Schneeschuhtour auf den Schildenstein, 1613 m

Als Schneeschuhtour ist die größtenteils angenehm ansteigende Route zum Schildenstein besonders kurz nach Neuschneefällen ein Traum! (Autor: Christian Schneeweiß)
12 km
800 m
3.00 h
Östlich des Parkplatzes über die Weißach und auf einem Fahrweg kurz rechts (westwärts) zum Beginn eines zur Rodelbahn umfunktionierten Fahrwegs. Diesen mit einigen Kehren zunehmend flacher Richtung Süden hinauf und auf einer weiten Almfläche flach und leicht abfallend zur Königsalm (1115 m).

Links über den Klammbach und ostwärts links haltend hinauf zu einem Rücken. Über diesen südwärts zum Beginn eines anfangs relativ dichten Waldes und südostwärts auf der Fortsetzung des Rückens. Anfangs relativ steil rechtsseitig, hinauf zu einem plateauartigen Kamm.

Auf dem Kamm zwischen vereinzelten Bäumen links (nordostwärts) hinüber zum schrofigen Kopf des Schildensteins und über den latschenbewachsenen Südwestgrat (evtl. Wechten) evtl. zu Fuß zum Gipfel; oder man bleibt unterhalb des Gipfelaufbaus sitzen und lässt sich von der Sonne und der tollen Aussicht erwärmen.

Abstieg - Entlang der Aufstiegsroute.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied800 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktKreuth. Parkplatz an der Weißach, ca. 820 m (fast gegenüber der »Winterstube«).
TourencharakterAls Schneeschuhtour ist die größtenteils angenehm ansteigende Route zum Schildenstein besonders kurz nach Neuschneefällen ein Traum! Wellige weiße Wiesenweiden wechseln auf dem Rodelweg zur Königsalm mit pummelig überzuckerten Fichtenästen und badewannenrunden Bachmulden. Nur am Schanzl muss man sich kurz anstrengen, dann sieht man auch schon den unerwartet schroffen Gipfelspitz überm parkartig mit Fichtenmännlein bestandenen Plateau des Blaubergkamms hervorlugen. Wegen der relativ geringen Höhe des Schildensteins wirkt der Nahblick auf die Südwand der Rosssteinnadel und des Buchsteins, für Sportkletterer eine Empfehlung, besonders einladend, während die hochragende Nordwand des Guffert besonders düster wirkt. Den auch im Winter tiefblauen, fjordartig in schneebedeckte Schrofenflanken mit eisbezogenen Reißen eingebetteten Achensee dagegen kann man besser vom drei Meter höheren und einen Kilometer westlich gelegenen Platteneck aus bewundern. Hier, im Tal der Weißach, bieten sich auch kleine Seitensprünge zu anderen Sportarten an - Langlauf, die Loipe führt direkt am Ausgangspunkt vorbei, oder eine Schlittenfahrt (oft ist die Rodelbahn geräumt).
Beste Jahreszeit
KartentippBayer. Landesvermessungsamt 1 - 50 000, Blatt UK L 12, »Mangfallgebirge« oder Blatt UK L 18, »Bad Tölz – Lenggries und Umgebung«; Kompass-WK 1:50 000 (mit Skirouten), Blatt 182, »Isarwinkel«.
VerkehrsanbindungAuto - Von München auf der A8 bis Ausfahrt Holzkirchen und auf der B318 zum Tegernsee. Über Rottach-Egern nach Kreuth und ca. 5 km Richtung Achenpass bis zur Winterstube mit Fahrwegsabzweigung zum Buchstein (rechts) und zum Schildenstein (links); aus dem Inntal über den Achenpass hierher. ÖV: Mit der Bayerischen Oberland-Bahn von München nach Tegernsee und mit dem Bus über Kreuth Richtung Achenpass bis zur Haltestelle Winterstube.
Gastronomieevtl. Königsalm oder in Kreuth.
Höchster Punkt
Schildenstein, 1613 m

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