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Schneeschuh

Bregenzerwald: Toblermannskopf (2010 m)

Anspruch:
mittel
Dauer:
06:00 Std.
Länge:
10 km
Aufstieg:
1155 m
Abstieg:
1155 m

Die Tour zum Toblermannskopf gehört zu den bekanntesten Winterrouten im Gebiet, welche zudem weniger lawinengefährdet ist. Vom Tobelmannskopf hat man eine tolle Aussicht über den Bregenzerwald. Im Norden sieht man die Kanisfluh, im Nordosten den nahen Diedamskopf und den Hohen Ifen, im Osten die Pyramide der Üntschenspitze, im Südosten den großen Widderstein.

Am GipfelSchneeschuh, mittel
Am Gipfel© André Tatter

Anfahrt
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Information

Von Westen auf der Autobahn A14 bis Ausfahrt Dornbirn-Nord/Bregenzer Wald und auf der Bregenzerwald-Bundesstraße (B200) nach Au, bzw. Schoppernau und weiter Richtung Warth bis zum Ende des Himmelriesetunnels. Von Osten und von Norden über Reutte (B179), bzw. durchs Tannheimer Tal (B199). Von Warth dann auf der B200 nach Westen über den Hochtannbergpass. Oder von Bludenz durchs Große Walsertal über Damüls zum Tunnel hinter Hopfreben. Am südlichen Tunnelende bei Kilometer 45,8 befindet sich auf der Seite der Bregenzer Ache ein kleiner Parkplatz. Ca. 150 Meter davor südlich der Brücke über die Ache befindet sich ein weiterer sehr kleiner Parkplatz zwischen einem Bildstock und kleinem Wasserkraftwerk an bergseitiger Straßenseite.

Beschreibung

Vom Wegweiser neben dem Kraftwerksgebäude mit dem Walmdach am Parkplatz steigt man anfangs unsteil auf einem Güterweg westwärts in den Wald auf. Vorbei an einem Schild über die Schutzgebiete hinter der ersten Rechtskehre erreicht man einen Stadl am ersten lichten Osthang. Bei einem Rechtsabzweig des Güterwegs hält man sich links (Skiroutenschild). Nach zwei Serpentinen leitet ein Schild die Winterwanderer nach rechts über nächsten Grashang zur Gräsalpe (1281 m) mit einem Brunnen.

Weiter westwärts über Hänge, die nicht steiler sind als 25 Grad an einer Jagdhütte rechts vorbei danach links drehend zum nächsten Hang. Auf diesem westwärts, dann nach Süden drehend entlang dem breiten Bergrücken hoch zur Hochalpe (1752 m), bzw. rechts an dieser vorbei südwärts hinauf zum sichtbaren Wegweiser »Hochalpe« (1911 m) auf dem breiten Gratbuckel. Von diesem Vorgipfel führt ein mit Fels durchsetzter Wiesengrat südwärts in linkem Bogen zum schmalen Gipfel. Dabei muss man noch einmal ca. 40 Meter ab- und wieder aufsteigen.

Touren-Charakter

Insgesamt mäßig steile Schneeschuhtour, mit kurzen steileren Passagen und Hangtraversen, teilweise felsdurchsetzt. Gute Kenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation, elementare alpinistische Kenntnisse und gute Lauftechnik nötig

Ort

Schoppernau (852 m)

Ausgangspunkt

Parkplatz hinter dem Himmelriesetunnel (900 m)

Abstieg

Den schmalen, ca. 35 Grad steilen Südgrat hinab zum Wegweiser und dann zum breiten Sattel, der meist ostseitig etwas verwächtet ist. Durch eine Mulde meist rechts haltend in das schattige Tal, wo oft noch länger pulvriger Schnee liegen kann. Dort visiert man das Minihüttchen der Unteren Gautalpe (1580 m) an. Beim Wegweiser kurz oberhalb trifft man auf die Winterroute zum Töbelejoch bzw. Ruwanne. Nun auf der rechten Seite des Tals vom Sennauer Bach nordostwärts in das sich öffnende Tal. Dabei quert man einen rechten Hang über längeres Stück unterhalb der Felsen der Niederkünzelspitze bis der Wald beginnt. Dabei orientiert man sich zu einem Jäger-Hochstand. Ein rot-weiß markierter Sommerwanderweg führt an diesem rechts vorbei. Weiter hinab zur Obere Schalzbachalpe (1296 m) und nach Schalzbachvorsäß. Dabei hält man sich stets rechts. Die Forstwege nach links enden alle vor einem Bachtobel. An einem kleinen Wasserhochbehälter vorbei hält man auf die sichtbaren Hütten von Schalzbachvorsäß zu. Vorbei an der kleinen Holzkapelle von 1981, welche der Heiligen Maria geweiht wurde nun südwärts zu den Hütten von Hof. Wer in Hopfenreben geparkt hat, steigt rechts von einer Mast-Trafostation zur Straße hinab. Andernfalls benutzt man den Güterweg, auf welchen man vor den Hütten von Hof trifft. Dieser führt zwar auch zur Straße, jedoch nordwärts dem Parkplatz näher. Bei einer Bushaltebucht bei Kilometer 46,4 schnallt man ab. Auf der Straße läuft man 600 Meter zurück zum Parkplatz.

Der Berg ist oft gut besucht und man sollte rechtzeitig anreisen, um noch einen Parkplatz zu finden. Wenn die Schnee- oder Lawinenverhältnisse im Tal oberhalb der Gautalpe ungünstig sind, läuft man besser auf dem Aufstiegsweg retour.

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