Von Trautenstein zu den Rabenklippen

Leichte Wald- und Wiesenwanderung auf Wegen und Pfaden. (Autor: Chris Bergmann)
16 km
390 m
5.00 h
Von der Kurverwaltung Trautenstein folgen wir dem Weg neben der Rappbode sacht abwärts, bis die Rappbodevorsperre ins Blickfeld rückt; in diesem Stausee, an dessen Ufern Angler sitzen, wird das Wasser vorgereinigt, ehe es in den Rappbodestausee fließt. An der ersten Schutzhütte wendet sich unser Weg links, führt dann aufwärts im Steilhang und leitet als schmaler Pfad zur Trageburg. Hier laden bei einer Schutzhütte Sitzbänke zur Rast. Die im 13. Jh. errichtete Burg sollte eine Furt sichern, durch die der Trockweg führte, einer der ältesten Wege im Harz.
Von der Schutzhütte führt ein Forstweg links hinab und führt auf der Hangschulter Richtung »Vorsperre« (Staumauer). Kurz vor dem Abstieg zur Staumauer steht in Topaussichtslage eine Bank, gleich darauf mündet der Pfad auf einen Forstweg: Links hinab geht es zur Vorsperre, rechts hinauf wandern wir Richtung Rabenklippen.
Nach Unterqueren einer Stromleitung führt der Weg noch kurz geradeaus weiter, und nach erneutem Unterqueren der Stromleitung bei einer Schutzhütte weisen die Schilder geradeaus zum Wilden Rabenstein. Wo sich der Forstweg rascher hinabzusenken beginnt, ist links die Kleine Rabenklippe ausgeschildert. Wir folgen dem Zugangspfad kurz zurück und biegen dann links auf den Pfad zur Großen Rabenklippe ab. Dieser Felsen bietet einen hervorragenden Blick auf den Stausee. Wir folgen dem Zugangspfad kurz zurück, wenden uns an der ersten Verzweigung halb links Richtung »Hasselfelde«, gelangen zurück zur bekannten Schutzhütte an der Stromleitung und wandern links Richtung Hasselfelde (noch 4 km), am Ende an der Verzweigung rechts, wobei sich nun Blicke öffnen auf die Hasselvorsperre, die wie die Rappbodevorsperre der Wasserreinigung dient. Den See beleben zahlreiche Wasservögel, oberhalb seines Endes lädt der große Gasthof Hagenmühle zur Einkehr. Hier zweigt der Weg Richtung Trautenstein rechts ab, leitet zwischen Wald und Wiesen aufwärts und taucht dann in den Wald ein. An der Verzweigung wenden wir uns links und wandern im Großen Mühtal zurück zur Rappbodevorsperre (See). Hier geht es auf dem bekannten Wiesentalweg zurück nach Trautenstein.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour16 km
Höhenunterschied390 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz an der Kurverwaltung Trautenstein.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterVom Kurort Trautenstein führt diese Waldwanderung längs der Rappbode zur ehemaligen Trageburg und zu Felsklippen hoch über dem Rappbodestausee, wobei sich immer wieder reizvolle Tiefblicke auf den See öffnen.
Beste Jahreszeit
KartentippWandern im mittleren Harz (Landesvermessungsamt Sachsen-Anhalt).
MarkierungenNamentliche Ausschilderung.
VerkehrsanbindungHasselfelde ist Endstation der Selketalbahn, Trautenstein liegt an der B 242 Clausthal-Zellerfeld – Hasselfelde – Harzgerode.
GastronomieTrautenstein, Hagenmühle.
Unterkunft
Als Kurorte verfügen Trautenstein und Hasselfelde über ein gutes Angebot an Zimmern.
Tourismusbüro
Kurverwaltung Trautenstein, Schützenstraße 11, 38899 Trautenstein, Tel./Fax 039459/71923; Kurverwaltung und Tourist-Information Hasselfelde, Lindenstraße 3a, 38899 Hasselfelde, Tel. 039459/7 13 69, Fax 039459/7 60 55.

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Chris Bergmann

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