Mahdtalhaus

Das Mahdtalhaus der AV-Sektion Stuttgart ist eine Selbstversorgerhütte am Eingang ins Mahdtal. Das 1942 erworbene Haus brannte 1990 ab und wurde 1994 komplett neu aufgebaut. Von hier lassen sich im Sommer zahlreiche Wanderungen, im Winter Skitouren unternehmen. Mit der Schwendloipe steht Langläufern eine der schönsten Loipen im Allgäu zur Verfügung. (Autor: Heinrich Bauregger)
2 km
90 m
5.00 h
1 Vom Mahdtalhaus zum Hohen Ifen Vom Mahdtalhaus folgt man dem Wegweiser über die Kesselschwand zum Weiler Au, wo man auf ein Sträßchen trifft. Auf diesem rechts weiter nach Unterwald. Dort beginnt rechts der Weg zum Gottesackerplateau. Auf Forststraße über den bewaldeten Eselsrücken, dann auf Waldweg (gelbe Markierung) zur Jagdhütte auf der Schneiderkürenalpe. Auf rot markiertem Wanderweg über die Waldgrenze und durch ein verkarstetes Hochtal zur verfallenen Gottesackeralpe (1835 m), wo man auf einen quer führenden Weg trifft. Hier links weiter auf gelb markiertem Weg über das Gottesackerplateau und seitlich an der Ifenmauer hinab zur Wegverzweigung. Rechts weiter wie unten beschrieben. 2 Vom Berggasthof Aue zum Hohen Ifen Von der Talstation des Ifenlifts 2000 entweder bequem mit Sessellift hoch zur Bergstation und in wenigen Minuten zur Ifenhütte oder zu Fuß auf ausgeschildertem Teersträßchen dorthin. Dann folgt man dem breiten Wanderweg (Ausschilderung »Hoher Ifen«, »Hahnenköpfle«) hinauf zur Ifenmulde am unteren Rand der Ifenmauer. Noch etwas taleinwärts, dann links auf die Wand zu und auf ausgebautem Steig in Serpentinen hoch zur Gipfelfläche und über den überwiegend grasigen Hang leicht hinauf zum Gipfelkreuz.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour2 km
Höhenunterschied90 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDas Mahdtalhaus der AV-Sektion Stuttgart ist eine Selbstversorgerhütte am Eingang ins Mahdtal. Das 1942 erworbene Haus brannte 1990 ab und wurde 1994 komplett neu aufgebaut. Von hier lassen sich im Sommer zahlreiche Wanderungen, im Winter Skitouren unternehmen. Mit der Schwendloipe steht Langläufern eine der schönsten Loipen im Allgäu zur Verfügung.
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Anfahrt zum Mahdtalhaus mit PKW. Schwierigkeit Zugang von Riezlern auf Sträßchen und Wirtschaftswegen. Gipfel Zeit Vom Mahdtalhaus: 5 1/2 Std., Abstieg und Rückkehr über das Berggasthaus Aue: 3 1/2 Std.; insgesamt: 9 Std. Schwierigkeit Lange und anstrengende Bergwanderung. Am Gipfelaufbau des Hohen Ifen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich (Drahtseilsicherungen). Auf dem Gottesackerplateau können bei Nebel Orientierungsprobleme auftauchen.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Allgäuer Alpen (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Berggasthof Aue, 1275 m (privat, nahezu ganzjährig bewirtschaftet, keine Übernachtung). Am Ende der Fahrstraße, beim Ifenlift. Ifenhütte, 1586 m (privat, nahezu ganzjährig bewirtschaftet, große Terrasse, keine Übernachtung).
Informationen
Der Hüttengipfel Hoher Ifen, 2229 m: Der markante Berg mit seiner schrägen Gipfelfläche und den steilen Wandabbrüchen – der Ifenmauer – ist eine der außergewöhnlichsten Berggestalten der Allgäuer Alpen. Nicht weniger eindrucksvoll ist das sich im Osten anschließende Gottesackerplateau mit seiner geriffelten Karstoberfläche. Der Hohe Ifen lässt sich mit einer langen Tagestour vom Mahdtalhaus überschreiten oder vom Berggasthof Aue (mit Liftunterstützung) in kürzerer Zeit besteigen. Von der Auenhütte kann man auf schönen Wegen direkt zum Mahdtalhaus gelangen.
Höchster Punkt
Mahdtalhaus, 1100 m; Hoher Ifen, 2229 m.
Unterkunft
Mahdtalhaus, 1100 m (AV-Haus, Kat. II, Selbstversorgerhütte, von ca. 20. Dezember bis Ende Oktober bewartet, 24 Betten, 10 Lager, 10 Notlager; Tel. 08329/6423).

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