Zu den Burgen von Ribeauvillé

Durch die Altstadt von Ribeauvillé, dann längerer, zumeist steiler Anstieg durch Weinberge und Wald; bequem zum Kloster N.D. de Dusenbach und zurück nach Ribeauvillé; 2,5km auf Asphalt. (Autor: Ute und Peter Freier)
7 km
425 m
3.00 h
Vom Parkplatz am Rand der Altstadt von Ribeauvillé folgen Sie der Grand'Rue durch die malerische Altstadt. Kurz nach der Augustinerkirche (13.Jh.) biegen Sie rechts ab in die Rue de l'Église, passieren die Église St-Gregoire (13./15.Jh.; mit Silbermann-Orgel und einem Ölberg) und folgen der Rue du Lutzelbach nach links zum Stadtrand. Kurz nach einem kleinen Sportplatz wenden Sie sich erneut nach links und steigen am Südhang der Erhebung, an deren Hang und auf deren Gipfel sich die Burgen von Ribeauvillé befinden, steil an.
Zwischen Weinbergen, anschließend im Wald führt der gelegentlich felsig-steinige Weg streckenweise steil bergauf, in Kehren zu den Resten der Vorburg von St-Ulrich und vollends hinauf zur Kernburg (528m; ca.1:15 Std.).
Von der mächtigen, auf einem Felsklotz sitzenden Burg, der größten der drei Burgen und einst Sitz derer von Rappoltstein (Ribeaupierre), sind umfangreiche Mauerreste erhalten, u.a. Doppelfenster im Palas sowie der Bergfried mit Aussichtsplattform.
Sie kehren zur Wegkreuzung vor der Burgruine zurück, wenden sich nach rechts und erreichen in wenigen Minuten die (nicht zugängliche) Burgruine Girsberg (ca.525m). Die auf einem steilen Fels erbaute Burg gehörte ebenfalls den Rappoltsteinern und wurde den Herren von Girsberg als Lehen überlassen.
Sie kehren zurück zu St-Ulrich, folgen geradeaus einem recht eben verlaufenden Waldweg bis zu einer Rechtskurve des Weges am Kahlfels. Hier halten Sie sich links auf einen abfallenden Waldweg und erreichen das in einem engen Tal gelegene kleine Kloster Notre-Dame de Dusenbach, seit dem 13.Jh. ein Wallfahrtsort (400m; ca.2Std.).
Die ursprünglich verehrte Marienstatue, die im 14.Jh. bei der Zerstörung des Klosters verschwand, wurde im 15.Jh. durch die heutige Statue ersetzt. Noch zweimal wurde der Wallfahrtsort zerstört. Das heutige Kloster, bestehend aus Kirche, Wallfahrtskapelle, Pilgerhaus und einem Konventsgebäude, stammt vom Ende des 19.Jh.
Gegenüber dem Konventsgebäude steigen Sie kurzzeitig an und folgen der Klosterzufahrt talabwärts. Nach 200m biegen Sie links ab auf den »Sentier Maria Raydt«, der kurzzeitig auf einem Felsband verläuft (Vorsicht mit Kindern!), den Wald verlässt und bei den ersten Häusern von Ribeauvillé in die Straße Ribeauvillé – Aubure einmündet (ca. 2:45Std.).
Sie gehen auf Ribeauvillé zu, halten sich an einer Straßengabelung links und kehren in der Grand'Rue durch die Altstadt von Ribeauvillé zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied425 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRibeauvillé.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterOberhalb von Ribeauvillé, einem sehenswerten Weinstädtchen zwischen Colmar und Sélestat, stehen die drei Burgruinen St-Ulrich, Girsberg und Haut-Ribeaupierre. Zu zwei der Burgen führt die Wanderung hinauf und weiter zum kleinen Kloster Notre-Dame de Dusenbach.
Beste Jahreszeit
KartentippTOP 25, 1:25000, Blatt 3718 OT (Colmar, Kaysersberg, Le Bonhomme).
MarkierungenBis Ruine St-Ulrich roter Balken (GR5); bis Ruine Girsberg gelbes Kreuz; bis Rocher de Kahl rot-weiß-rotes Rechteck und gelbes Kreuz; bis N.-D. de Dusenbach gelbes Kreuz; bis Ribeauvillé blaues Dreieck.
VerkehrsanbindungPkw: Von Colmar auf N83 in Richtung Sélestat; bei Guémar abbiegen nach Ribeauvillé; großer Parkplatz an Parkanlage vor der Altstadt. Bus: Linie Colmar – St-Hippolyte, Haltestelle Ribeauvillé Gare routière, Mo–Sa mehrmals täglich.
GastronomieIn Ribeauvillé; Pilgerheim (Getränke, Imbiss) im Kloster N.-D. de Dusenbach.
Tourismusbüro
Office de Tourisme du Pays de Ribeauvillé et Riquewihr, 1, Grand'Rue, F-68150 Ribeauvillé, Tel. 0389 73 23 23, www.ribeauville-riquewihr.com
Region:
Deutschland
Mehr zum Thema