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Mystische / Geheimnisvolle Pfade
wandern

Wandern Fränkische Schweiz: Zur Burgruine Leienfels

Anspruch:
leicht
Dauer:
04:00 Std.
Länge:
14 km
Aufstieg:
156 m
Abstieg:
156 m

Ein altes Falschmünzernest. Ein Besuch der Burgruine Leienfels bietet nicht nur zauberhafte Aussichten bis ins Fichtelgebirge, sondern lässt sich auch auf einem Wanderweg durch das schöne Gründleinstal nach Obertrubach verbinden.

Von diesem Felsen in Bärnfels bietet sich ein grandioser Ausblick auf  den Ort. wandern, leicht
Von diesem Felsen in Bärnfels bietet sich ein grandioser Ausblick auf den Ort.© Tassilo Wengel
Beschreibung

Nach Obertrubach   

Unsere Wanderung beginnt in Bärnfels beim Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr; hier folgen wir dem Wegweiser ins Gründleinstal (Markierung gelbes Dreieck) und gehen zunächst zwischen zwei Gebäuden zu einem schmalen Weg am Holzgeländer. Er führt in den Wald, an bizarren Felsen vorbei, und öffnet sich bald im Gründleinstal, einem breiten Wiesental.Wir befinden uns nun auf einem Lehrpfad und wandern durch einen Hohlweg. Es ist ein alter Fuhrweg, in dem die Reifen der Kutschen ihre Spuren hinterlassen haben. Im Lauf der Zeit haben auch Regen und Schneeschmelze ihren Beitrag zur Erosion geleistet.

Unser Weg mündet in eine Schotterstraße; hier schwenken wir nach rechts und folgen dem Wegweiser bis nach Obertrubach .

Zur Burg Leienfels   

Den Ort erreichen wir auf der Teichstraße, gehen zur Kirche in der Ortsmitte, wenden uns dort nach links und folgen dem Wegweiser zur Burg Leienfels. Der Weg führt an der Ketteler-Siedlung vorbei durch den Wald. An der folgenden Gabelung finden wir wieder den Wegweiser Richtung Leienfels.

Bei der nächsten Gabelung orientieren wir uns an der Markierung gelbes Kreuz und wandern auf breitem Waldweg bis zu einer Bank; dort biegen wir nach links und gelangen auf einem Pfad aufwärts zu einer Kreuzung mit Schutzhütte. Von hier sind es nur noch etwa 500Meter, bis wir mit der Markierung blaues Kreuz nach Leienfels gelangen.

Unser Wanderweg führt durch den Wald, dann am Wiesenrand entlang zu einem Querweg. Dort schwenken wir nach links und können nach wenigen Metern in Leienfels bei der Gaststätte »Zur Burgruine« im Biergarten verschnaufen.

Vorher lohnt sich aber noch der kurze Weg (Wegweiser) hinauf zur Burgruine, die auf einem Felsvorsprung liegt. Sie gehört zu den schönsten Aussichtspunkten in der fränkischen Schweiz, denn die Sicht von hier aus reicht an klaren Tagen bis zum Fichtelgebirge.

Nach diesem Genuss geht es zurück zur Gaststätte in Leienfels, wo wir riesige »Schäuferla« oder andere deftige Gerichte genießen können.

Über Soranger nach Bärnfels   

Von der Gaststätte folgen wir dann dem Wegweiser zunächst in Richtung Pottenstein (Markierung blaues Kreuz), gehen aber nur 100Meter auf der Straße abwärts, biegen dann nach links und folgen der Markierung abwärts durch den Wald. Bald erreichen wir das hübsche Dorf Soranger . Unser Weg führt am Kruzifix vorbei zum Ortsende. Dort biegen wir bei der Schutzhütte nach links und folgen der Markierung blaues Kreuz zwischen Feld und Wiese in den Wald. Auf dem breiten Weg gehen wir bis zu einer Kreuzung, wo uns die Markierung blauer Punkt auf einen breiten Waldweg nach links leitet. Unser Weg mündet in eine Asphaltstraße, die wir überqueren und so geradewegs nach Bärnfels gelangen.

Touren-Charakter

Wechsel von gut begehbaren Wiesen- und breiten Waldwegen; An- und Abstiege verlaufen allmählich.

Ausgangspunkt

Bärnfels, Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr

Endpunkt

Bärnfels, Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr

Route

Bärnfels - Obertrubach 45Min. - Leienfels 1.30Std. - Soranger 45Min. - Bärnfels 1Std.

Höchster Punkt

Burgruine Leienfels (590m)

Burgruine Leienfels

Sie zählt zu den schönsten Aussichtspunkten der Fränkischen Schweiz – bei guter Sicht reicht der Blick vom 590m hohen Burgberg mehr als 30km weit. Eine beschriftete Metallplatte erklärt in der waldreichen Umgebung viele interessante Orte. Die heutige Beschaulichkeit der Ruine täuscht allerdings: Die Burg, erstmals 1222 beurkundet, ging als Falschmünzernest in die Annalen ein. Es war Götz von Egloffstein, der, häufig in Geldnöten, der Einfachheit halber seine Münzen selbst prägte, bis der Nürnberger Burggraf Friedrich dem Treiben ein Ende setzte.

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Bitte beachten!

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