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Zeit zum Wandern
wandern

Wandern Allgäu: Auf die Rote Flüh

Anspruch:
schwer
Dauer:
05:15 Std.
Länge:
6 km
Aufstieg:
970 m
Abstieg:
970 m

Auf einem teils steilen Weg geht es zum Gimpelhaus, dann auf schmalem Steig zur Judenscharte. Der Gipfelanstieg bietet, abgesehen von einer gut gesicherten Felspassage zu Beginn, keine besonderen Schwierigkeiten. Vom Gipfel hat man herrliche Tiefblicke ins Tannheimer Tal.

Beschreibung

Der Wegverlauf

Im Ortszentrum von Nesselwängle wandern wir links neben der Kirche auf einer Teerstraße kurz aufwärts. Wir folgen einer Querstraße wenige Meter nach rechts. Ein Türchen entlässt uns links auf einen schmalen Weg (Wegweiser »Gimpelhaus, Tannheimer Hütte, Rote Flüh«), der uns aufwärts zu einer Forststraße leitet. Auf ihr kurz nach links und dann rechts auf breitem Weg bis vor eine Felswand. Links setzt der Hüttenweg an (Wegweiser »Gimpelhaus, Tannheimer Hütte«), der uns durch den steilen Waldhang über unzählige Stufen in Serpentinen bergan führt. Nach einigen felsigen, aber problemlos zu begehenden Passagen erreichen wir das große, an aussichtsreicher Stelle erbaute Gimpelhaus (1:35 Std.). Wir wandern rechts am modernen Haus vorbei.

Der Abzweig zur nahen Tannheimer Hütte bleibt rechts, und wenige Meter oberhalb folgen wir dem schmalen Bergsteig, der nach rechts ansteigt (Wegweiser »Rote Flüh«). Er leitet uns durch Wald zu einer Wegkreuzung am Beginn des Gimpelkars. Wir halten uns links (Wegweiser »Rote Flüh und Gimpelspitze«) und wandern auf den imposanten Gimpel zu, der durch die Judenscharte von der Roten Flüh getrennt wird. Der Weg gabelt sich am Beginn des großen Schuttfeldes, und wir folgen dem linken, unteren Steig. Er ist im Vergleich zu dem oberen, aus den Gimpelwänden von Steinschlag bedrohten Weg angenehmer zu begehen und leitet uns nach einer ansteigenden Querung in Serpentinen zur Judenscharte hinauf.

Wenige Meter links der Scharte beginnt der lediglich zu Beginn etwas schwieriger zu begehende Gipfelanstieg auf die Rote Flüh. Gesichert durch ein Seilgeländer, überwinden wir eine glatte Felsplatte, in die große Trittstufen geschlagen sind. Anschließend mit Hilfe des Seilgeländers noch kurz über Felsgelände aufwärts, ehe sich der Steig über Bergwiesen und Geröll zum Gipfel der Roten Flüh (3:00 Std.) hinaufwindet. Dort genießen wir den atemberaubenden Tiefblick ins Tannheimer Tal und beobachten die Kletterer in der nahen Südwand des Gimpels. Vom Gipfel steigen wir wieder zur Wegkreuzung am unteren Ende des Gimpelkars ab. Entweder direkt oder über die nahe Tannheimer Hütte geht es weiter zum Gimpelhaus (4:05 Std.) und weiter auf dem steilen Hüttenweg hinab nach Nesselwängle (5:15 Std.).

Ausgangspunkt

Das Ortszentrum von Nesselwängle. GPS-Startpunkt: 47.4846/10.6125

Wegbeschaffenheit

Steil und stufenreich zum Gimpelhaus, schmal zur Judenscharte

Freud & LeidÜber Nesselwängle ragen die Tannheimer Berge unnahbar in die Höhe. Nur die Rote Flüh ist ohne Kletterei erreichbar und bietet ein Ziel für den Normalbergsteiger. Allerdings sollte man den Steilanstieg durch die sonnige Südflanke schon früh am Morgen in Angriff nehmen und einer kurzen seilgesicherten Passage am Gipfel gewachsen sein.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.