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Südtirol

Schon in den Sprachen zeigt sich die faszinierende Vielfalt, die Südtirol auf engem Raum vereint: Deutsch, Italienisch und Ladinisch werden hier gesprochen. Ein breites Spektrum bietet auch die Landschaft dem Bewegung und Erholung suchenden Urlauber. Die imposante Bergwelt der Dolomiten bietet zum Beispiel mit den markanten Drei Zinnen und dem Rosengarten des sagenumwobenen Königs Laurin einige der berühmtesten Bergformationen der Welt. Nicht minder beeindruckend sind die Täler der Etsch und der Eisack, in denen Städte wie Bozen und Meran mit leichter Eleganz, mildem Klima und einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt locken. Nicht weniger als 17.000 Kilometer markierte Wanderwege erschließen dem Natur- und Bergfreund diese geologische Schatzkammer. Ob Wellness in stillen Seitentälern, Gipfelstürmerambitionen auf Dreitausendern oder Familienurlaub mit Fossiliensuche in der Bletterbachschlucht – dem Angebot für Erholungssuchende und Bergsportler sind kaum Grenzen gesetzt.

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Touren in Südtirol

Col Freddo

Der rot-gelbe Fels der Hohen Gaisl mit dem Col Freddo links.

Anfangs flach, mit einer Steilstufe ins Hochkar, hier zunehmend steil, Ausstieg auf die Scharte meist überwechtet. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, vor allem im Hochkar, kritisch auch die Lawinenstriche unten im Bachgraben. Vorsicht im Hochkar vor Nassschneerutschen aus der Südwand der Hohen Gaisl. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Schon bei der Fahrt von Toblach nach Cortina fällt das riesige Steilkar unter der Hohen Gaisl auf. Ein scheinbar durchweg steiles, sich nach oben verjüngendes Kar zieht da am Passo di Cima Banche unter die rötlich-gelblichen Felsmauern des wilden Dreitausenders hinein... weiter >

Zehnerspitze

Auf gut präparierter Trasse geht es zur Lavarellahütte.

Bis zur Lavarellahütte präparierte Straße, dann einfache Hänge bis zum Ciastel de Fanes, der Gipfelhang ist deutlich steiler. Zum Gipfel kurzer, ausgesetzter Klettersteig, je nach Schneelage/ Vereisung schwierig. Bei schlechter Sicht schwierige Orientierung (ab Lavarellahütte). Lawinengefahr: Mitunter lawinengefährdet, speziell der Gipfelhang. Bis zum Ciastel kaum lawinengefährdet. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Die Zehnerspitze ist ein schöner Dreitausender, der im grosszügigen Tourengebiet der Fanesalm liegt. Ein riesiger Talkessel mit unzähligen Möglichkeiten tut sich hier auf. Die Zehnerspitze ist dabei eines der höchsten Ziele, auch wenn man den eigentlichen Gipfel in der... weiter >

Magerstein

Im Hochwinter bleibt die Kasseler Hütte geschlossen.

Bis ins Almgelände unterhalb der Kasseler Hütte steiler, schmaler Hohlweg mit einigen ausgesetzten Passagen, im Aufstieg noch gut gangbar, in der Abfahrt schwierig, hier sichere Skitechnik nötig. Lawinengefahr: Mitunter lawinengefährdet. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Ein wenig zur Modetour hat sich der Magerstein in der letzten Zeit entwickelt. Bereits im Hochwinter wird der lange Aufstieg unternommen. Unterschätzen sollte man den Berg aber keinesfalls. Da ist einmal seine Höhe: Mit 3273 Metern ist er eines der höchsten Ziele in... weiter >

Madritschspitze

Schön: An der Madritschspitze, dahinter die Zufrittspitze

Relative einfache Skitour auf einen wunderschönen Aussichtsberg. Lawinengefahr: Am Gipfelhang und bei der Einfahrt ins Madritschtal sind sichere Verhältnisse erforderlich. (Autor: Janina und Markus Meier)Die Madritschspitze ist wohl die Aussichtskanzel auf die großen Drei: Königsspitze, Zebru und Ortler. Die schöne Tour führt von der Südseite durch unvergletschertes und kupiertes Gelände auf den Gipfel. Die Abfahrt bringt uns nordseitig ins Madritschtal. Dort kann man... weiter >

Cristalloscharte

Tief verschneit ist die Landschaft im Cristallokar.

Anfangs flach, an der Engstelle kurz ca. 45°, evtl. Steigeisen nötig, im Hochkar noch mittelsteil. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, vor allem im Hochkar, kritisch auch die Lawinenstriche im Val Fonda. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Die Cristalloscharte ist eine Ausnahmetour. Bezüglich ihrer Länge bleibt der Aufstieg zwar im Rahmen, die zu überwindende Steilheit ist jedoch etwas Besonderes, ebenso die landschaftlichen Eindrücke in dem riesigen Felszirkus des Cristallokars und später in der engen... weiter >

Muntejela

Letzte Zirben im Antersbachtal.

Bis zur Malga Antersasc einfach, dann steiler, enger Aufstieg ins Puezjoch. Von hier wieder einfach. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, speziell die Rinne ins Puezjoch. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Muntejela Das Gebiet des Naturparks Puez-Geisler ist im Winter eine ruhige Gegend. Nur ein paar Skitourengeher und wenige Schneeschuhwanderer finden sich ein, um eines der unzähligen Gipfel- oder Schartenziele anzusteuern. Der hier vorgeschlagene Aufstieg von Campill... weiter >

Punta Valavia

Kurz vor Erreichen der Scharte südlich des Gipfels.

Bis zur Malga Monzoni präparierter Weg, dann mäßig steil und gestuft, hinauf zur Scharte kurzer, steiler Hang. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, speziell der Hang zur Scharte, vorher deutlich weniger kritisch. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)Das Val di San Nicolo, das von Südwesten an die Marmolada heranführt, ist im Winter weitgehend ruhig, da lediglich im vordersten Abschnitt die Straße geräumt ist. Ein Stück weit findet hier Pistenzirkus statt. Der erste Teil der Tour nutzt daher auch die Skipiste bzw.... weiter >

Rassasspitz

Strahlend: Am Gipfelkreuz der Rassasspitz

Skiläuferische Genusstour, die häufig perfekten Firn bietet. Lawinengefahr: Mitunter lawinengefährdet, Vorsicht bei Schneebrettgefahr. Im Frühjahr rechtzeitig abfahren. (Autor: Janina und Markus Meier)Die Rassasspitz steht ein wenig im Schatten des berühmten Nachbarn, dem Piz Sesvenna. Die schönen südwestseitigen Skihänge bieten häufig eine genussreiche Firnabfahrt. Weil der Aufsteig von der Hütte nicht zu lang ist, lässt sich die Tour gut an den Hüttenaufstieg... weiter >