Aussicht vom Großen Zschirnstein

Gemütliche Streckenwanderung auf bequemen Waldwegen mit viel Schatten, kaum steile Anstiege und weite Aussichten vom Zschirnstein. (Autor: Tassilo Wengel)
7 km
225 m
2.00 h
Wir starten in Kleingießhübel in der Ortsmitte unweit des Parkplatzes, wo sich auch der Wegweiser befindet. Hier folgen wir der Markierung roter Punkt und gehen den Hirschgrundweg entlang. Nach den letzten Häusern von Kleingießhübel gelangen wir in den Wald und gewinnen auf einem allmählich ansteigenden Weg an Höhe. Nach dem Überqueren einer Schotterstraße streben wir weiter aufwärts und gelangen in einen lichten Kiefernwald, dessen Boden dicht mit hohen Farnen bedeckt ist.
Wir stoßen nach etwa 30 Min. Wanderzeit auf den Schifferweg, eine breite Fahrstraße, und schwenken nach links. Kurz danach zweigt von der breiten Straße ein schmaler Waldweg nach rechts ab, dem wir folgen. Wegweiser Zschirnstein und Markierung roter Punkt lassen uns den Weg nicht verfehlen. Nach wenigen Metern müssen wir zahlreiche Treppen aufsteigen und kommen auf einen schönen Hangweg, der sich am Zschirnsteinmassiv entlangzieht. Er führt uns ganz allmählich höher auf ein Plateau, dann geht es durch lichten Birkenwald mit wenigen Fichten und reicher Bodenflora aus Farnen und Heidelbeeren. Auf einem breiten Schotterweg halten wir uns rechts und gehen das letzte Stück ganz allmählich auf das Plateau des Großen Zschirnstein hinauf. Die Aussichten reichen vom Großen Schneeberg im Südwesten über den Elbedurchbruch bei Tetschen und den Rosenkamm bis zum Prebischtor mit seinen Felswänden. Zirkelstein und Kaiserkrone schließen sich im Osten an und schließlich beenden die Schrammsteine und der Falkenstein den Panoramablick. Vom Zschirnsteinplateau gehen wir den gleichen Weg nach Kleingießhübel zurück.
Variante: Der Rückweg kann mit einem Abstecher zum Kleinen Zschirnstein verbunden werden. Dabei geht man zunächst etwa bis zur Mitte des Großen Zschirnsteins zurück und folgt im Hohlweg der sich teilenden Markierung roter Punkt mit dem Forstweg nach rechts. Am Wegweiser Wolfsberg, Reinhardtsdorf, Schöna verlässt man den Weg nach links (roter Punkt), steigt abwärts und folgt dem ersten, nach links abbiegenden Waldweg zum Kleinen Zschirnstein. Dabei überquert man die Forststraße, geht an einer Wegkreuzung geradeaus weiter zu einem Rastplatz und gelangt auf dem halbrechts führenden Weg auf den mittleren Aussichtspunkt des Kleinen Zschirnsteins. Anschließend geht man zur erwähnten Wegkreuzung zurück und von dort nach rechts in weitem Bogen zum Westrand des Kleinen Zschirnsteins und erreicht bald einen Wegweiser nach Kleingießhübel.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied225 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktKleingießhübel, Ortsmitte beim Parkplatz.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Zschirnstein ist die höchste Erhebung im gesamten Elbsandsteingebirge und bietet traumhafte Aussichten. Außerdem führt auf seinen Gipfel ein bequemer Wanderweg – Grund genug also, ihm einen Besuch abzustatten.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:25 000 mit Wanderwegen, Blatt 44 Landesvermessungsamt Sachsen.
MarkierungenRoter Punkt.
VerkehrsanbindungÜber die Autobahn A 4 oder A 13, Ausfahrt Dresden-Altstadt, durch Dresden Richtung Pirna bzw. Transit auf der B 172 über Pirna, Königstein bis zur Elbbrücke Bad Schandau, vor der Brücke die B 172 verlassen und geradeaus über Krippen nach Kleingießhübel fahren. Busverbindung mit Bad Schandau und Pirna.
GastronomieIn Königstein.
Unterkunft
Kleingießhübel: Pension Schkade, Dorfstraße 5, Tel. 035028/80748.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt, Waldbadstraße 52d, 01814 Reinhardtsdorf-Schöna, Tel. 035028/80737, Fax 035028/80434.

Buchtipp

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