Westlicher Geierkopf, 2143 m

Teils steile Hänge, der Ausstieg durch das Felstor auf die Südseite ist sehr steil, der Gipfelaufbau felsig. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
Aufstieg.
Südlich der Straße steigt man links eines Gebäudes der Stromversorgung durch dichten Wald auf und gelangt nach ca. 100 Metern leicht links haltend auf eine Waldschneise. In dieser steigt man höher, wechselt bald in eine zweite Schneise links hinüber und gelangt so ins baumfreie Gelände unter dem Steilaufschwung im Nordkar. Bei geringer Schneelage überwindet man die Steilstufe am besten, indem man durch ein Tälchen aufsteigt, das als zweite Rinne von rechts beginnt und nach schräg links hinüberzieht. So erreicht man auf ca. 1550 Metern den oberen Karabschnitt, wo man links haltend in eine breite Rinne gelangt. Durch sie weiter aufwärts bis ins breite, latschenfreie Kar. Hier steigt man nach rechts auf und hält auf die Scharte zwischen den beiden Gipfeln zu, die das Kar abschließen. Es steilt sich immer mehr auf, verengt sich ab ca. 1850 Metern zu einer engen Rinne und zuletzt geht es je nach Schneelage durch ein Felstor oder darüber hinweg auf die Südseite. Skidepot macht man in der Scharte, ca. 1990 m, evtl. auch schon unterhalb des Felstors. Links steigt man über den felsigen Westgrat zum Gipfelkreuz des Westlichen Geierkopfs (2143 m, je nach Schneelage evtl. heikel).
Abfahrt.
Wie Aufstieg. Weitere Tour siehe Tour Scheinbergspitze.

schneesicherheit
3 Std. gesamt, 1 ¼ Std. zum oberen Karabschnitt
1040 Hm
gesamt, 450 Hm zum oberen Karabschnitt

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied1040 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortGraswang, 866 m
AusgangspunktParkplatz bei der Ammerwald Alm, ca. 1100 m, westlich des Ammersattels.
TourencharakterAls schneesicher kann das Nordkar unter den Geierköpfen gelten, da sich hierher den Winter über kein Sonnenstrahl verirrt. Erst ganz zuletzt, wenn man durch das Felsentor oder auch über den »Schlund« hinweg auf die Südseite hinübergetreten ist, kann man ein paar wärmende Strahlen genießen. Kein Wunder daher, dass der Westliche Geierkopf zu den ruhigeren Gipfeln gehört. Wenn es die Schneelage erlaubt, sind die meisten Tourengeher eher an den Nachbarbergen Scheinbergspitze oder Hochplatte unterwegs, zumal man sich in das steile Kar nur bei sehr sicheren Verhältnissen trauen darf.
Beste Jahreszeit
KartentippLandesvermessungsamt Umgebungskarte UK L 10 Füssen und Umgebung 1 - 50 000
VerkehrsanbindungVon Oberau oder von Oberammergau Richtung Ettal und ins Graswangtal zum Ammersattel, von Westen über Reutte.
Tipps
Lawinengefahr. Häufig lawinengefährdet, im gesamten Karbereich.
Informationen
Touristinformation Oberammergau Tel.: +49/8822/923 10
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