Hochschober, 3242 m

Der Hochschober gibt der Gebirgsgruppe den Namen, obwohl er weder in Sachen Höhe noch Prominenz Superlative bietet. Aber er sieht halt vom Talort Kals mit seiner Nordflanke so prächtig aus, dass dies wohl den Ausschlag gegeben hat. Von dieser Seite bietet er auch eine hübsche Eistour. (Autor: Richard Goedeke)
3 km
2050 m
5.00 h
Von der Hütte Steig nordwestwärts hinauf zur Staniskascharte (2936 m). Nun am zuerst breiten Westgrat, Türme südseitig umgehend, bis kurz vor den Vorgipfel. An diesem südseitig vorbei und an Firngrat zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied2050 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktOberleibnig
EndpunktHochschober
TourencharakterDie erste Besteigung erfolgte im Jahr 1852 durch den Gelehrten Franz Keil mit dem Führer Paul Oblasser und Gefolge.
Hinweise
Siehe Tour 118 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 41 Schobergruppe.
VerkehrsanbindungMit Bus oder Auto von Lienz im Tal der Isel auf dem 1 km hinter Ainet abzweigenden Hangsträßchen nach Oberleibnig (1230 m, auch Seilbahn von Unterleibnig).
GastronomieHochschoberhütte (2322 m, 57 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/9157722).
Tipps
Aussicht. Im Norden eindrucksvoll der Großglockner, im Westen die Lasöhrlinggruppe und die Defregger Alpen, im Süden die Lienzer Dolomiten. Beherrschend ist der Kontrast zwischen dem kristallinen Zentralkamm und den überwiegend kalkigen Südalpen.
Informationen
Schwierigkeit. PD (wenig schwierig), mit Kletterstellen II (mäßig) und Firn. Mühen: Hüttenzustieg 1000 mH (3 Std.), Gipfelaufstieg 1050 mH (4 Std.). Gefahren: Ein einsamer, ernster, ursprünglicher Berg. Steile Firnpassagen und etwas luftige Kletterei verlangen Vorsicht. Freuden: Berg in richtigem Hochgebirge. Karte: Mair, AVF Schobergruppe, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Hochschober, 3242 m
Unterkunft
Hochschoberhütte (2322 m, 57 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/9157722).
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