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Kärnten

Kärnten – das ist nicht nur Skifahren und Rodeln im meterhohen Powderschnee, sondern auch Baden an idyllischen Bergseen (Millstätter-, Wörther-, Klopeiner-, Weißen- und Faakersee) und Wandern oder Klettern im felsigen Terrain der Alpen. Kärnten ist das südlichste Bundesland Österreichs und ist vor allem bekannt durch seine Berg- und Seenlandschaft. In der Sonnenprovinz gibt es so viele Sonnenstunden wie in kaum einer anderen Alpenrepublik. Die beeindruckende Bergwelt wirkt mit dem herausragenden Großglockner (3797 m), der umgeben ist vom Naturschutzgebiet Hohe Tauern, geradezu majestätisch. Abgelegene Täler wie das Lavant-, das Gail- oder Rosental, bieten Ruhe und Erholung. In der Landeshauptstadt Klagenfurt mit ihren historischen Plätzen und Gassen und verschiedenen Museen erlebt man den Charme, der Kultursuchenden, Flaneuren und Genießern die moderne Seite des jungen Kärntens zeigt. Am Wörthersee, in Klagenfurt, Villach und vielen anderen Städten Kärntens warten zahlreiche antike Monumente auf, die teilweise bis in die Römerzeit zurückgehen. Überall erfüllt Sie das einzigartige Lebensgefühl des Südens. Malerische Bergkulissen mit zahlreichen Wanderstrecken und Radwegen, Badeseen und meist strahlend blauer Himmel, das sind die Hauptgründe, einmal Urlaub in Kärnten zu machen. Hier finden Sie die schönsten Touren!

Touren in Kärnten

Picco di Mezzodì, 2063 m

Recht anspruchsvolle Gipfeltour mit reichlich Geröll und leichten Felsen (I+). Vom Picco di Mezzodì bezaubernde Aussicht auf Mangart und Ponza, aber auch in den Talschluss des Val Romana. (Autor: Eugen E. Hüsler)Er ist kein Blickfang, gehört ganz klar zu den »Kleinen« im Gipfelreigen der Julier, wird auch nicht häufig bestiegen. Und das, obwohl er den schönsten Blick auf die Felskulisse der Weißenfelser Seen (Laghi di Fusine) bietet. Im Osten bildet die Ponzakette mit ihren... weiter >

Nabois Grande, 2313 m

Große Wanderrunde für Leute mit viel Ausdauer und einem Faible für leicht abenteuerliche Pfade. Bergerfahrung unerlässlich! Die Felskulisse am Großen Nabois und am »Sentiero Carlo Chersi« ist extrem wild. Der »Chersi-Weg« verläuft über stark durch Steinschlag gefährdete Bänder, also Helm mitnehmen. Zum Gipfel hin kurze, leichte Kletterei (I, Sicherungen). Im Frühsommer können Leichtsteigeisen und Teleskopstöcke nützlich sein (Altschneefelder) (Autor: Eugen E. Hüsler)»Großer Unsichtbarer« müsste er eigentlich heißen, der Nabois Grande, denn wer aus dem Norden, durch das Val Bruna, anreist oder von der Sella di Sompdogna zum Jôf Fuart hinüberschaut, kann ihn leicht übersehen, so geschickt tarnt er sich in der wilden, stark... weiter >

Spielmann (3027 m)

Rast am Spielmann, hinten der Großglockner

Vom Glocknerhaus Bergwege, ein größeres Firnfeld, am Gipfelgrat etwas Trittsicherheit nötig an diesem Großglockner-Panoramaberg; beim Übergang vom Hochtor in einer ganz stillen Hochgebirgswelt mit hindernislosen Ausblicken nur kleine Pfade, dort nebelfreies Wetter wichtig (Autor: Dieter Seibert)Aus dem zentralen, auffallend dick vergletscherten »Herz« der Glocknergruppe um die Bärenköpfe zieht der Tauern-Hauptkamm nach dem 3336 Meter hohen Fuscherkarkopf – sozusagen ein Stockwerk tiefer – weiter nach Osten und wirft dabei noch fünf kleinere Gipfel auf. Der... weiter >

Racherin, 3092 m

Granatspitze von der Granatspitzscharte

Der höchste Gipfel im Bergkamm südöstlich des Fuscherkarkopfes. (Autor: Richard Goedeke)Das Material des gesamten Kammes ist nicht gerade das beste, für Genusskletterer ein bloßer Schmuddelgipfel, aber dafür fanden hier sicher schon die Brüder A. und H. Schlaginweit 1848 bei ihrer Erstbesteigung anlässlich ihrer botanischen Studien die blaue Blume der... weiter >

Jôf di Miezegnot, 2087 m

Kurze Gipfelwanderung auf guten Wegen. Viele Überreste aus dem Ersten Weltkrieg, im Frühsommer üppige Flora (Autor: Eugen E. Hüsler)Der Blick von Dogna durch das Dognatal hinauf zum riesigen Felsbau des Jôf di Montasio (2753 m) zählt zu den schönsten, zu den klassischen Ansichten der Julischen Alpen. Dogna war früher Grenzstation am Handelsweg von Venedig nach Österreich, da machten die Kutschen... weiter >

Hochalmspitze (3360 m)

Hochalmspitze von Süden, nach vorne der Verbindungsgrat zum Säuleck

Eine der anspruchsvollsten Touren in diesem Band mit Kletterstellen bis II–, teilweise ausgesetzt, Abstieg mit Schnee und Eisfeldern, evtl. Pickel und Steigeisen nötig; bei Überschreitung des Säulecks zudem eine ausgesprochen lange, aber auch eine der großartigsten Touren überhaupt (Autor: Dieter Seibert)Unter den Dreitausendern mit Steig verdient die Hochalmspitze fünf Sterne, bietet sie doch einen sehr formschönen Gipfel und einen der spannendsten Anstiege. Begeht man gar den Detmolder Höhenweg über Säuleck (3085 m) und Schneewinkelspitze, dann ist man auf einer... weiter >

Cuel de la Bareta, 1522 m

Mäßig anstrengende, landschaftlich sehr beeindruckende Wanderung. Grandiose Kulisse, im Frühling/Frühsommer üppige Flora (Autor: Eugen E. Hüsler)Zu den wildesten, aber auch einsamsten Gegenden der Julischen Alpen zählen die Gipfel, Grate und Gräben westlich des Cimone. Monte Jovèt (1803 m), Cis-cielât (1758 m), Pian de la Cjavìle (1868 m), Ciuc di Vallisetta (2090 m) – wer kennt sie schon, diese wahren »Gipfel... weiter >

Mangart, 2677 m

Wenig anstrengende, sehr beliebte Gipfeltour. Trittsicherheit und etwas Bergerfahrung notwendig (Autor: Eugen E. Hüsler)Die Weißenfelser Seen (Laghi di Fusine) gehören zum Mangart wie der Königssee zum Watzmann; hier wie dort liefert der Berg die große Kulisse zum Postkartenbild. Nur ist in Bayern alles etwa größer, See und Wand, und ob’s in dieser nordöstlichsten Ecke Italiens auch... weiter >