Schuhbräualm

Die Almen oberhalb von Brannenburg im Inntal gehören zu den ältesten in den bayerischen Voralpen. Die Schlipfgrubalm kann bereits auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken. Die Schuhbräualm oberhalb davon dürfte etwas jünger sein. Der jetzige kleine und geduckte Steinbau wurde im Jahre 1898 errichtet. Da nahezu alle Zugänge zu dieser Alm aus Wirtschaftswegen bestehen, steht sie natürlich besonders bei Bikern in gutem Ruf. Die Kuchen sind selbst gemacht, Butter und Käse stammen von den umliegenden Almen. (Autor: Heinrich Bauregger)
1 km
540 m
1.00 h
1 Von Brannenburg Vom Parkplatz am oberen Ende von Brannenburg folgen wir links dem Wirtschaftsweg durch das bewaldete Kirchbachtal zur Schlipfgrubalm. Dann geht es auf einem Wirtschaftsweg zu einer Weggabelung. Hier halten wir uns rechts und wandern weiter durch Wald über den Hundsrücken zur Schuhbräualm. Die Alm liegt auf dem Sattel, der die Rampoldplatte mit dem Mitterberg verbindet. 2 Aus dem Jenbachtal Vom Parkplatz am Ende der Jenbachtalstraße zweigt nach wenigen Metern talein links ein Almfahrweg ab. Diesem folgt man bis kurz vor die Hillsteiner Alm, dann steigt man links haltend auf Wanderweg über steile Berghänge hinauf zur Antretteralm. Von dort geht es links auf Almfahrweg weiter zur Schuhbräualm. 3 Von Kutterling Vom Parkplatz in Kutterling wandern wir auf einem ausgeschilderten Almfahrweg durch Wald zu den Bergwiesen der Walch- und der Hansenalm und weiter bis zur Einsenkung zwischen Farrenpoint und Mitterberg. Dort geht es rechts weiter auf einem Almfahrweg hinauf zur Schuhbräualm.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour1 km
Höhenunterschied540 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Brannenburg: 1 1/2 Std.; aus dem Jenbachtal: 1 1/2 Std.; von Kutterling: 2 1/2 Std. Schwierigkeit Wirtschafts- und leichte Wanderwege. Gipfel Zeit Von der Schuhbräualm: 1 3/4 Std., Abstieg zur Hütte: 1 1/4 Std.; insgesamt: 3 Std. Schwierigkeit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, kurze Seilsicherungen.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Mangfallgebirge (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Schlipfgrubalm, 854 m (privat, ganzjährig bewirtschaftet, Mi. Ruhetag). Am Hüttenweg 1. Huberalm, 1260 m (privat, von Juni bis September einfach bewirtschaftet. Am Hüttenweg 3.
Informationen
Der Hüttengipfel Hochsalwand, 1625 m: Von der Schuhbräualm folgen wir rechts einem schmalen Steig über Almwiesen hinauf zur Rampoldalm (1244 m). Dort gehen wir nur ein kurzes Stück rechts, dann wandern wir links den Bergkamm hinauf zur Rampoldplatte – hier gibt es ein Kreuz. Wir steigen jenseits der Rampoldplatte hinab und dann auf Grasschneide hinauf bis an den Fuß des Lechnerköpfls. Wir umrunden nun das Lechnerköpfl und steigen über einen steilen, schrofigen Hang (gesichert mit einigen Drahtseilen) in die Scharte auf der Westseite der Hochsalwand. Dort geht es nun links durch Latschen bis zum höchsten Punkt, von dem aus wir eine weite Aussicht ins Inntal genießen.
Höchster Punkt
Schuhbräualm, 1139 m; Hochsalwand, 1625 m.
Unterkunft
Schuhbräualm, 1139 m (privat, von Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, 19 Betten, Übernachtung nur nach Voranmeldung; Tel. 08034/2391).

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