem schmalen, aber hier und da durch Stufen und Geländer entschärften Kammweg unterhaltsam über Felsbuckel und an Felszacken vorbei. Nach etwa 300 Metern passiert man mit dem Felsen Topograph den höchsten Punkt des Kammes (nur mit etwas richtiger Kletterei zu ersteigen). Immer wieder bieten sich reizvolle Ausblicke. Nach 1,5 Kilometern fächert sich der Kamm auf. Hier den Wegen nach rechts folgen und hinab zu einem kleinen Sattel (Wasserbehälter, südseitig verläuft hier die Autostraße nur wenig unterhalb).Hinab zum Sautrog   

Von diesem Sattel nach links den breiten Weg hinab in den besonders im Sommer waldesdunklen Talgrund des »Sautroges« (links die Felswände um die Siegfried-Grotte, unten Wanderer-Schutzhütte, 200 Meter weiter rechts am Weg zum Helsunger Krug die malerische Gewittergrotte, nochmals kurz dahinter der originell als Beschäftigungsmaßnahme der 1930er-Jahre in den Untergrund gebaute Fuchsbau).

Von der Wanderer-Schutzhütte queren wir auf dem Weg links eben aus dem Talgrund heraus und gehen an kleinen Felsen vorbei zu einem Bergsporn (Bank). Der Weg führt nun auf der Nordseite des Bergkammes durch den Wald zurück. Er erreicht die Straße »Heidelberg« und danach die Bundesstraße 81. An dieser gleich links vom Großvater über Treppen hinauf.

Region

Touren-Charakter

Abwechslungsreiche Wanderung durch Laub- und Kiefernwald mit schönen Nah- und Fernblicken. Die Tour liegt bei den häufigen Süd- und Westwetterlagen in der Leeseite des Brockens und hat deshalb überdurchschnittlich häufig sonniges Wetter. Unterhalb der Felsen verläuft auch ein bequemer Weg.

Ausgangspunkt

Gaststätte Großvaterstuhl. Das Zufahrtssträßchen zweigt von der B81 in Richtung Hasselfelde gleich nach dem Passieren der von der Straße angeschnittenen kleinen Felswand nach links ab.

Endpunkt

Gaststätte Großvaterstuhl. Das Zufahrtssträßchen zweigt von der B 81 in Richtung Hasselfelde gleich nach dem Passieren der von der Straße angeschnittenen kleinen Felswand nach links ab.

Natur

Die Teufelsmauer ist Teil der jüngeren Schichten, die bei der Heraushebung des alten Harzblockes hochgebogen wurden. Während der Ziegenberg aus Schichten des Muschelkalks aufgebaut ist, bestehen die Felsen der Teufelsmauer aus Sandstein der Kreidezeit. Der hübsch restaurierte Marktbereich von Blankenburg wird überragt vom markanten großen Schloss, wo derzeit Bemühungen um seine Erhaltung gegen den Verfall stattfinden. Auch die nördlich der Stadt gelegene Felskuppe des Regensteins besteht aus Sandstein. Auf seinem Gipfel finden sich die Reste einer teilweise aus dem Stein gehauenen Burg (Aussicht, Gaststätte, Greifvogelschau). Im Untergrund ist das Massiv durch ein Bunkersystem ausgehöhlt. Oberhalb von Blankenburg gibt es auf der Harzhochfläche unweit der Rappbodetalsperre am Stemberghaus ein sehenswertes Köhlermuseum.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.