Von Bischofsheim auf den Kreuzberg

Auf steinigen Pfaden und breiten Forstwegen durch dichten Wald. Kräfte zehrende Steigungen zu Beginn. Dann abwechselnd Pfade, Wald- und Wiesenwege und als kleine Überraschung der Schoffsbrönn, der auch an heißen Sommertagen erfrischend kühles Wasser spendet. (Autor: Norbert Forsch)
Vom Marktplatz in Bischofsheim vom Oberen Brunnen zum Unteren Brunnen, geradeaus in die Fastnachtsgasse und an der russisch-orthodoxen Kirche vorbei. Bis Unterweißenbrunn leitet nun der rote Keil. In folgender Linkskurve, bei einem Stück alter Stadtmauer, geradeaus auf einen Gehweg, der zur Straße nach Sandberg führt. Entlang der Straße Richtung Sandberg, am Freibad und am Campingplatz vorbei, einen Bach queren, gleich links auf die Alte Straße und nach Unterweißenbrunn. Geradeaus am oberen Ortsrand entlang (Am Gassenrain) zum Querweg.
Rechts zum nahen Trafohäuschen, wieder rechts und auf einem Teerweg bergan. Bis zum Neustädter Haus leitet nun das blaue NH. Unmittelbar vor der Rechtskurve am Waldrand links auf einen Kiesweg und weiter bergan. Auf unbefestigtem Weg an einem großen Christuskreuz vorbei in den schattigen Wald. Der Weg zieht gleich nach links und führt dann geradeaus recht steil bergan. Einen breiten Forstweg queren, gleich folgenden Querweg rechts und zum Wanderparkplatz am Irenkreuz.
Über den Parkplatz hinweg und am Irenkreuz vorbei. Die Straße querend auf einen schmalen Waldweg und mäßig bergan zur breiten Forststraße, dem Fahrweg zum Neustädter Haus. Erst auf einem Pfad im Waldschatten links der Straße, dann auf der Straße, dann auf einem Waldweg rechts der Straße, der über den Käulingsberg zurück auf die Straße führt. Nun geradeaus über die Kreuzung beim Parkplatz am Neustädter Haus. Bis auf den Kreuzberg leitet nun der rote Keil gegen die Spitze. An folgender Abzweigung rechts auf einen unbefestigten Weg. Links halten, somit die Kurve einer Forststraße schneiden und bergan auf steinigem Weg. Bald über eine Waldwiese und am Wasserbehälter vorbei auf einen breiten Weg. Zur Rechten ist am Berghang die Gemündener Hütte zu sehen. An der Hütte der Bergwacht vorbei zur Bergstation des Lifts. Nun geradeaus über die freie Höhe, dann links haltend auf einen Wiesenpfad, das nächste Ziel, den Sendeturm des Bayerischen Rundfunks, vor Augen. Die an Basaltblöcken erkennbaren Reste eines alten keltischen Ringwalls queren, dann rechts dem Kiesweg folgen zum Gipfelkreuz im Schatten des alles überragenden Sendeturmes auf dem Kreuzberg.
Weiter zu den nahen drei Kreuzen mit Jesus und den Schächern und die Treppe zum Kloster Kreuzberg hinab. Das Kloster auf der Zufahrtsstraße verlassen. Etwa auf halbem Weg zu den Besucherparkplätzen links auf einen Waldweg und bergab mit rotem Winkel und offenem rotem Tropfen. Einen Forstweg queren und weiter auf breitem Weg. An einem Bildstock vorbei in die Flur und am Schoffsbrönn vorbei. Den Kiesweg queren und weiter über die Wiese hinweg. Die Straße nach Wildflecken queren und über den Fuß des Arnsberges parallel zur Straße nach Bischofsbrunn.
An folgender Gabelung rechts. Durch ein Waldstück, dann wieder mit Fernblick durch Wiesen. Den Skilift unterqueren und ein Stück talwärts. Achtung! Noch vor dem auftauchenden Kiesweg scharf rechts auf einen Wiesenweg, rotem Keil folgen. An der Talstation des Skilifts vorbei zur Straße und links auf einen gekiesten Fahrweg. Achtung! Gleich scharf rechts bergan. Nun parallel zur Straße zu einem Kiesweg und links. Bergan in den Wald. Der breite Weg zieht nach rechts, dann nach links. Achtung! Nun den links abzweigenden Pfad nicht übersehen. Steil bergan, über Stufen zu einem Rastplatz hinauf und links. Auf dem Pfad mitten durch die Ruine der Osterburg. Sie wurde 1271 zerstört, geriet in Vergessenheit und wurde erst 1871 bei Forstarbeiten wieder entdeckt.
Dem Pfad folgen und somit weiter auf der Höhe bleiben. Bald steil durch den Wald zu einem Querweg hinab. Hier links. Bergab zu einer Gabelung, scharf rechts und weiter talwärts. Vorsichtig die Straße queren, durch eine Lücke in der Leitplanke und weiter auf einem Pfad. Achtung! Nun nicht dem verführerisch breit werdenden Weg ins Tal folgen, sondern links halten, über die Wiese und erneut die Straße queren, deren Kurve somit geschnitten wurde. Geradeaus auf einen Teerweg. Am Sportplatz vorbei zum Ortsrand von Bischofsheim, links auf den Zentweg und bergab. Links auf die Kreuzbergstraße, rechts auf die Löwenstraße und zum Marktplatz zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour16 km
Höhenunterschied610 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMarktplatz in Bischofsheim.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterSteil geht zum steinernen Irenkreuz hinauf, das des irisch-schottischen Missionars St.Kilian gedenkt, bis zum Neustädter Haus. Höhepunkt ist aber der Kreuzberg, den man auch heiligen Berg der Franken nennt. Die weltbekannte Klosterschänke, die Klosterkirche und die Spazierwege auf dem aussichtsreichen Gipfel ziehen Jahr um Jahr tausende Besucher und Wallfahrer an.
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 14 »Naturpark Rhön«, 1:50000, Südblatt, Bayer. Landesvermessungsamt; Fritsch Wanderkarte, »Die Rhön, Naturpark und Biosphärenreservat«, 1:50000; Kompass Wanderkarte, 1:50000, Blatt 762.
MarkierungenRoter Keil bis Unterweißenbrunn. Blaues NH bis Neustädter Haus. Mit rotem Keil gegen die Spitze auf den Kreuzberg. Mit rotem Winkel und offenem rotem Tropfen zum Arnsberg, dann roter Keil.
VerkehrsanbindungBischofsheim liegt am Schnittpunkt der B279 Gersfeld–Bad Neustadt/S. mit der B278 Tann–Wüstensachsen. Die Stadt ist Ausgangspunkt der Hochrhönstraße. Busverbindung mit Bad Neustadt/S. und Fulda, Frankfurt/M. und Ostheim.
GastronomieNeustädter Haus (Montag Ruhetag); Klosterschänke und Gaststätten auf dem Kreuzberg.
Tipps
Altstadtrundgang durch Bischofsheim. Zu Beginn der Wanderung lohnt ein näherer Blick auf den Marktplatz. Gleich fallen der Nerbelstein, ein altes Hohlmaß für Getreide, und zwei eiserne Marktbrunnen aus dem 16.Jh. ins Auge. Von hier ist es nur ein Katzensprung zur nahen Touristinformation im alten Messnerhaus beim romanischen Zehntturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Dort erhält man den Plan für einen Altstadtrundgang und den Holzskulpturenweg, der auf Bischofsheims lange Tradition als Holzschnitzerstadt und die Holzschnitzschule verweist.
Unterkunft
Hotel, Gasthöfe und Pensionen in Bischofsheim.
Tourismusbüro
Kirchplatz 7, 97653 Bischofsheim an der Rhön, Tel. 09772/910150, www.touristinfo-bischofsheim-rhoen.de

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