Einstein, 1866 m

Anfangs Forststraßen, dann Bergwege in teilweise steilem, steinigem Gelände; Sorgfalt bei der Orientierung notwendig. (Autor: Dieter Seibert)
14 km
820 m
4.00 h
Aufstieg über »Zugspitzblick«.
In Zöblen neben dem Bach empor, dann auf schmalem Teersträßchen über die freien Flächen nach Oberhalde und zum stattlichen Ghs. Zugspitzblick (1290 m) in schönster Aussichtslage. Hinter dem Haus auf dem Sandsträßchen schräg rechts aufwärts, kurz nach links, dann wieder nach rechts und in einen Sattel empor. Danach kurze Querung und leicht abwärts zum malerischen kleinen Lohmoos. Bei der Verzweigung links zu einer Kiesgrube und mit etwas Höhenverlust zum Ende der hier kleinen Straße. Mit Auf und Ab durch welliges Gelände – gut auf die Route achtend – hinüber zum direkt von Tannheim/Berg herauf kommenden Normalweg. In nur mäßig steilem Gelände meist über Lichtungen an die noch 350 m hohen Gipfelsteilhänge heran. In der aus Steilgras und Schrofen bestehenden Flanke auf teilweise steinigem Pfad in zahllosen Serpentinen zum schmalen Grat und in dessen südlicher Flanke zwischen Latschen und über harmlosen Fels auf die kleine Gipfelfläche mit Kreuz.
Abstieg nach Tannheim.
Über die Gipfelhänge gelangt man wieder hinab auf den ersten Boden. Nun immer genau nach Süden auf Tannheim zuhalten und zwischen mächtigen Bäumen, über schöne Lichtungen, schließlich auf Wiesenflächen nach Berg, das gegenüber von Tannheim am Sonnenhang liegt. Nun geht es entweder durch den Ort zum Bergerbach hinab und zur Bushaltestelle in Tannheim. Oder man wandert von Berg stets am Nordrand des Tales auf Feldwegen über Kienzerle zurück nach Zöblen (knapp 1 Std.).
Mit Familie und Kindern.
Mit großen, lauffreudigen Kindern könnte man direkt von Berg zum Einstein (2 1/4 Std.) hinaufsteigen – das ist eine im oberen Teil spannende, allerdings auch etwas mühsame Route. Mit kleinen Kindern lockt das Berggasthaus Zugspitzblick, zu dem man auf einem schmalen, aber guten Sträßchen (2,1 km) hinauffahren kann, um dort oben einzukehren und die Umgebung zu erforschen.

Dauer: Gesamtgehzeit (bei einer Busfahrt) 4 1/2 Std. Aufstieg 3 Std., Abstieg knapp 1 1/2 Std, Evtl. Wanderung von Berg nach Zöblen 3/4 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied820 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktZöblen (1087 m), kleiner Ort im Westteil des Tannheimer Tals. Parkplatz neben der Durchgangsstraße.
EndpunktWie Ausgangspunkt.
TourencharakterDer Name passt! Ganz alleine und isoliert ragt im Norden des mittleren Tannheimer Tals der Einstein in den Himmel. Der auffallend viereckige Gipfel zeigt die typischen Formen, wie sie das Gestein Hauptdolomit schafft: jäh aufstrebende Wände und Flanken aus steilstem, zerborstenem Schrofengelände, das trotzdem mit Gras und Latschen überzogen ist. Direkt von Süden führt ein Steig zum Gipfel, eine beliebte Tour. Still und aus recht unterschiedlichen Elementen zusammengesetzt ist unser »Umweg« über das Berggasthaus Zugspitzblick.
Beste Jahreszeit
KartentippFreytag & Berndt 1:50000, Blatt WK 352 Ehrwald, Lermoos–Reutte, Tannheimer Tal.
VerkehrsanbindungVon der Allgäu-Autobahn (Ausfahrt Oy) an Wertach vorbei nach Oberjoch und hinüber nach Schattwald und Zöblen; dorthin auch von Pfronten durchs Engetal und vorbei an Tannheim. Buslinien von Sonthofen und von Reutte.
GastronomieBerggasthaus Zugspitzblick am Anfang der Wanderung, danach nur Ghs. im Tal.
Höchster Punkt
Einstein (1866 m)
Unterkunft
Wie Einkehr.
Tourismusbüro
Tourismusverband Tannheimer Tal, Oberhöfen 110, A-6675 Tannheim, Tel. 0043/5675/62200, E-Mail: info@tannheimertal.com.
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