Petersbergl und Hohe Asten

Steiler geräumter Wirtschaftsweg zu den Astenhöfen. Steiler, teilweise auch vereister, breiter Wanderweg zum Petersbergl. (Autor: Heinrich Bauregger)
Vom Wanderparkplatz gehen wir 100 Meter zurück und folgen rechts dem breiten, bereits zu Beginn steil ansteigenden Astenweg. Links vor uns taucht bald die Ruine Falkenstein auf, dann geht es steil weiter in weiten Kehren durch Wald – vorbei an einer neuen Kapelle und einem Bach mit schönen Eisgebilden – durch die Nordseite des Petersbergl. Nach einer halben Stunde wird der Weg flacher; er steigt aber bald wieder an. Nach einer scharfen Linkskurve (rechts schmaler Weg nach »Brannenburg«) erreichen wir den Wegabzweiger zum Petersbergl. Hier folgen wir dem Wegweiser »Wallfahrtskirche Petersberg« in Serpentinen durch Wald hinauf zum Gasthaus. Dort erwartet uns in der Propsteistube mit schöner Zirbenholzdecke ein gemütlicher Kachelofen. An sonnigen Tagen kann man auch im Winter im Freien sitzen. Die Portionen sind üppig und es gibt neben der obligatorischen Erbsensuppe auch Gerichte wie Spaghetti Bolognese, Gemüselasagne oder auch mal einen Schweinsbraten. Nächstes Ziel sind dann die Astenhöfe, die höchst gelegenen, ganzjährig bewohnten Bauernhöfe Deutschlands auf 1104 Meter Höhe. Wir steigen wieder hinab zur Weggabelung und folgen dann links dem breiten, weiterhin schattigen Astenweg durch Wald. Bald passieren wir jedoch eine Lichtung, wo der unbewirtschaftete »Bauer am Berg« steht. Nach einer flachen Wegstrecke geht es weiter durch Wald. Wir treffen auf eine Weggabelung, halten uns dort rechts und verlassen bald den Wald und steigen hinauf zu den an aussichtsreicher Stelle gelegenen Astenhöfen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDas weißgetünchte Kircherl am Petersberg hoch über dem Inntal grüßt schon vom Weiten ins Inntal hinab. Der kurze Anstieg ist auch im Winter lohnend, denn das angeschlossene Wirtshaus im ehemaligen Propsteihaus ist das ganze Jahr über geöffnet. Anschließend geht es zu Deutschlands höchst gelegenen Bauernhöfen.
Beste Jahreszeit
KartentippTK 1 - 50 000 »Mangfallgebirge« (BLVA).
VerkehrsanbindungPkw - A 8 bzw. A 93 bis zur Ausfahrt Brannenburg/Degerndorf, dann links über Degerndorf zum Südende von Flintsbach; kurz vor dem Ortsende zweigt rechts der Astenweg ab, auf ihm 400 m bis zum Wanderparkplatz am Bergfuß. Bahn/Bus: Flintsbach ist Bahnstation auf der Strecke Rosenheim – Kufstein.
GastronomieBerggasthaus Petersberg, 847 m (Ruhetag ist Montag; vom 1.11. bis 31.3. Mo+Di) und Berggasthaus Hohe Asten, 1104 m (Freitag Ruhetag, Sonntag und Feiertag ab 18 Uhr geschlossen). Beide sind ganzjährig bewirtschaftet. Tafel über Öffnungszeiten für beide Einkehrstellen am Beginn des Wanderwegs.
Tipps
Empfehlenswert sind Bei Vereisung Teleskopstöcke und Grödeln zu empfehlen.
Informationen
Dauer - Anstieg zum Petersbergl 1 Std.; Weiterweg zu den Astenhöfen 1 Std.; Abstieg 1 1/2 Std.; insg. 3 1/2 Std. Höhenunterschied: 620 m.
Unterkunft
Berggasthaus Petersberg, 847 m (Mittwoch Ruhetag, Montag und Donnerstag nur bis 18 Uhr geöffnet) und Berggasthaus Hohe Asten, 1104 m (Freitag Ruhetag, Sonntag und Feiertag ab 18 Uhr geschlossen). Beide sind ganzjährig bewirtschaftet. Tafel über Öffnungszeiten für beide Einkehrstellen am Beginn des Wanderwegs.

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