Kampenwandbahn

Mit Ausnahme des Anstiegs auf den Kampenwand-Ostgipfel (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit!) leichte Bergwege und Bergsteige. (Autor: Heinrich Bauregger)
11 km
221 m
4.00 h
Die Kampenwand gilt als schönster Aussichtsberg der Chiemgauer Alpen. Am beliebtesten ist der Promenadeweg von der Bergstation zur Steinlingalm und zurück. Doch auch wer bergab wandert, wird mit einer Fülle von Eindrücken belohnt.
Panoramaweg zur Steinlingalm.
Von der Bergstation folgen wir dem breiten Panoramaweg links am Kampenwandhaus vorbei hinauf zu einem Sattel, dann wandern wir leicht fallend hinüber zur Steinlingalm. Dort können wir einen Abstecher auf den Sulten (1472 m) machen, der mit kleinem Gipfelkreuz, Sitzbank und Ausblicken auf den Chiemsee und auf den gesamten Felsenkamm der Kampenwand einlädt.
Kampenwand-Ostgipfel.
Von der Steinlingalm führt ein bezeichneter Steig in direkter Linie über Bergwiesen und durch Latschen hinauf (rot markiert) in eine Scharte im Gipfelkamm der Kampenwand. Kurz unterhalb der Scharte halten wir uns links und steigen durch die schluchtartigen »Kaisersäle« zum Gipfelaufschwung des Ostgipfels.
Abstieg über den Reitweg.
Von der Steinlingalm folgen wir dem breiten Wanderweg talwärts. Vorbei an der Bergwachthütte unterqueren wir einen Sessellift. An einer Weggabelung links weiter zur Schlechtenbergalm, Gorialm und zum Liftstüberl. Dann folgen wir dem Reitweg talwärts, bis der Weg zur Talstation links hinüber zur Geißstiegwand abzweigt. Über weite Kehren hinab zur Talstation.
Abstieg über die Maisalm.
Bei diesem Abstieg haben wir direkten Anschluss zur Chiemgaubahn. Wir wandern von der Steinlingalm auf der Almstraße hinab, bis zur großen Kehre am Fuß des Sulten; dort rechts haltend auf Wanderweg am Sulten vorbei und links hinab durch Wald zu einer Forststraße. Bei der folgenden Abzweigung halten wir uns rechts, bei der nächsten links und treffen bald auf die Forststraße, die von der Rottauer Vorderalm heraufführt. Kurz auf dieser nach links, dann rechts das kurze Stück hinauf zur bewirtschafteten Maisalm. Anschließend folgen wir der Forststraße durch den Lochgraben hinab nach Aschau.
Abstieg über die Hofbauernalm.
Von der Bergstation führt dieser Wanderweg (Mark.-Nr. 20) über die Hofbauernalm hinab zur Hinteren Dalsenalm. Dort halten wir uns rechts und folgen dem steilen Weg (Mark.-Nr. 4) durch Wald hinab nach Hainbach. Wir queren die Staatsstraße 2093 und wandern entlang der Prien über den Ort Bach zurück zur Talstation.
Abstieg über die Steinbergalm.
Eine Variante des erwähnten Weges führt vom Kampenwandhaus auf Wanderweg hinab zur Steinbergalm. Dort folgen wir dem Wirtschaftsweg in einem Rechtsbogen hinab zur Vorderen Dalsenalm. Über die Hintere Dalsenalm finden wir Anschluss zum Weg hinab ins Priental (siehe oben).

Dauer.
Panoramaweg zur Steinlingalm 1/2 Std.; Gipfelanstieg 3/4 Std., Abstieg 1/2 Std.; Abstieg ins Tal auf dem Reitweg über Gori- bzw. über die Maisalm von der Steinlingalm: jeweils 2 Std.; Abstieg über die Hofbauernalm 4 Std.; Abstieg über die Steinbergalm 4 1/2 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied221 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHohenaschau Talstadtion der Kampenwandbahn
EndpunktAschau,Hohenaschau Talstadtion der Kampenwandbahn
TourencharakterDie Kampenwandseilbahn ist eine moderne Kleinkabinenumlaufbahn, die 1957 ihren Betrieb aufnahm. Von der Talstation (620 m) erreicht man in den rundum verglasten Vier-Personen-Kabinen die Bergstation (1450 m) in 14 Min. und überwindet dabei 830 Hm. 300 Personen können pro Stunde transportiert werden, die Wartezeit zwischen den Gondeln beträgt nicht mal 1 Min.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topografische Karte, 1 - 50 000, Chiemsee – Chiemgauer Alpen.
VerkehrsanbindungAuto. Salzburger Autobahn (A 8) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau, dann auf der Bundesstraße bis Aschau bzw. Hohenaschau. Parkplatz an der Kampenwandbahn bzw. auf der Nordseite des Schlosses in Hohenaschau. Bahn/Bus. Auf der Bahnlinie München–Freilassing bis Prien, umsteigen in die Chiemgaubahn nach Aschau. Weiter mit dem Bus oder zu Fuß (1,5 km) zur Talstation.
GastronomieMünchener Haus. (Kampenwandhaus, 1467 m), nahezu ganzjährig bew., 56 Betten, Übernachtung nur nach Voranmeldung; Tel. 0 80 52/45 43. Schlechtenbergalm. (1280 m), ganzjährig bew. Steinlingalm. (1473 m), ganzjährig bew., Montag Ruhetag, jedoch zwischen 10.30–15 Uhr Getränkeausgabe; Tel. 0 80 52/29 62. Gorialm. (1250 m), ganzjährig bew., im Mai nur an den Wochenenden. Maisalm. (900 m), in der Weidesaison einfach bew., Montag Ruhetag. Hofbauernalm. (1379 m), ab ca. Mitte Juni bewirtschaftet.
Höchster Punkt
Kampenwand-Ostgipfel (1668 m)
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