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Radtouren-…erfahren
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Fahrrad Chiemsee-Alpenland: Zwischen Bad Aibling und Rosenheim

Anspruch:
leicht
Dauer:
04:15 Std.
Länge:
52 km
Aufstieg:
80 m
Abstieg:
80 m

Flaches Land an Inn und Mangfall. Diese Runde führt auf stillen Wegen durch die Ebenen am Inn und an der Mangfall. In Rosenheim kann man einen Abstecher in die gemütliche Altstadt unternehmen. Auf der restlichen Strecke begeistern die herrlichen Blicke auf Moor, Flüsse und die Felszinnen des Kaisergebirges.

Beschreibung

Ins Land der Moore

Vom Bahnhof Bad Aibling radeln wir links auf schmalem Radweg an den Gleisen entlang nach Westen bis zu einer Straße. Auf ihr links über die Gleise und dann rechts in eine Nebenstraße. Nach 50 Metern biegen wir links auf einen Radweg ein, der bis Au der aufgelassenen Bahnlinie nach Bad Feilnbach folgt. Immer geradeaus und bald über die Mangfall gelangen wir zu einer Wegkreuzung, an der sich später am Tag der Kreis der Runde wieder schließen wird. Der Radweg führt uns geradewegs über Willing nach Dettendorf. Hier fahren wir erneut geradewegs über die Hauptstraße und danach unter der A 8 hindurch auf einen Wirtschaftsweg. Weiterhin geradeaus, bis wir auf eine Querstraße treffen. Auf der schmalen Straße geht es nach links, an der nächsten Kreuzung nach rechts und geradewegs bis zur Hauptstraße im nahen Au bei Bad Aibling.

Wir fahren geradewegs über die Hauptstraße in den Weitmoosweg und an der folgenden Gabelung links haltend aus dem Ort zu einer Kreuzung. Wir biegen nach rechts ab und erreichen nach einem Bach eine Querstraße. Auf ihr geht es links bis zur Kreuzung vor dem Campingplatz. Hier radeln wir nach links und auf einem Kiessträßchen bis zur Landstraße. Auf ihr rechts über den Jenbach und nach der Brücke links auf eine Nebenstraße. Nach wenigen Metern biegen wir rechts auf einen Wirtschaftsweg und an der folgenden Gabelung wieder nach rechts auf einen aussichtsreichen Feldweg ein. Nach knapp einem Kilometer erreichen wir eine Kreuzung, an der wir links auf ein Teersträßchen abbiegen. Wir radeln geradeaus, bis wir auf eine geteerte Straße treffen. Auf ihr geht es nach rechts und vorbei am Gasthof Moosmühle zu einer Querstraße.

Auf ihr fahren wir links bis zu einer Kreuzung im Dörfchen Wiechs, an der wir den Radwegweisern nach links folgen. Ein Sträßchen bringt uns zu einer Querstraße, der wir nach links folgen. An einer ersten Gabelung vor einem Wanderparkplatz halten wir uns links und an der folgenden rechts. Ein Kiesweg führt uns jetzt geradewegs zum kleinen Erlebniszentrum, von dem aus man die Sterntaler Filze erkunden kann. Auf einem Moorerlebnispfad mit einem 650 Meter langen Bohlenweg lässt sich die eigenwillige Landschaft hautnah erleben.

Am Inn entlang nach Rosenheim

Der Weg knickt nach rechts und führt uns zu einer Weggabelung, an der wir links auf ein Teersträßchen wechseln. Bald erreichen wir links haltend Kleinholzhausen. Dort auf der Querstraße nach links und an der Kreuzung vor Großholzhausen wieder nach links. Bei Spöck radeln wir auf der Vorfahrtsstraße nach rechts und biegen nach 300 Metern links auf eine schmale Teerstraße ab. Bald geht es über die Autobahn und dann in das zweite rechts abzweigende Sträßchen, das auf die Kirche von Kirchdorf zuläuft. Geradewegs über eine Vorfahrtsstraße und danach unter der Bahnlinie und Bundesstraße hindurch zur Kirche von Kirchdorf. Hinter der Kirche fahren wir links bis zu einer Ampelkreuzung. Wir biegen rechts in die Neubeurer Straße ein, die bald von einem Radweg begleitet wird. Am Ortsrand wechseln wir auf die linke Straßenseite und folgen dann dem Kiesweg nach links, der auf der linken Seite des Litzeldorfer Bachs nach Norden führt. Bald trifft von rechts der Innradweg auf unseren Dammweg, dessen Schilder uns nun bis Rosenheim leiten. Ohne Orientierungsprobleme folgen wir ihm bis Rosenheim. Auf halbem Weg kann man links einen Abstecher zum Happinger See unternehmen. Schließlich erreichen wir nach einem Themenpark zum Inn in Rosenheim die Innbrücke. Die breite Innstraße leitet uns links geradewegs zum Ludwigsplatz. Wir schieben links, vorbei am Stadtmuseum, die Räder in die Fußgängerzone. Auf dem malerischen Max-Josefs-Platz, der guten Stube in der Altstadt von Rosenheim, lässt sich herrlich rasten.Am Mangfallufer nach Bad Aibling Über den Max-Josefs-Platz erreichen wir geradewegs die Rathausstraße, die uns links am Museum im Lokschuppen vorbei zur Mangfall führt. Wir biegen vor der Brücke rechts in den Mangfall-Radweg ein. Bald werden sowohl die Bahnlinie als auch die B 15 unterquert und kurz darauf fahren wir links über den Mangfallgraben. Nun geht es am Fluss entlang, geradewegs über eine erste Querstraße und auf der zweiten rechts über den Mangfallkanal. Nach der Brücke biegen wir nach links ab und radeln am Mangfallkanal entlang nach Westen. Nun geht es immer geradeaus, bis wir in Kolbermoor am Ende der Friedrich-Ebert-Straße links über den Mangfallkanal und kurz darauf über die Mangfall radeln. Unmittelbar nach der Brücke biegen wir rechts in die Obere Mangfallstraße ab und wechseln nach einem Kilometer rechts auf den gekiesten Dammweg. Wir folgen jetzt der Mangfall durch das landschaftlich reizvolle Auengebiet, bis wir nach gut fünf Kilometern die Radlerbrücke am Rand von Bad Aibling erreichen, die wir am Beginn der Tour überquert haben. Rechts geht es über das Brückchen und auf bekanntem Radweg zurück zum Bahnhof Bad Aibling. Die Stadt ist dank der nahen Moore das älteste Moorheilbad Bayerns. Im Jahr 2007 wurde die weitläufige Therme Bad Aibling eröffnet, die vom Thermalwasser aus einer Tiefe von 2300 Metern gespeist wird.

Touren-Charakter

Längere Abschnitte auf Kieswegen, auf der übrigen Strecke geteerte Radwege und verkehrs­arme Nebenstraßen. Stärkerer Verkehr nur im Stadtgebiet von Rosenheim. Die Tour ist nahezu steigungsfrei.

Ausgangspunkt

Bahnhof von Bad Aibling

Endpunkt

Bahnhof von Bad Aibling

Guten Appetit

Der Großteil der Radrunde liegt in Rosenheim hinter uns und die müden Beine haben sich eine Rast wahrlich verdient. So trifft es sich hervorragend, dass man rund um den zentral in der Altstadt gelegenen Max-Josefs-Platz gleich drei empfehlenswerte und traditionsreiche Wirtschaften zur Auswahl hat. Alle drei haben auf dem malerischen Platz, der als Fußgängerzone ausgewiesen ist, ihre Außenbereiche. Zur Wahl stehen das Restaurant Zum Santa (So. Ruhetag, www.zum-santa.de), das Gasthaus zum Stockhammer (täglich geöffnet, www.gasthaus-stockhammer.de) und der Augustiner Rosenheim (täglich geöffnet, www.augustiner-rosenheim.de).

Oberbayern-Erfahrung: Rosenheim

Die Anfänge Rosenheims reichen bis in römische Zeit zurück, als hier die Militärstation »Pons Aeni« eine Innbrücke bewachte. Rund um die mittelalterliche Burg Rosenheim erblühte an der Mündung der Mangfall in den Inn der Ort, der durch Salzhandel und Innschifffahrt zu Wohlstand kam. 1810 erhielt Rosenheim nach der Fertigstellung der Soleleitung von Berchtesgaden und Bad Reichenhall eine Saline und 1864 wurde es zur Stadt erhoben. Zentrum der Altstadt ist der gemütliche, von Bürgerhäusern im Inn-Salzach-Stil eingefasste Max-Josefs-Platz. Östlich des Platzes führt das Mittertor, das einzig erhaltene mittelalterliche Tor, zum Ludwigsplatz. Im Torgebäude ist das sehenswerte Städtische Museum untergebracht. Die 23 Themenräume führen von den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts zurück bis in römische Zeit. Wenige Meter südlich ragt der Turm der im Kern gotischen Stadtpfarrkirche St. Nikolaus 65 Meter in die Höhe. Auf dem Weg zurück zur Mangfall passiert man an der Rathausstraße das weithin bekannte Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim. Die großen Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themengebieten in der umgebauten Lokomotivenremise ziehen alljährlich Hunderttausende von Besuchern an.

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Bitte beachten!

Für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann trotz größtmöglicher redaktioneller Sorgfalt keine Haftung übernommen werden. Insbesondere bei GPS Daten können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden.
Sicher unterwegs: Ein glücklicher und erfolgreicher Tag in der Natur setzt nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch auch verantwortungsbewusstes Handeln auf Tour voraus. Das solltet ihr bei der Tourenplanung immer beachten.