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Radtouren-…erfahren
fahrrad

Fahrrad Pfaffenwinkel: Von Schongau nach Steingaden

Anspruch:
schwer
Dauer:
04:00 Std.
Länge:
44 km
Aufstieg:
430 m
Abstieg:
430 m

Rechts und links vom Lech. Am Hinweg folgen wir der Via Claudia Augusta, der alten Römerstraße, die am Lech entlang nach Augsburg führte. Nach einer Rast am ehemaligen Kloster von Steingaden geht es auf dem Radweg Romantische Straße zurück zur malerischen Altstadt von Schongau.

Beschreibung

Am Lech entlang nach Süden

Vor dem Bahnhof Schongau überqueren wir an einer Ampel die Hauptstraße und folgen dem Radweg nach links. Vor der Lechbrücke biegen wir rechts in die Lechuferstraße ein und gelangen bald aufwärts zur Lechstaustufe Schongau. Wir folgen noch kurz geradewegs der Straße und biegen 100 Meter nach dem Abzweig zum Badestrand am Lechstausee scharf links in ein Nebensträßchen ein. Wir radeln am Waldrand entlang und dann geradewegs durch den Wald zu einer Forstwegkreuzung. Hier geht es nach links und immer geradeaus, bis wir auf einem Brückchen die breite B 17 überqueren. Der Weg knickt nach rechts und folgt der Bundesstraße. Nach 500 Metern an einem ersten Brückchen geradewegs vorbei und an der Kreuzung neben der zweiten Brücke nach links. Im Auf und Ab fahren wir auf dem Hauptweg durch den Wald und wechseln nach zwei Kilometern geradewegs auf ein Teersträßchen. Es führt uns über aussichtsreiche Wiesen Richtung Burggen. Biegt man kurz vor Burggen am Schwarzen Kreuz scharf links ab und hält sich dann rechts, kann man einen kurzen Abstecher zur Litzauer Schleife unternehmen, einer malerischen Flussschleife des Lechs. Der Weiterweg führt uns jedoch geradeaus bis zum Sportplatz von Burggen, an dem wir links auf einen Feldweg abbiegen. Unter schattigen Bäumen radeln wir am Rand von Burggen zur Dessaustraße, auf der wir links das Dorf verlassen. An einer Weggabelung folgen wir den Radwegweisern rechts über den Steinbach und radeln auf dem herrlichen Panoramasträßchen auf die Berge zu. An einer Schranke beginnt die Abfahrt nach Dessau. An der Gabelung nach dem Gut geht es auf dem linken Sträßchen aufwärts zur Lechstaustufe 4. Auf angenehm flacher und aussichtsreicher Straße erreichen wir nach drei Kilometern die Lechstaustufe Urspring, auf der wir den Fluss überqueren. Bald führt die Straße links vom Lechufer weg nach Urspring. Wir radeln auf der Dorfstraße durch das Dorf und folgen am Ortsende den Radwegweisern Richtung Steingaden links auf den Eggweg. Durch die Wiesen geht es steil auf einen aussichtsreichen Wiesenhügel. Vom Hügel lassen wir die Räder jenseits bergabrollen und radeln geradewegs durch Steingaden bis zur B 17. An einer Ampel überqueren wir die Bundesstraße und erreichen über den Marktplatz das ehemalige Kloster Steingaden.

Auf dem Radweg Romantische Straße nach Schongau

Vom Marktplatz radeln wir nach der Kirchenbesichtigung rechts am Gasthof Zur Post vorbei in eine Gasse und geradewegs weiter zur B 17. Auf der Bundesstraße fahren wir 100 Meter nach rechts und dann links in die Hammerschmiedstraße. An ihrem Ende biegen wir rechts in die Aggensteinstraße ab und folgen an der nächsten Kreuzung der Vorfahrtsstraße nach links. Nach kurzer Fahrt lohnt rechts ein Abstecher zu den Badestellen am Bismarckweiher. Wir radeln aber geradewegs weiter und erreichen nach einer kurzen Abfahrt eine Weggabelung, an der wir uns rechts halten. Im Auf und Ab folgen wir geradewegs dem wundervollen Sträßchen, bis wir nach fünf Kilometern bei Riesen eine sternförmige Kreuzung erreichen. Wir fahren halb rechts Richtung Schongau und halten uns an der Gabelung nach dem kleinen Riesener See rechts.Im Auf und Ab führt uns das Sträßchen durch Wald und über Wiesen zu einer Querstraße, auf der wir links nach Kreut radeln. An der Kreuzung nach rechts und über die Hügel zur B 17. Kurz vor der Brücke über die Bundesstraße biegen wir rechts in eine schmale Teerstraße ein, die in einen Kiesweg übergeht. Wir treffen auf ein Quersträßchen, das links über die B 17 führt. Nach der Brücke liegt rechts die römische Villa von Peiting. Sie war vom 2. bis zum 4. nachchristlichen Jahrhundert bewohnt. Geradewegs treffen wir auf eine Vorfahrtsstraße, der wir kurz nach links folgen. Wir biegen rechts in eine schmale Teerstraße und radeln geradewegs auf einer Forststraße durch den Wald und über die Lechstaustufe Schongau. Nach der Staustufe halten wir uns an der Kreuzung rechts und fahren auf dem vom Anfang der Tour her bekannten Weg zurück zum Bahnhof Schongau. Möchte man einen Abstecher hoch zur Altstadt von Schongau unternehmen, kann man von der Lechuferstraße den Radwegweisern zur Altstadt folgen. Oder man biegt an der Fußgängerampel vor dem Bahnhof links in die Bahnhofstraße und schiebt die Räder auf einem geteerten Weg hinauf zur nahen Altstadt.

Touren-Charakter

Die Route verläuft, abgesehen von kürzeren Abschnitten in den Ortsgebieten auf gut zu befahrenden Wirtschaftswegen und auf geteerten, verkehrsarmen Nebenstraßen. Die zahlreichen Steigungen sind nie lang oder steil, sind in der Summe aber recht fordernd.

Ausgangspunkt

Bahnhof Schongau

Endpunkt

Bahnhof Schongau

Guten Appetit

Nach gut der Hälfte der Tour und nach einer ausgiebigen Erkundung der eindrucksvollen Klosteranlage kommt eine Pause in Steingaden gerade recht. Besonders empfehlenswert ist hier die Klosterschänke, die man von der Klosterpforte aus über die Welfenstraße nach wenigen Metern erreicht. Im schattigen Biergarten kann man den Blick über den Klostergarten zur doppeltürmigen Klosterkirche genießen. Die abwechslungsreiche Speisekarte, die Qualität der Gerichte und die freundliche Bedienung lassen keine Wünsche offen (www.klosterschaenke.eatbu.com).

Oberbayern-Erfahrung: Steingaden und Schongau

Zwei unterschiedliche Sehenswürdigkeiten prägen die heutige Tour. Auf halbem Weg liegt Kloster Steingaden, das in der Mitte des 12. Jahrhunderts vom Adelsgeschlecht der Welfen gegründet wurde. Die im 12. Jahrhundert erbaute Klosterkirche zeigt von außen noch deutlich ihren romanischen Ursprung. Romanisch sind auch noch das Westportal und die Rundkapelle am Eingang in den Klosterbezirk. Im Kreuzgang sind in der Brunnenkapelle gotische Fresken und in der Vorhalle der Kirche Renaissancefresken erhalten. Im Kirchenschiff bestechen die wundervolle Barock- und Rokokoausstattung und das Renaissancechorgestühl.Zum Abschluss der Tour sollte man sich einen Bummel durch die Schongauer Altstadt nicht entgehen lassen. Im 13. Jahrhundert siedelten die Bewohner des westlich gelegenen Altenstadt auf einen Lechumlaufberg über, der leichter zu verteidigen war. Die Altstadt wird bis heute von der nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer mit mehreren Toren und Türmen eingefasst. Den Mittelpunkt bildet der malerische Marienplatz, auf den der Staffelgiebel des mittelalterlichen Ballenhauses mit dem spätgotischen Ratssaal im Obergeschoss schaut. In der nahen barocken Stadtpfarrkirche findet man Werke bedeutender Künstler.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.