Von Dermbach über den Ibengarten auf den Gläser

Überwiegend breite Wald- und Wirtschaftswege. Herrliche Fernblicke. Infotafeln. (Autor: Norbert Forsch)
20 km
690 m
6.00 h
Vom Marktplatz in Dermbach entlang der Marktstraße zur Bahnhofstraße (B285). Hier rechts. Gleich rechts auf die Steinstraße. Dann links auf die Rödestraße, Markierungen roter Balken und grüner Keil des Rhön-Paulus-Weges. Geradewegs aus dem Ort und auf Wirtschaftsweg zu einem Querweg. Hier links. Die B285 queren und nach Glattbach hinein. Auf dem Dorfplatz fällt gleich das Denkmal für den Rhön-Paulus ins Auge. Neben der Holzfigur steht eine Nachbildung des Kastens, in dem der Räuber bis zu seiner Hinrichtung schmachten musste.
Über die Feldabrücke, an nächster Gabelung rechts. Gleich wieder links und bergan. Der Weg zieht um eine Wacholderhutung herum und an einem Rastplatz vorbei in den Ibengarten auf dem Neuberg, ein Buchen-Eiben-Mischwald. Auf breiter Forststraße recht steil bergan. Linker Hand verbirgt sich die Rhön-Paulus-Höhle, von der aber kaum noch etwas zu erkennen ist. Bald kündigt ein Schild die südliche Grenze des Naturschutzgebietes an, das sich etwa 11/2km gen Nordosten erstreckt.
Auf dem Hauptweg bleibend an Rastplätzen vorbei zur Kreuzung mit Wegweisern und überdachter Sitzgruppe auf der Hohen Asch. Hier rechts auf einen Asphaltweg, Markierung grüner Winkel, und steil bergab. An der Schutzhütte beim Gänseborn vorbei. Nach etwa 500m rechts auf einen schmalen Waldweg, der sich bald verbreitert. Stets nah am Waldrand bleibend zur Feldabrücke bei Diedorf, rechts ab und wieder bergan. Um das Naturschutzgebiet Kuhkopf herum zu einer Gabelung. Hier links und am Platz Gehex vorbei nach Neidhartshausen.
Über die Feldabrücke und auf der Schulstraße am Backhaus vorbei zur Hauptstraße. Hier rechts. Die B285 links haltend in einen Feldweg hinein queren. Durch die Bahnunterführung und geradeaus zum Abzweig in der Flur. Hier links. Vor der Bachbrücke am Sportplatz von Zella rechts und auf breitem Wirtschaftsweg nach Brunnhartshausen. Auf der öffentlichen Straße (unmarkiert) nach Föhlritz hinauf. (Achtung! Der in manchen Wanderkarten eingetragene Weg über den Waltersberg und der durch südöstliche Flur führende Weg verlieren sich dort.)
Am Gasthaus »Zum Hobbywirt« vorbei steil bergan aus dem Ort, roter Winkel gegen die Spitze, über eine Kreuzung und zur Dermbacher Hütte auf dem Gläser hinauf.
Rechts an der Hütte vorbei auf einen Wiesenpfad, steil bergab und in den Wald, grüner Tropfen gegen die Spitze. Der Weg zieht nach links zu einer Sitzgruppe, knickt rechts ab und führt in Kurven zu einer Forststraße hinab. Hier links. An der Kreuzung bei der unterhalb des Weges liegenden Hirtentränke rechts und auf breitem Weg über die Dermbacher Hut.
An einem Hundesportplatz vorbei. Durch eine Senke und auf die Höhe, links ab (Wegweiser: Dermbach über Klippen). In den Wald zu einem Aussichtspunkt und weiter auf einem Pfad am Fuß der Muschelkalkklippen talwärts. Geradewegs aus dem Wald und über eine Wiese zur Kreuzung bei der Fatimakapelle von 1953. Weiter geradeaus bergab. Kurz vor einem freistehenden Haus rechts ab und steil zum Ortsrand von Dermbach hinab. Geradeaus auf die Karl-Friedrich-Straße und zum Marktplatz zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour20 km
Höhenunterschied690 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMarktplatz in Dermbach.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterLandschaftliche Höhepunkte dieser Tour sind der Ibengarten mit dem ältesten Eibenbestand Europas und der Panoramablick vom Gläserberg. Die Region war im 18.Jh. das Revier des Räubers Rhön-Paulus, den die Nachwelt als listig und edel beschreibt. Letztlich kam aber auch er an den Galgen. Ein Verräter führte die Häscher zu seinem Versteck, einer Höhle am Neuberg im Ibengarten.
Beste Jahreszeit
KartentippTK 50 W »Thüringische Rhön«, 1:50000, Blatt 52, Thüringer Landesvermessungsamt; Kompass Wanderkarte, 1:50000, Blatt 762.
MarkierungenRoter Balken und grüner Keil mit gefüllter Spitze in Gegenrichtung (Rhön-Paulus-Weg) bis Hohe Asch. Grüner Winkel bis Brunnhartshausen. Unmarkiert nach Föhlritz. Roter Winkel gegen die Spitze bis Dermbacher Hütte, dann grüner Tropfen gegen die Spitze.
VerkehrsanbindungDermbach liegt an der B285 im Feldatal. Busverbindung.
GastronomieIn Dermbach, Neidhartshausen und Föhlritz; an Sonntagen in der Dermbacher Hütte.
Tipps
Sakrale Kunst. Liebhaber sakraler Kunst kommen bei dieser Wanderung voll auf ihre Kosten. In Dermbach lohnt ein Abstecher zur barocken evangelischen Kirche mit Säulenportalen an der Südseite und spätgotischem Abendmahlsrelief. Andrea Gallasini erbaute die benachbarte katholische Kirche, ein Barockbau mit reicher Ostfassade, Wappenportal und mächtigem Hochaltar. Die Probsteikirche in Zella gilt als Meisterwerk der Fuldaer Schule und in Brunnhartshausen zeigt die evangelische Kirche ein rätselhaftes Steinrelief von 1602.
Unterkunft
In Dermbach.
Tourismusbüro
Tourimusbüro im Museum, Kirchberg 5, 36466 Dermbach, Tel. 036964/8760, www.dermbach.net

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