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Tessin

Auf der Landkarte hat der südlichste Kanton der Schweiz, das Tessin, die Form einer Weintraube, und Reben gedeihen sehr gut in der »Sonnenstube der Schweiz«, allerdings nur im südlichen Teil rund um die Seen und das Tessiner Hinterland. An den Ufern des Lago Maggiore und des Luganer Sees laden wunderschöne Städte und Dörfer dazu ein, bei ausgedehnten Spaziergängen erste Frühlingsdüfte zu erschnuppern. Bellinzona, das Mendrisiotto, das Malcantone und die Täler rund um Lugano und Locarno bestechen mit ihrer urigen Gastfreundschaft und dem reichhaltigen kulturellen Angebot. Der Rest des Kantons ist Gebirge, steinig, mit wilden Talschluchten und schwer zugänglichen Gipfeln. Der St. Gotthard ist das Herzstück des Tessins: zentraler Alpenübergang, untertunnelt und befestigt, sagenumwoben und verklärt. Zusammen mit den vier südlichen Tälern Graubündens bildet der Kanton die italienischsprachige Schweiz. Drunten am Lago Maggiore sitzen die Sommergäste bei Apero im Strandcafé, während droben am Pizzo Campo Tencia gerade ein Schneesturm tobt und dabei Grate und Karwinkel in kürzester Zeit kaltweiß überzieht. So ist das Tessin voller Gegensätze, hier mondän, dem Luxus verfallen, dort karg, nur Mühen und kaum Ertrag versprechend. Erleben lässt sich diese faszinierende Landschaft am besten zu Fuß – Schritt um Schritt: wandernd. Finden Sie hier die schönsten Radwege und Wanderungen im Tessin!

Touren in Tessin

Vom San Salvatore zum Luganer See

Friedhof und Kirche Santa Maria del Sasso. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Familienwanderung auf überwiegend guten Wegen; keine größeren Steigungen. (Autor: Eugen E. Hüsler)Wenn es einen Hit unter den Wanderrouten des Sotto Ceneri gibt, dann ist es der Weg vom Monte San Salvatore via Carona nach Morcote: Schweizwandern. Ganze Generationen von Schulkindern, vorab aus dem deutschen Landesteil, waren auf dem bewaldeten Höhenrücken schon... weiter >

Pizzo Ruscada

Tal der hundert Täler: die Centovalli. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Große Tour an dem Bergkamm zwischen den Tälern von Onsernone und Centovalli; Trittsicherheit und Ausdauer erforderlich! Teilweise spärlich markierte Wege; nur bei sicherem Wetter gehen. (Autor: Eugen E. Hüsler)Centovalli, Onsernone, Vergeletto: Mehr Gräben als Täler, mit extrem steilen, von der Erosionskraft des Wassers gezeichneten Hängen. An diesen kleben dann die Dörfer, und die Menschen versuchten ein Auskommen zu finden, was aber oft nur in der Fremde möglich war. Die... weiter >

Über die Piota (1925 m)

Anspruchsvolle Gipfelüberschreitung; am »Sentiero Bove« einige leichte Kletterstellen (I). Abstieg aus dem Passo delle Crocette extrem steil – bei Nässe sehr rutschig! Gute Kondition erforderlich. (Autor: Eugen E. Hüsler)Einen guten Eindruck von der recht wilden Berglandschaft der Valle Cannobina vermittelt diese Rundtour über die Piota, ein eher unscheinbares Gipfelchen im lang gestreckten, felsigen Nordgrat des Monte Zeda (2156 m). weiter >

Piz Campo Tencia, 3072 m

Gipfeltour zum Piz Campo Tencia (Autor: Richard Goedeke)Dieser große Berg liegt deutlich südlich vom Alpenhauptkamm, südlich des Gotthard-Tunnels. weiter >

Lago di Mognola

Der Tessiner Waal von Canà. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Nur mäßig anstrengende Wanderrunde im hintersten Maggiatal, kulturhistorisch und landschaftlich interessant. Am Weg vom Lago di Mognola zum alten Waal herrliche Rastplätze. (Autor: Eugen E. Hüsler)Wasser, fließend oder stehend, ist Thema dieser interessanten Wanderrunde im obersten Maggiatal, das zwischen Bignasca und Fusio Val Lavizzara heißt. Da sind einmal die sprudelnden Bergbäche, die alle der Maggia zufließen, dann der stille Spiegel des Lago di Mognola.... weiter >

Auf die Sighignola

Fast ein Seilbahnberg: die Sighignola. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Grenz- und Aussichtswanderung über dem Ceresio, faszinierender Tiefblick auf die Bucht von Lugano. Nur bei trockenem Wetter empfehlenswert; der Abstieg am Nordwestgrat ist teilweise sehr steil. (Autor: Eugen E. Hüsler)Eigentlich ist er ja nicht zu übersehen, der schroffe, bis zum Gipfel bewaldete Rücken gegenüber der Luganeser Seebucht, und bei zigtausend Erinnerungsfotos an Ticino, sole e amore durfte er dezent den Hintergrund abgeben. Rund tausend Meter hoch ragt die Sighignola (... weiter >

Die »Strada alta«

Leichte Höhenwanderung auf guten Wegen, teilweise auch auf (wenig befahrenen) Straßen. Kann auch in entgegengesetzter Richtung begangen werden. (Autor: Eugen E. Hüsler)Wenn es einen »Ur-Wanderweg« im Tessin gibt, dann ist es die »Strada alta«, jene Höhenroute in der Leventina, die von Airolo an den Südportalen der Gotthard-Tunnels nach Biasca führt. Für die gesamte, rund 45 Kilometer lange Strecke muss man mit einer Gehzeit von etwa... weiter >

Der »Rigi der Südschweiz«

»nevere« auf der Alpe Nadigh. (Bild: Eugen E. Hüsler)

Große, auch recht anstrengende Überschreitung mit faszinierenden See- und Bergblicken, am Nordgrat des Generoso überraschend alpin. Die Tour lässt sich »halbieren«, wenn man für Auf- oder Abstieg die Monte-Generoso-Bahn benutzt. (Autor: Eugen E. Hüsler)Der Monte Generoso (1701 m) ist ein Berg für Jedermann/frau: Auf der Gipfelplattform drängeln sich vor dem großen Panorama Ausflügler, gerade der Bahn entstiegen, und Wanderer, manche noch etwas außer Atem vom langen Anstieg. An den steinigen Wiesenhängen unterhalb der... weiter >