Acherkogel, 3007 m

Diese scharf geschnittene Felspyramide bildet den nordwestlichen Eckpfeiler der Stubaier Berge. Sie erlaubt zwar bei Nutzung der Seilbahn zur Neuen Bielefelder Hütte eine mühelose Annäherung, sollte aber wegen des alpinen Geländes nicht unterschätzt werden. (Autor: Richard Goedeke)
5 km
900 m
5.00 h
Von der Hütte steigt man zuerst den Weg entlang dem Lift hinauf bis zur Umlenkstation, dann Steig nach S ins Karle hinauf und darin bis kurz unterhalb der Mittertalscharte zur Mulde des (im Oktober 2006 leer vorgefundenen) Mattingsees. Unmarkierten Steig zur Nordflanke des Acherkogels und in einer Schuttschlucht (I, leicht) zu Schutthalde (im Frühsommer noch Firn). Steigspuren folgend hinauf zur Steilstufe. Rechts weiter zu einer zweiten Schutthalde. Von ihrem linken oberen Ende (Steinmann) links queren auf eine Felsrippe. Diese mit Kletterei (I, leicht) hinauf zu gestuftem Gelände und zum Fuß der eigentlichen Nordwand (früh im Jahr Firnfeld; hierher auch von der Mittertalscharte in deutlich anspruchsvollerer Kletterei entlang dem Nordgrat, III, mittel). Nach rechts. Neben oder an der markanten Felsrippe (mit Kletterei, mehrere Möglichkeiten) den Steigspuren und Markierungen nach zum Westgrat. Am Grat rasch zum höchsten Punkt.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied900 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktTalstation Ötz
EndpunktAcherkogel
TourencharakterDie erste Besteigung gelang dem Führerlosen Salzburger Ludwig Purtscheller am 24. August 1881.
Hinweise
Siehe Tour 92 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 31/2 Sellrain.
VerkehrsanbindungMit Bus/Auto nach Ötz (812 m). Talstation südlich vom Ort.
GastronomieNeue Bielefelder Hütte (2150 m, DAV Bielefeld, 60 Schlafplätze, Tel. 0043/5252/69 26) bew. Juni–Sept.).
Tipps
Aussicht. Im Norden gegenüber, jenseits des Inntals, die Mieminger Berge und dahinter die Zugspitze, im Südwesten der Geigenkamm.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt PD (wenig schwierig), mit Kletterstellen bis II (mäßig), markiert. Mühen: Bis 25 Min. an die Bielefelder Hütte heran Seilbahn, Gipfelaufstieg 900 mH (3 Std.). Gefahren: Einige Kletterfertigkeit und Erfahrung im Umgang mit alpinem Gelände nötig. Wenn noch Firn in der Flanke liegt, kann der Aufstieg heikel sein und u.U. Eisgeräte verlangen. Freuden: Ein keck anzusehender Berg. Karte: Klier, AVF alpin Stubaier Alpen, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Acherkogel, 3007 m
Unterkunft
Neue Bielefelder Hütte (2150 m, DAV Bielefeld, 60 Schlafplätze, Tel. 0043/5252/69 26) bew. Juni–Sept.).
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