Europäischer Fernwanderweg 6

Drei-Tage-Streckenwanderung. (Autor: Chris Bergmann)
48 km
1000 m
10.00 h
1. Etappe: Goslar – Altenau 18 km, 5 Std. Wegverlauf: Goslar - Waldhaus - Okertal - Romkerhaller - Wasserfall - Okerstausee - Dietrichsberg - Altenau. Die erste Etappe führt von Goslar durch das tief eingeschnittene Okertal zum Romkerhaller Wasserfall und zum Okerstausee. Der »Vierwaldstätter See des Harzes« wird auf der Bundesstraßenbrücke überquert, dann wechselt der E 6 in die Wälder des Dietrichsbergs und führt hinab in den Luftkurort und Wintersportplatz Altenau am Rand des Nationalparks Harz. 2. Etappe: Altenau – Scharzfeld 25 km, 7 Std. Wegverlauf: Altenau - Stieglitzecke - Ackerkamm - Sieber - Großer Knollen - Ruine Scharzfels - Scharzfeld (Bhf.). Die zweite Etappe führt im Nationalpark Harz über den Ackerkamm. Nach dem Zwischenabstieg nach Sieber erfolgt der Aufstieg zum Aussichtsturm auf dem Großen Knollen, dann geht es hinab zur Ruine Scharzfels und nach Scharzfeld am Südrand des Harzes. 3. Etappe: Scharzfeld – Rhumspringe 13 km, 4 Std. Wegverlauf: Scharzfeld - Barbis - Rotenberg - Rhumequelle - Rhumspringe. Im aussichtsreichen südlichen Harzvorland führt der E 6 zum bewaldeten Rotenberg und zur Rhumequelle, einer Karstquelle, die mit einer Schüttung von 1,4–4,7 m3/sec eine der stärksten Flussquellen Deutschlands ist. An der Rhumequelle gibt es eine Bushaltestelle.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour48 km
Höhenunterschied1000 m
Dauer10.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGoslar am Nordrand des Harzes.
EndpunktRhumspringe im Südwesten des Harzes.
TourencharakterDer Europäische Fernwanderweg 6 durchquert auf gut 50 km Länge den Westen des Harzes: Von der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Goslar führt er durch das für seine bizarre Felsenschönheit berühmte Okertal zum Okerstausee, dem »Vierwaldstätter See des Harzes«, und in den Wintersportplatz Altenau, ehe auf der zweiten Etappe der aussichtsreiche Ackerkamm und der Große Knollen überschritten werden und Scharzfeld am Harzsüdrand erreicht wird; Endpunkt ist die im Hang des Rotenbergs entspringende Rhumequelle, die eine der stärksten Flussquellen Deutschlands ist.
Der Ausgangspunkt befindet sich am oberen Ende der Schützenstraße am Rand von Goslar neben dem weitläufigen Komplex des Berufsförderungswerks.
Wer mit dem Auto anreist, biegt von der B 242 am Schützenplatz in die Schützenstraße ab und fährt bis zum Ende. Wer mit der Bahn anreist, geht am Bahn-hof Goslar durch die Unterführung zur Haltestel- le Bahnhof Nord/Harzkauf, fährt mit der Linie D bis zur Endhaltestelle Dörpkestieg und läuft noch ca. 150 m bis zum Berufsförderungswerk. Nun folgt man der asphaltierten Schützenstraße geradeaus abwärts und befindet sich auf dem Europäischen Fernwanderweg 6.
Beste Jahreszeit
KartentippWandern im Westharz (Landesvermessungsamt Niedersachsen).
Markierungenx.
VerkehrsanbindungA 395 Braunschweig – Harz bis Bad Harzburg.
GastronomieGoslar, Waldhaus, Romkerhalle, Altenau, Siebertal, Scharzfeld, Rhumspringe.
Unterkunft
Goslar, Waldhaus, Romkerhalle, Altenau, Siebertal, Scharzfeld, Rhumspringe.
Tourismusbüro
Tourist-Information Goslar, Markt 7, 38640 Goslar, Tel. 05321/ 7 80 60, Fax 05321/78 06 44, Internet www.goslarinfo.de; Tourist-Information Altenau, Hüttenstraße 9, Tel. 05328/ 80 20, Fax 05328/8 02 38, Internet www.harztourismus.com/altenau/index.htm; Touristik- und Kulturinformation Herzberg, Marktplatz 30/32, 37412 Herzberg am Harz, Tel. 05521/85 21 11, Fax 05521/85 21 20, Internet www.herzberg.de.

Buchtipp

Chris Bergmann

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