Wettersteinalm

Durchgehend Alm- und Forstfahrwege ohne jegliche Schwierigkeiten. Ein paar Abkürzer auf Bergwegen möglich. Mittenwald - Lautersee - Ferchensee - Bannholzweg - Königsweg - Wettersteinalm - Königsweg - Schachenweg - Elmau - Ferchensee - Lautersee - Mittenwald. (Autor: Heinrich Bauregger, Peter Freiberger)
26 km
888 m
6.00 h
Von Mittenwald zur Wettersteinalm Entweder von der Talstation der Kranzhornbahn oder von der Ortsmitte (bzw. vom Dekan-Karl-Platz) auf einem der gut ausgeschilderten Wanderwege hinauf durch Wald zum Lautersee. Dort an der Badeanstalt und den Gasthäusern vorbei, bis rechts ein breiter, ausgeschilderter Weg zum Ferchensee (nicht vor bis zur Fahrstraße gehen) abzweigt. Über eine Geländestufe hoch und nahezu eben auf breitem Weg vor zum Ferchensee (1060 m). Dort folgen wir geradeaus der Forststraße bis zur zweiten Weggabelung. Hier links auf dem Bannholzweg durch den Wettersteinwald hinüber zum Schachenweg, der links hinauf zum Schachen führt. Auf diesem links weiter, bis wiederum links der Zufahrtsweg zur Hütte abzweigt. Von da sind es nurmehr 10 Minuten bis zur Wettersteinalm. Abstieg über Elmau Für den Abstieg nehmen wir wieder den Schachenweg talwärts, können jedoch variieren, indem wir diesem bis nach Elmau folgen (diese Variante kann natürlich auch im Aufstieg benutzt werden; kürzester Zugang zur Wettersteinalm) und von dort den Forstweg entlang dem Ferchenbach zum Ferchensee nehmen. Von dort zu Fuß oder mit Bus hinab nach Mittenwald. Der Extratipp Von Mittenwald (Dekan-Karl-Platz) verkehrt ein regelmäßiger und auch häufiger Kleinbusdienst zum Ferchensee mit Station am Lautersee. Damit verkürzt sich der Anstiegsweg um 1 1/2 Std., der Abstiegsweg um 1 Std.

kindgerecht

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour26 km
Höhenunterschied888 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof von Mittenwald (911 m) oder Parkplatz am Dekan-Karl-Platz (gebührenpflichtig). Oder Wanderparkplatz in Elmau (1000 m).
TourencharakterDie Wettersteinalm ist eine Genossenschaftsalm zahlreicher Bauern von Partenkirchen. Lange Zeit betreute Luis Rieger die Alm, jetzt hat sein Sohn sie übernommen. Bevor die etwa 130 Stück Jungvieh die Wettersteinalm erreichen – das ist von Ende Juni bis zum ersten Sonntag im September –, legen die Rinder diverse Zwischenstopps ein. Das Weidegebiet der Wettersteinalm ist nicht sehr groß, obwohl die Tiere bis zum Schachen hinauf wandern. Los geht es mit der Freiweide auf der „March“ am Wank, dann geht es hinüber zur Elmauer Alm, wo sie drei Wochen bleiben, anschließend zockeln sie hinauf zur Wettersteinalm. Im Spätsommer wird der Weg umgekehrt beschritten. Am „Rachen“, am „Brüntscht“ und im Hasental am Wank in Oberpartenkirchen sind die letzten Stationen, bis die Tiere aufgekränzt und in den heimischen Stall gebracht werden. Die jetzige Almhütte ist bestimmt mehrere Jahrhunderte alt, eine Inschrift an einem Balken stammt von Anfang des 17. Jahrhunderts. Urkundlich wurde sie sogar schon 1403 erwähnt. Die Stube, der Ofen und die Decke sind sehr alt, die Küche ist jedoch den Erfordernissen der Zeit angepasst. Die früheren Hütten sind verfallen oder abgetragen. Brotzeit und Getränke sowie Schmarrn sind für Wanderer erhältlich.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte BLVA, 1 - 50 000, Blatt „Werdenfelser Land“.
VerkehrsanbindungAuf der Garmischer Autobahn bis zum Ende, auf der Landstraße über Garmisch-Partenkirchen nach Klais, von dort führt eine Mautsraße hinauf nach Elmau. Oder weiter nach Mittenwald, dort entweder die Abfahrt Nord nehmen und durch das Ortszentrum zum Bahnhof oder über die Ortsumgehung zur Abfahrt Süd und von dort zum Dekan-Karl-Platz. Mit der Bahn von München über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald, weiter zu Fuß durch die Ortsmitte und Fußgängerzone zum Dekan-Karl-Platz.
GastronomieWettersteinalm (1464 m), bewirtschaftet von Ende Juni bis Anfang September. Weitere Einkehrmöglichkeiten - Vier Gaststätten am Lautersee, Gasthaus Ferchensee und zwei Gasthäuser in Elmau (Gasthaus Elmau und Elmauer Alm).
Tipps
Der Tipp für Kinder Am Nordostufer des Lautersees befindet sich eine Badeanstalt mit einem Spielplatz für Kinder. Außerdem kann man sich am See Ruder- und Tretboote ausleihen. In der Nähe weiden Kühe, Ziegen und Jungrinder. Die Strecke Mittenwald – Ferchensee, aber auch hinauf zur Wettersteinalm, ist für Sportkinderwägen geeignet (für die ganze Strecke ist allerdings eine Portion Muskelkraft vonnöten).
Informationen
Dauer - Von Mittenwald zum Ferchensee 1 1/2 Std., Weiterweg über den Bannholzweg zur Wettersteinalm 1 1/2 Std., Abstieg über Elmau und Lautersee nach Mittenwald 3 1/2 Std. Gesamtgehzeit: 6 1/2 Std.

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