Petersberg

Landschaftlich großartige, kurzweilige, aber streckenweise steile Bergwanderung. (Autor: Siegfried Garnweidner)
9 km
560 m
3.00 h
Vom Bahnhofsparkplatz in Fischbach zweigt ein schmales Weglein nach Nordwesten ab, das die Bahnstrecke unterquert. Nördlich der Bahnlinie wird eine Anliegerstraße erreicht, der man nach Südosten zur Verzweigung folgt. Dort rechts halten und in der gleichen Richtung weiter. Allmählich dreht der Weg nach links und führt von der Bahnstrecke weg. Noch vor der Autobahn zweigt nach links eine Fahrspur scharf ab und steigt zum eingezäunten, aber nicht versperrten Gletschergarten mit dem eindrucksvollen Gletscherschliff ab.
Nach der Besichtigung des Geotops gegen Südosten weiter und neben der Autobahn zu einer Querstraße. Auf ihr nach rechts, unter der Bahnstrecke hindurch und zur Autostraße. Dieser nur rund 30m nach rechts folgen und dann nach links abbiegen, um zur Siedlung Hafnach hinaufzugehen. Im Ort rechts abbiegen und am Asphaltweg zum Steinbruch weiter, dort nach links und noch vor der Werksanlage auf einen schmalen Weg gleich hinter der Stromleitung nach rechts ins Gebüsch hinein. Auf dem schönen Waldweg nun gemütlich dahin und unmittelbar am Waldrand links abbiegen. Neben dem Zaun findet sich eine schmale Trittspur, die bis zu einer Wegverzweigung im Hochwald führt. In schattigem Buchenwald folgt man nun der Wegbeschilderung zur Wolfsschlucht und zum Wasserfall. Auf einer schönen Steiganlage geht es anschließend durch eine wilde, felsige Wasserfalllandschaft stramm hinauf.
In mehreren eindrucksvollen Kaskaden stürzt der Wildbach über glatte Felsenwände herab und bietet eindrucksvolle Stimmungen und Lichtspiele. Und mittendrin schlängelt sich der steile Aufstiegsweg hinauf. Vor dem dritten mächtigen Wasserfall kommt man über einen Eisensteg nach rechts und bald darauf zu einem breiten Fahrweg. Auf ihm nach links weiter hinauf. Bei der Verzweigung links abbiegen, um abermals sehr steil anzusteigen. In vielen Kehren folgt man dem Fahrweg durch den schönen Wald nach Süden über den Falkenberg zur Straßenkreuzung auf ca. 800m Höhe hinauf. Von dort geht es nur noch ein paar Meter bergauf, dann fällt die Route ein wenig ab und führt anschließend ziemlich flach den Berg nach Nordwesten entlang.
In einer Lichtung verzweigt sich das Sträßchen wieder. Dort rechts abbiegen und durch die Lichtung zum Bergbauernhof Bauer am Berg. Anschließend führt der Fahrweg in den Wald hinein und gabelt sich. Dort rechts halten und in vielen engen Kehren steil die verwegen gebaute Straße zur Wallfahrtskirche und zum Wirtshaus auf dem Petersberg hinauf.
Anschließend geht es nur noch bergab. Zuerst muss man entlang der Aufstiegsroute zur Straßenverzweigung absteigen, hält sich dort rechts und folgt der langen Straße in Kehren an der Antonius- und der Marienkapelle vorbei, bis sich kurz vor der Burgruine Falkenstein neben dem Bach die Wege kreuzen. Dort rechts über den Bach und unter dem Burgturm durch die alte Burganlage hinab. Im weiteren Verlauf etwas rechts abdrehend auf schönem Waldweg nach Südosten hinunter und auf ein Sträßchen, das am Bauhof vorbei zum Steinbruch führt. Unmittelbar vor dem Ende des Werksgeländes links abbiegen, durch den Wald ein Stück hinab und neben dem Bach auf die Markbachstraße, die zur Kufsteiner Straße in Fischbach abfällt. Auf ihr nach rechts und das letzte Stück zum Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied560 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhofsparkplatz in Fischbach (466m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDiese kleine Bergwanderung steckt voller interessanter Attraktionen. Gleich zu Beginn kommt man zum Gletscherschliff, einem schützenswerten Geotop, das anlässlich des Autobahnbaus erst freigelegt worden ist und deshalb besonders gut erhalten ist. Anschließend geht es in der wilden Wolfsschlucht durch eine sagenhafte Wasserfalllandschaft stramm hinauf. Bleibt zum Entspannen ein längerer, einfacher, aber nicht minder schöner Waldanstieg, ehe man sich zum Sprint auf den Petersberg mit seiner schönen Wallfahrtskirche und dem Wirtshaus aufmacht.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte 1:50000, Blatt 8 (Tegernsee – Schliersee – Wendelstein).
MarkierungenEinige Wegtafeln.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der Inntalautobahn bis Brannenburg und weiter über Flintsbach nach Fischbach am Inn; Bahnverbindung München – Rosenheim – Flintsbach am Inn.
GastronomieGasthaus Petersberg (Ruhetag ist Montag; vom 1.11. bis 31.3. Montag+Dienstag)
Tipps
Auch noch zu den Astenhöfen. Wer viel Zeit und Kondition hat, kann von der Wegverzweigung in der Lichtung beim Bauern am Berg nach links zu den Astenhöfen und sogar zu Rehleitenkopf oder Großem Riesenkopf weitergehen (siehe Wanderung 28).
Unterkunft
Hotel Alte Post in Fischbach am Inn.
Tourismusbüro
Flintsbach a. Inn, Tel. 08034/306620; www.flintsbach.de
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