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Zeit zum Wandern
wandern

Wandern Frankreich: Auf den Tempelberg Donon

Anspruch:
schwer
Dauer:
03:20 Std.
Länge:
8.6 km
Aufstieg:
440 m
Abstieg:
440 m

Das Donon-Massiv ist mit Felsen bekrönt, und auch der Weg hinauf ist steinig. Die Kelten bauten hier einst einen Tempel; heute steht dort oben ein von NapoleonIII. initiierter neoklassizistischer Tempel. Die einmalige Aussicht vom Petit Donon entlohnt für den Aufstieg.

Beschreibung

Der Wegverlauf

Vom Parkplatz gehen wir über die D 993 und halten uns an den Chemin du Haut Donon. Pfosten mit einem Tempelsymbol leiten uns den steinigen Weg zum Donon hinauf. Nach dem Sendemast ist der alte Tempelplatz mit mehreren Grundmauern und Erklärungen dazu erreicht und der Museumstempel (1:00 Std.) auf dem Gipfelplateau nun nicht mehr weit.

Der rote Balken leitet am Tempel vorbei zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem aus wir auf den vom Sturm blank gefegten Petit Donon blicken. Von hier aus führt der Abstieg über Felsen an einem Unterstand aus dem Ersten Weltkrieg vorbei. Der felsige Steig quert versetzt eine Forststraße und leitet ab einer Y-Kreuzung in spitzem Winkel nach rechts abwärts zum Col Entre les deux Donons (1:25 Std.).

Der Abstecher zum Petit Donon beginnt auf der Route forestière du Plain Sable mit der Markierung gelber Punkt. Nach 300 m biegt links ein Pfad durch dichten Wald nach oben ab. An einer Gabelung halten wir uns rechts und sind bald am Gipfel des Petit Donon (2:00 Std.).

Zurück am Col Entre les deux Donons (2:20 Std.) nehmen wir den dritten Waldweg links Richtung Plate Forme du Donon. Gemütlich schlendern wir nun eben dahin und später auf einer Asphaltstraße weiter abwärts.

Wieder auf der Kiesstraße kommen wir an den schon bekannten Punkt vom Aufstieg und wandern links den Weg hinab zum Parkplatz (3:20 Std.) zurück.

Ausgangspunkt

Auto auf der D420 über Schirm- eck, dann über die D392 und die D993 zum Ausgangspunkt

Wegbeschaffenheit

Meist schattige Wege, felsiger Auf- und Abstieg auf den Donon (Trittsicherheit)

Freud & Leid

Der rekonstruierte Museumstempel versetzt den Wanderer tatsächlich leicht in die Zeit der Kelten zurück, und die Aussicht über die Rheinebene ist einmalig. Starker Wind auf dem Donon kann einem die Freude rauben. Die Fischplatte mit Bio-Lachs und Kabeljau in Sauce à l’Amoricaine im Restaurant »Veleda« (www.restaurant-velleda.com) ist exzellent.

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