Über den Geißkopf

Rundwanderung auf einfachen Berg- und Almwegen; nur der Anstieg zum Gipfel auf den Geißkopf erfolgt auf nicht markiertem Weg. (Autor: Karin Pegoraro, Manfred Föger)
8 km
250 m
3.00 h
Zunächst folgen wir vom Bödele dem Weg zur Streusiedlung Oberer Geißkopf. An der ersten Wegkreuzung gehen wir zwar ebenfalls links, doch bei der nächsten trennen sich die Wege. Wir steigen nun wiederum links in Richtung Bergkuppe an.
Malerische Nebelfetzen ziehen aus dem Rheintal herauf, die Luft ist feucht und kühl, wie gespenstische Schemen tauchen die mittlerweile leider auch hier üblichen, hornlosen Kühe aus den weißen Schwaden auf. Eine erste Wegabzweigung zu unserer Linken ignorieren wir, aber nach etwa 450 Metern steigen wir links auf einem unmarkierten Wiesenweg zum bescheidenen Gipfel des Geißkopfs (1198 m) auf, den ein einfaches Kreuz ziert (30 Min.).
Zugegeben, das wahre Gipfelerlebnis will nicht aufkommen, doch der hübsche Ausblick lohnt dennoch den leichten Aufstieg. Zurück auf dem markierten Wanderweg, halten wir uns nun links und wandern in einer weiten Schleife über die Ostflanke des Berges. An der nächsten markierten Wegkreuzung mit einem Bildstock wenden wir uns rechts und kommen nach gut 500 Metern zu den Weideflächen der Berg-Vorsäß. Nur im Frühsommer und Herbst treffen wir regelmäßig Rinder an, die hier auf den Almauftrieb oder das entgültige »Einwintern« im Stall warten.
Sanft senkt sich der Weg über den Bergrücken hinunter, wo wir auf die nächste wichtige Abzweigung treffen. Wir biegen rechts in den Sagenweg ein, der uns weiterhin schwach abfallend am Blattenbühel entlangleitet. Durch den obersten Abschnitt eines nicht sehr tief eingeschnittenen Tobels, dem tiefsten Punkt unserer Tour, erreichen wir die Gehöfte am Unteren Geißkopf. Auf dem guten Almweg gewinnen wir allmählich wieder an Höhe und in mehreren Kehren geht es schließlich wieder zu den Gehöften am Oberen Geißkopf hinauf.
Für den nur mehr kurzen Rückweg zum Bödele folgen wir dem schon bekannten Pfad über die feuchte Streuwiese und danach ein letztes Mal – ganz kurz – steil den Hang hinauf zurück zum Ausgangspunkt (3 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied250 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBödele (1139 m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterSpektakuläre Gipfel sucht man im vorderen Bregenzerwald wohl vergeblich. Doch auch mancher »Wiesenberg« bietet einen hübschen Ausblick und lohnt die nicht sehr schweißtreibende Besteigung. Ein klassisches Beispiel ist der Geißkopf, den wir in dieser einfachen Runde überschreiten.
Beste Jahreszeit
Kartentippfreytag & berndt-WK Bregenzerwald, 1:50 000. Kompass-WK 2 Bregenzerwald – Westallgäu, 1:50 000.
MarkierungenÜbliche Wanderwegemarkierung mit Ausnahme des Anstiegs auf den Geißkopf; Wegweiser an wichtigen Kreuzungspunkten.
VerkehrsanbindungDas Bödele liegt hoch über dem Rheintal am Übergang zwischen den Gemeinden Dornbirn und Schwarzenberg. Es ist von beiden Talorten über eine gut ausgebaute Straße in kurzer Zeit zu erreichen. Auch die Buslinie Nr. 38 (Dornbirn–Schwarzenberg) fährt über das Bödele.
GastronomieRestaurant im Hotel am Bödele; unterwegs keine.
Unterkunft
Hotel am Bödele; Unterkünfte aller Art in den Talorten Dornbirn und Schwarzenberg.
Tourismusbüro
Dornbirn Tourismus, Rathausplatz 1, A-6850 Dornbirn, Tel. 05572/2 21 88, Fax 05572/3 12 33, tourismus@dornbirn.at, www.dornbirn.at
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