Roter Stein, 2366 m

Bis in die Scharte teils steile, mittelschwere Hänge, ab hier Schrofengelände, schwierig. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
Aufstieg.
Vom Parkplatz steigt man sogleich auf einer Forststraße auf der linken Seite des Stockachbaches auf. Durch das flache, breite Tal geht es hinauf, bis sich der Bach in mehrere Gräben verzweigt. Hier wechselt man noch im Flachen auf die rechte Seite des Hauptbaches. Immer in südlicher Richtung nun den Hang aufwärts, je nach Schneelage hindernislos oder den Erlen und Latschen ausweichend. Die steileren Lawinengräben lässt man rechts liegen. So gelangt man auf eine Karstufe, 1840 m, und geht flach in südwestliche Richtung weiter. Rechts haltend steigt man die Hänge weiter bis unter den Gipfel des Roten Steins, wobei man zuletzt in die Scharte gelangt, die den tiefsten Einschnitt rechts des Gipfels bildet. Hier macht man Skidepot. Für den Gipfelaufstieg quert man von der Scharte ca. 50 Meter nach links und steigt so über eine Rinne zum Grat hinauf. Steile Schneehänge und kurze Felsstufen leiten zum Gipfelkreuz des Roten Steins, 2366 m.
Abfahrt.
Entlang der Aufstiegsroute fährt man auch ab.
Weitere Tour Bleispitze, 2225 m, von Bichlbächle übers Sommerbergjöchle, mittel (980 Hm, 2 ¾ Std.).

schneesicherheit
3 ¼ Std. gesamt, 1¾ Std. zur Karstufe
1120 Hm gesamt, 590 Hm bis zur Karstufe

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied1120 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortBichlbach, 1079 m
AusgangspunktParkmöglichkeit, ca. 1250 m, unmittelbar vor Bichlbächle an der Abzweigung des Wanderwegs zum Roten Stein. Erreichbar von der Straße Bichlbach – Berwang auf halber Strecke nach Süden. Busverbindung nur Bichlbach – Berwang.
TourencharakterDie Tour zum Roten Stein ist nicht nur ein lohnendes Ziel, sondern auch ein ausgesprochen schneesicheres. Auf über 1200 Metern startet man und noch dazu in einem eingeschnittenen nordseitigen Tal. Zwar geht es anfangs durch das Tal des Stockachbaches, doch der hält sich nicht lange auf, sondern gibt die Linie für einen zügigen Aufstieg vor. Wer also sichere Verhältnisse abwarten kann, Kraft genug für die 1100 Höhenmeter meist steilen Aufstiegs hat und auch einen kurzen Grat mit Schnee und Fels nicht scheut, findet am Roten Stein eine Skitour der Extraklasse mit einem gleichmäßig geneigten Gipfelhang. Es verwundert daher auch nicht, dass man hier selten allein unterwegs ist, zumal der Aufstieg von Norden wesentlich kürzer und zügiger ist als die Alternative vom Fernpass her.
Beste Jahreszeit
KartentippÖsterreichische Karte des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen Nr. 115 Reutte 1 - 50 000
VerkehrsanbindungNach Bichlbach von Reutte oder Lermoos/Ehrwald; Bahnverbindung von Garmisch und Reutte.
Tipps
Lawinengefahr. Häufig lawinengefährdet, der Zustieg durch das tief eingeschnittene Tal und die steilen Hänge zum Gipfel verlangen sichere Verhältnisse.
Informationen
Zugspitz Tourismus Bichlbach, Tel.: +43/5673/20 00 03 00
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