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Wandergenuss
wandern

Wandern Frankreich: Von Obernai nach Bœrsch

Anspruch:
leicht
Dauer:
03:20 Std.
Länge:
11.4 km
Aufstieg:
200 m
Abstieg:
200 m

Herrliche Orte und große Weine. Vom bezaubernden Weinort Obernai führt diese Tour auf romantischen Wegen, an dem Flüsschen Ehn entlang, in das authentische Bœrsch. Der Rückweg leitet über die Weinlage Schenkenberg, von der sich die schönste Aussicht über Obernai zeigt.

Beschreibung

Zum Schwimmbad

Vom Parkplatz Parking de l'Altau gehen wir am Ende des Platzes den Treppenweg in den Park hinunter zum Flüsschen Ehn und folgen ihm nach links flussaufwärts. Auf der anderen Seite der Ehn verläuft der Sentier de l'Ehn mit der Markierung rot-weiß-rotes Rechteck, zu dem wir über einen Steg an einem Spielplatz hinüberkommen. Kurz danach kommen wir am Schwimmbad vorbei.

Zur Domaine de la Léonardsau

Nach dem Schwimmbad wechseln wir wieder auf die andere Seite der Ehn. Der romantische Weg durch den Auwald, an der plätschernden Ehn entlang, wechselt immer wieder die Seite, aber wir bleiben an allen Abzweigen immer nah an der Ehn. Zwei Kilometer nach dem Schwimmbad öffnet sich an einem Waldparkplatz die Sicht auf den Mont Sainte-­Odile. Auf dem Asphaltsträßchen wandern wir geradeaus und gehen erst nach einem rechts stehenden Gehöft rechts über das Flüsschen und dann über Wiesen auf ein Wäldchen zu. Nach dem Waldrand gehen wir am Zaun entlang, danach nach rechts und dann auf der Rue de Dietrich rechts zum Park der Domaine de la Léonardsau, der besichtigt werden kann. Das Anwesen wurde 1900 bis 1930 vom Baron de Dietrich in verschiedenen Baustilen erbaut. Die Parkanlage zeigt sich vielseitig als englischer, französischer, italienischer und japanischer Garten.

Zum Place de L'hôtel de ville in Bœrsch

Vor dem Eingang des Parks laufen wir auf der Rue de Dietrich zurück und geradeaus weiter. Dann biegen wir rechts in die Rue des Muguets ein. An der Straßengabelung nehmen wir die linke Rue des Lilas, bleiben an der nächsten Gabel wieder links und gehen in die Rue des Pigeons. An der Rue du Moulin müssen wir links, wandern dann auf der D 35 nach rechts und kommen gleich durch das mit dem Bild des Saint-Médarde geschmückte schöne Obertor des reizenden Städtchens Bœrsch. 1340 wurde Bœrsch zur Stadt erhoben und die Stadtbefestigung errichtet. Vom Tor geradeaus weiter auf der Rue Monseigneur Médard Barth kommen wir zum Place de L'hôtel de ville. Vor dem Rathaus, einem schönen Renaissancebau aus dem Jahr 1572 mit Treppentürmchen und Winkelerker, steht der beachtenswerte Sechs-Eimer-Brunnen von 1617.

Zum Wasserbehälter

Vom Rathaus schlendern wir rechts die Rue Monseigneur Médard Barth hinab durch das Niedertor in Richtung Obernai. Weiter geht es geradeaus über einen Kreisverkehr auf der Route d'Obernai (D 322), nun mit der Markierung gelbes Dreieck und nach 300 Metern zum Kreisverkehr Rond Point de Chatel, über den wir geradeaus in die Sackgasse Chemin Gutgesetzweg gehen. Auf der Rue du Furstweg setzt sich unser Weg geradeaus fort, der nach dem Wohngebiet zu einem Kiesweg wird. 200 Meter nach dem letzten Haus biegen wir rechts auf dem Chemin du Kilbs Richtung Obernai ab, um nun dem blauen Punkt und dem gelben Dreieck zu folgen. Am Übergang zur Asphaltstraße und 10 Meter vor dem ersten Haus in Kilbs gehen wir auf dem kleinen Weg nach rechts Richtung Obernai par Mont National mit dem blauen Punkt in den Wald hinein. Nach 50 Metern steigen wir links die Treppe hinauf und wandern auf dem Pfad immer geradeaus weiter. An einer Weggabel ist die Entscheidung egal, weil sich die Wege wieder vereinen. An einer Gabelung mit einer Bank gehen wir weiter geradeaus über die große Wiese und kommen zu einem Parkplatz am Wasserbehälter.

Zum Mémorial National

Die abwärtsführende Straße ist die Rue Haute Corniche und geht weiter unten geradeaus in die Allée du Mémorial über. Am Mémorial National besteht eine tolle Aussicht über die Weinberge und Obernai.

Zum Place du Marché in Obernai

An der nächsten Kreuzung laufen wir rechts auf dem Chemin des Acacias und auf der Rue de la Montagne hinunter. Unten gehen wir vor dem Friedhof links und nach 30 Metern rechts auf der Rue du Cimetière in die Stadt hinab bis zur Rue du Général Gouraud (D 109). Nach rechts kommen wir an den 6 Place du Marché. Am östlichen Ende des Platzes dominiert die Halle aux Blés (Weizenhalle) mit Glockentürmchen, die 1554 im Stil der Renaissance mit gotischen Elementen erbaut wurde. Die steinernen Rinderköpfe erinnern an den ursprünglichen Zweck des Gebäudes als Schlachthaus. Gegenüber steht das Hôtel de ville, das auf das 14. Jahrhundert zurückgeht, aber im 19. Jahrhundert im Stil der Neorenaissance erweitert wurde. Dahinter erhebt sich der fast 60 Meter hohe gotische Kapellturm aus dem 16. Jahrhundert, Rest einer früheren Kirche.

Hinter dem Rathaus ist die Touristinformation.

Zum Parkplatz Parking de l'Altau

Wir bleiben in westliche Richtung auf der Rue du Général Gouraud. An der Ecke der Rue du Chanoine Gyss steht ein Renaissanceprunkstück, der Sechs-Eimer-Brunnen mit korinthischen Säulen von 1579. In dieser Straße steht die Kirche Saints-Pierre-et-Paul, in deren Inneren sehr schöne mittelalterliche Altäre und Schnitzfiguren sind. Weiter in der Rue du Général Gouraud treffen wir auf den romantischen Place de l'Étoile. Im Sommer entzückt das historische Karussell am Platz die Kinder. Immer geradeaus wird die Straße zur Route d'Ottrott und führt genau zum Kreisverkehr vor dem Parkplatz Parking de l'Altau zurück.

Touren-Charakter

Leichte, vorwiegend sonnige Tour, größtenteils auf befestigten Wegen durch Weinberge und Wiesen. Im Ortsgebiet auf Straßen

Ausgangspunkt

Parkplatz Parking de l'Altau in Obernai GPS N48°27'44.5' E07°28'25.1'

Endpunkt

Parkplatz Parking de l'Altau in Obernai GPS N48°27‘44.5“ E07°28‘25.1“

Route

Parking de l'Altau - Schwimmbad 0:10 Std. - Domaine de la Léonardsau 0:55 Std. - Place de L'hôtel de ville 0:20 Std. - Wasserbehälter 0:55 Std. - Mémorial National 0:20 Std. - Place du Marché 0:25 Std. - Parking de l'Altau 0:15 Std.

Genusspanorama über der StadtDas Mémorial National mit dem weithin sichtbaren weißen Kreuz wurde zur Erinnerung an die im Zweiten Weltkrieg zwangsweise in die deutsche Wehrmacht verpflichteten Elsässer aus Obernai errichtet. Hier besteht eine großartige Aussicht über die ganze Stadt, die Rheinebene und zum Mont Sainte-Odile. Das Häusermeer der Fachwerkgebäude von der Romanik bis zur Renaissance machen Obernai zu einem beliebten Touristenort. Deutlich ist die Nordseite der Stadtmauer zu sehen, auf der die Stadt umrundet werden kann. Der Tour d'enceinte, ein Verteidigungsturm hebt sich aus der Mauer heraus. Die doppeltürmige Kirche Saints-Pierre-et-Paul wurde erst 1872 errichtet und ist eine der größten neugotischen Kirchen im Elsass. Rechts von der Kirche erhebt sich der fast 60 Meter hohe gotische Kapellturm aus dem 16. Jahrhundert. Er gehörte früher zu einer Kirche. Obernai wurde an der Kreuzung alter Römerstraßen 778 unter dem Namen Ehinheim erstmals erwähnt und soll eine Gründung des Merowingers Eticho sein.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.