Von der Nebenhöhle zum Schloss Lichtenstein

Erster Streckenabschnitt mit einem leichten Anstieg am Albtrauf; auf Waldwegen und teilweise asphaltiertem Wirtschaftsweg. (Autor: Peter und Ute Freier)
8 km
80 m
3.00 h
Parkplatz – Kalkofenhütte (knapp 30Min.) – Gießstein (30Min.) – Schloss Lichtenstein (45Min.) – Kalkofenhütte (45Min.) – Parkplatz (knapp 30Min.). Nebelhöhle, Gießstein und Schloss Lichtenstein: Vom Wanderparkplatz halten Sie sich links zur Nebelhöhle, einer 380Meter langen Tropfsteinhöhle (April–Okt. täglich 8.30–17.30 Uhr, Nov.–März Sa/So und Feiertag 8.30–17.30 Uhr). Sie kehren zurück, passieren die Festwiese, auf der alljährlich am Pfingstmontag das Nebelhöhlenfest abgehalten wird, und folgen einem Waldweg (Markierung: rotes Dreieck, Gießstein) entlang des Albtraufs. Kurz vor der Kalkofenhütte an der Straße Unterhausen–Genkingen führt nach links ein leicht ansteigender Weg (Markierung: rotes Dreieck) zum Aussichtsfelsen Gießstein (789m.); von hier genießt man einen schönen Blick ins Echaztal. Entlang der Hangkante passieren Sie weitere Aussichtspunkte, kreuzen die tief eingeschnittene Schlosssteige und erreichen das Gasthaus »Altes Forsthaus« sowie kurz danach Schloss Lichtenstein. Nur der eigentliche Schlossbau kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Die anderen Gebäude, auch der von der herzoglichen Familie bewohnte Fürstenbau, sind nicht zugänglich (Führungen April– Okt. täglich 9–12 und 13–17.30 Uhr, So und Feiertag durchgehend; Nov., Febr., März nur Sa, So und Feiertag 9–12 und 13–17 Uhr; Dez. und Jan. geschlossen). Von der Aussichtskanzel zurück zur Nebelhöhle: Entlang der Schlossmauer (Ausschilderung: Ruine Alter Lichtenstein) erreichen Sie eine Aussichtskanzel an der Hangkante, wo eine Büste an Wilhelm Hauff erinnert und eine geologische Pyramide über den Albaufbau informiert. Zurück am Schlosseingang, folgen Sie halb links einem Waldweg (Markierung: rote Gabel), der in einen Asphaltweg einmündet. Sie passieren einen Parkplatz mit Grillstelle sowie die Kalkofenhütte und kehren auf dem vom Beginn der Wanderung schon bekannten Weg zum Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied80 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWanderparkplatz an der Nebelhöhle.
Endpunktwie Ausgangspunkt
TourencharakterEinem »Märchenschloss« gleicht das auf einer Felsnadel sitzende Schloss Lichtenstein. Zugänglich nur über eine Zugbrücke, erweckt das Schloss den Eindruck einer Burg des Mittelalters. Doch dieser Eindruck trügt, denn das Schloss wurde erst um 1840 errichtet. Inspiriert von dem 1826 veröffentlichten Roman »Lichtenstein« des Dichters Wilhelm Hauff erfüllte sich Wilhelm von Württemberg seinen Wunsch nach einer »deutschen Ritterburg«.
Beste Jahreszeit
KartentippFreizeitkarte des LVA B-W, Blatt 523 (Tübingen/ Reutlingen), 1:50 000 oder Blatt 524 (Bad Urach), 1:50 000.
VerkehrsanbindungVon Reutlingen B 312 über Pfullingen auf die Albhochfläche, an Kreisverkehr rechts in Richtung Genkingen; vor dem Ort rechts abbiegen in Richtung Pfullingen und sofort wieder nach rechts auf schmaler Straße zur Nebelhöhle.
GastronomieGasthaus an der Nebelhöhle (April–Okt. täglich, sonst Sa/So); Kalkofenhütte (Mo–Fr ab 13 Uhr, Sa/So ab 9 Uhr); Gaststätte Altes Forsthaus bei Schloss Lichtenstein (Ruhetag Mo/Di); Kiosk am Lichtenstein-Parkplatz.
Tipps
DER »FORELLENHOF RÖSSLE« : Bekannt für Forellen aus eigener Zucht ist der an der Ortsdurchfahrt Lichtenstein-Honau gelegene Forellenhof Rössle (kein Ruhetag; Tel. 07129/92970), auf dessen Speisekarte mehrere Forellengerichte stehen. Serviert werden diese in gepflegten Gasträumen oder auf der Terrasse. Zum Mitnehmen werden sowohl frische als auch geräucherte Forellen im zugehörigen Forellenladen angeboten.
Unterkunft
In Lichtenstein-Honau Gasthof Forellenhof Rössle (Tel. 07129/929 70).
Tourismusbüro
Gemeindeverwaltung, Rathausplatz 17, 72805 Lichtenstein, Tel. 07129/69 60, www.gemeinde-lichtenstein.de

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