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Mystische / Geheimnisvolle Pfade
wandern

Wandern Eifel und Hunsrück: Wanderather Traumpfad

Anspruch:
mittel
Dauer:
04:30 Std.
Länge:
12 km
Aufstieg:
374 m
Abstieg:
374 m

»Schwarze Madonna« und heilendes Wasser. Der Wanderather Traumpfad führt die Wanderer auf schönen Wiesen- und Feldwegen zum Achterbachtal, wo sich die Statue der Schwarzen Madonna befindet. Das ganze Jahr über besuchen Pilger diesen Ort, um ihre Anliegen zu formulieren und vom Wasser des Jodokusbrunnen zu probieren.

Beschreibung

Sanfte Hügel 

Die Wanderung beginnt an der eindrucksvollen Kirche St. Valerius in Baar-Wanderath. Von hier aus geht es über Feld- und Wiesenwege bequem weiter, bis die ersten kleinen und gemächlichen Aufstiege beginnen. Von den Anhöhen gibt es die ersten schönen Ausblicke auf die Gemeinde Welschenbach und Umgebung. Weiter leicht aufwärts, durchstreift der Wanderer zuerst den Wald, dann Feld- und Wiesenwege und schließlich die eindrucksvolle Heidelandschaft mit ihren seltenen Insektenarten. Nächstes Ziel ist das Achterbachtal.

Verehrte Statue 

Immer am Bächlein entlang, erreicht man den Andachtsplatz »Schwarze Madonna« . Diese Marienstatue wurde 1954 in einer Felsnische errichtet. Wer sie aufgestellt hat, ist bis heute ein Rätsel. Die Statue wird sehr geliebt und von vielen Menschen aufgesucht.

Heilender Brunnen 

Der Jodokusbrunnen mit seinem Wasser in Trinkwasserqualität, der nach dem heiligen Jodokus benannt ist, befindet sich in direkter Nähe. Priester Jodok lebte im 7. Jahrhundert in Nordfrankreich. Da er die damaligen Wallfahrer immer auf ihren Reisen begleitet hatte, gilt er als deren Schutzherr. Seine Grabstätte befindet sich im Kloster Saint-Josse-sur-Mer in Nordfrankreich. Noch heute pilgern viele Wallfahrer unter dem Motto »Jodokus, zu dir kommen wir, deine Fürbitte begehren wir« zum Brunnen. Dem Wasser des Brunnens wird nachgesagt, dass es für die Augen gut ist, wenn man diese damit befeuchtet.

Zur Kapelle 

Anschließend geht es ein Stück auf dem Jodokuspilgerweg den Achterbach entlang. Wer möchte, kann hier einen kurzen Ausflug zur Wallfahrtskapelle St. Jost unternehmen. Außerdem hat das Besucherbergwerk der Grube Bendisberg für Interessierte geöffnet (Öffnungszeiten über Tel. 02655/96 29 96 oder www.grube-bendisberg.de). Auf der ursprünglichen Route zurück, führt die gut ausgeschilderte Streckenführung zum Nitzbachtal mit seinen schroffen Felsen und weiter am Welschenbach entlang durch den Wald bis zu einem Steinbruch.

Hohe Warte 

An der anderen Uferseite des Bachs erwartet den Wanderer wieder ein kleiner Aufstieg. Danach sind endlich die Wiesenwege erreicht, die zur Wacholderheide an der Hohen Warte lotsen. Nach ihrer Umrundung folgt eine Abwärtstrecke. Im Tal angekommen, sind Wanderath und der Startpunkt bald erreicht.

Touren-Charakter

Schöne Route mit herrlichen Aussichten

Beste Jahreszeit

Januar bis Dezember

Ausgangspunkt

Kirche St. Valerius in Baar-Wanderath

Endpunkt

Kirche St. Valerius in Baar-Wanderath

Höchster Punkt

539 m

Wallfahrtskapelle St. Jost

Inmitten einer traumhaften Landschaft befindet sich die Wallfahrtskapelle St. Jost. Jedes Jahr ist die Kapelle, die dem heiligen Jodokus geweiht wurde, das Ziel für Wallfahrer. Die spätgotische Kapelle wurde urkundlich das erste Mal 1464 erwähnt. Graf Philipp von Virneburg ließ sie errichten. In einer Legende heißt es, die Kapelle sollte eigentlich unterhalb der Virneburg erbaut werden. Allerdings tobte damals ein Sturm, und das ganze Material zum Bauen wurde vom Fluss Nitz weggetragen. Nachdem die Baumaterialien zwei Kilometer weit entfernt wiedergefunden wurden, vermutete der Graf hinter diesem Geschehnis ein Zeichen des Himmels und ließ die Kapelle dort fertigstellen.

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