Monte Castello

Bis zur Limojoch präparierte Straße, dann einfache Hänge. Lawinengefahr: Kaum lawinengefährdet bei entsprechender Spuranlage. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
13 km
1370 m
5.00 h
Aufstieg.
Auf der als Rodelbahn präparierten Almstraße steigt man mit einer längeren Flachpassage auf zur Verzweigung zwischen der Faneshütte und der Lavarellahütte (beschildert). Hier hält man sich links und erreicht in wenigen Minuten die Faneshütte, 2060 m. Der Hang direkt hinter der Hütte wird am bequemsten auf der auch im Winter meist präparierten Almstraße in drei Serpentinen überwunden, so gelangtman ins Limojoch, 2174 m. Über die Große Fanesalm hinweg blickt man hier bereits ins Valun Blanch mit dem Monte Castello. Vom Limojoch fährt man erst in südoÅNstlicher, dann in südlicher Richtung der Trasse des Sommer- wegs folgend zur Großen Fanesalm/Malga Fanes Grande, 2097 m, ab. Vom tiefsten Punkt des Talbodens etwas südlich der Almgebäude hält man sich rechts ausholend nach Südosten ins breite Tal unter dem Castello. Eine Felsstufe überwindet man ohne Probleme etwas links der Karmitte (wo auch der Sommerweg verläuft). Oberhalb steigt man in kuppigem Gelände schräg rechts hinauf zu dem großen Felssturzgelände unterhalb des Campestrin. Hier setzt eine Rippe an, der man das Kar hinauf folgt bis auf eine Höhe von ca. 2450 Metern. Wo sich die Rippe im gestuften Gelände verliert, zieht man die Spur direkt auf die Felsburg des Monte Castello, 2817 m, zu, immer mäßig geneigtes Gelände hinauf. Der letzte Hang unter dem Holzhäuschen des Bivacco della Pace wird am einfachsten etwas links ausholend begangen.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegslinie.

Skitouren in Südtirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied1370 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
StartortSt. Vigil
AusgangspunktParkplatz der Alm Pederü, 1548 m
EndpunktParkplatz der Alm Pederü, 1548 m
TourencharakterDer rasanten, hindernislosen Abfahrt willen sollte man nicht zum Monte Castello aufsteigen, denn es warten sowohl ein Gegenanstieg wie eine Schiebestrecke. Aber die Tour findet doch ihre Fans und nicht zu wenige! Beim Aufstieg zur Faneshütte lässt es sich auf der präparierten Almstraße gemütlich ratschend nebeneinander gehen und auch später durchs Valun Blanch steigt man in einfachem Gelände auf. Zu sehen gibt es einiges: die Felsabstürze der Cime Campestrin, der burgartige Felsklotz des Monte Castello selbst mit dem Bivacco della Pace (unserem eigentlichen Ziel) und die Weite der winterlichen Landschaft auf der Kleinen Fanesalm, am Limojoch und an der Großen Fanesalm. Da stört es nicht, dass die Tour ohne Gipfel auskommen muss, denn der Castello, der sich 60 Höhenmeter über dem Biwak erhebt, ist für Skitourengeher nicht möglich, nur für Kletterer. Da es rund um Fanes- und Lavarellahütte noch eine Fülle weiterer Touren gibt, lohnt es sich auch, über einen längeren Aufenthalt nachzudenken.
Hinweise
5 Std. gesamt, bis zur Faneshütte 2.75 Std.
KartentippTabacco-Karte Nr. 3 Cortina díAmpezzo 1:25 000
VerkehrsanbindungAus dem Pustertal über Zwischenwasser nach St. Vigil und weiter nach Pederü ans Ende der Straße. Busverbindung von St. Vigil.
Informationen
Tourismusverein St. Vigil, Tel.: +39/0474/50 10 37, www.sanvigilio.com
Höchster Punkt
Monte Castello (2817 m)

Buchtipp

Andrea Strauß, Andreas Strauß

Schneesichere Skitouren zwischen Hohe Tauern und Dolomiten

Glitzernde Winterlandschaft und Powderträume im stiebenden Pulverschnee – diese Skitouren machen jeden Wedelfreund glücklich!

zum Shop
Tags: 
Mehr zum Thema