Dristkopf, 2361 m

Nach längerem Zustieg eher sportliche Tour mit sichelförmig um den Gipfel führender, abwechslungsreicher Routenführung. Der Aufstieg ist weniger anstrengend und technisch leichter als es von unten den Anschein hat.
Exposition - Nordwest/Ost. / Lawinengefahr: mittel. (Autor: Christian Schneeweiß)
14 km
630 m
3.00 h
Zustieg zur neuen Bamberger Hütte - Links oberhalb der tief eingeschnittenen Kurze-Grund-Ache auf Karren- und Fußweg südwärts talein bis zu einem Fahrweg. Auf diesem kurz weiter zu einer Betonbrücke, dahinter links ab und rechts von einem Bächlein talein zu einem freien Fahrweg. Kurz auf diesem, dann durch lichten Wald weiter (rote Markierungen) und vor einem Felsriegel unter der Materialseilbahn links queren zum Beginn eines freien Kessels. Ab hier rechts haltend (südwestwärts) über mehrere einen Rücken bildende Steilstufen hinauf (weit stehende Kiefern, Felsen) und kurz durch ein westwärts führendes Tälchen. In Links-Rechts-Schleife auf die Ostseite des Kamms, querend abwärts auf die freie Schwemmebene der Kurze-Grund-Ache und rechts des folgenden Bacheinschnitts hinauf zur Hütte (knapp 650 Hm, 2,5 Std.). Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute.

Schneeschuhtour
Schneeschuhtouren Tirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied630 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHopfgarten im Brixental.Parkplätze unter- und oberhalb des Gasthofs Wegscheid, 1148 m.
TourencharakterZwar haben wir den Wirt der Bamberger Hütte als hübsch verbohrten Prinzipienreiter kennen gelernt, bei dem man keinesfalls den Hüttenschlafsack vergessen darf; aber die Hütte selbst ist frisch renoviert und die Umgebung mit ihrem idealen Mix aus Alpin und Lieblich gehört zu den schönsten (leider auch beliebtesten) Revieren, die die Kitzbüheler Alpen zu bieten haben. Nach langem Einlaufen neben einem Bacheinschnitt über Hangschultern und durch eingeschnittene Seitentälchen geht es unter dem als Gipfelziel angepeilten Felskopf auf der anderen Seite wieder ein Stück zurück. Ab hier läuft man 500 Höhenmeter in Schneckenspirale um den halben Berg herum (ohne Felsberührung) zum idealen Panoramaposten für einen nahen Einblick in die Details des Aufstiegswegs zur edlen Firnpyramide des Großvenedigers. Die Abfahrt vom Snowboarddepot kurz vor dem Gipfel lohnt sich - Nicht nur der Gipfelhang, auch der nach kurzer Abschnall-Passage wartende Hang neben dem Nordostrücken ist bis knapp 35 Grad steil (und beide sind schneebrettgefährdet!). Und der nach Lust und Laune abzusurfende Hang unterm Nadernachjoch ist purer Genuss. Den muss man allerdings mit einem mühsamen Aufstieg aus dem Bacheinschnitt zur gegenüberliegenden Aufstiegsroute büßen.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass-WK 1 - 50 000, Blatt 81 »Wörgl-Hopfgarten-Gerlos-Wildschönau«; Freytag & Berndt-WK 1:50 000, Blatt 121, »Großvenediger-Oberpinzgau«.
VerkehrsanbindungAuto - Auf der Autobahn A 8 und A 12 Richtung Innsbruck bzw. aus Richtung Innsbruck bis Ausfahrt Wörgl-Ost; von dort Richtung St. Johann/ Kitzbühel. Wenig später rechts ab ins Brixental und kurz hinter Hopfgarten rechts ab nach Kelchsau.1,5 km weiter links ab auf den oft schlecht geräumten Fahrweg der Kurze-Grund-Ache und talein bis zum Ende des Fahrwegs (Schneeketten). ÖV: Mit der Bahn bis Wörgl, umsteigen Richtung Kitzbühel und weiter nach Hopfgarten. Mit dem Taxi zum Gasthof Wegscheid oder mit dem Bus bis Kelchsau und weiter trampen.
GastronomieNeue Bamberger Hütte (1756 m), DAV, bewirtschaftet 26.12. bis 6.1. und im Januar an Wochenenden ab Freitag und 1. 2. bis Sonntag nach Ostern, 90 Schlafplätze, Tel. 0664/2249566.
Informationen
Höchster Punkt
Dristkopf, 2361 m
Unterkunft
Neue Bamberger Hütte (1756 m), DAV, bewirtschaftet 26.12. bis 6.1. und im Januar an Wochenenden ab Freitag und 1. 2. bis Sonntag nach Ostern, 90 Schlafplätze, Tel. 0664/2249566.
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