Lodron, 1925 m

Einfach auf Forstwegen, mäßig geneigte Hänge und ein breiter Rücken. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
12 km
1120 m
3.00 h
Aufstieg.
Von der Brücke auf der nach rechts ansteigenden Forststraße hinauf (beschildert Lodron) und über einen langen, sehr flachen Abschnitt zur Wiesenfläche mit der Alm Hinterwindau, ca. 890 m. Hier hält man sich an der Forststraßenverzweigung auf dem rechten Ast und wandert – weiterhin mit wenig Höhengewinn – taleinwärts. Nach zwei Kehren setzt die Straße zu einer Querung unter der Hochsparalm an, überquert den Falberbach und führt anschließend mäßig steil zur Unteren Scharlingtalalm, ca. 1060 m. Von hier steigt man über die freien Wiesenhänge in westlicher Richtung auf. Dabei quert man die Straße immer wieder. Schließlich sperrt (oberhalb der Oberen Scharlingtalalm) ein schmaler Waldsaum, den man auf einer kurzen, etwas steileren Schneise überwindet (alternativ rechts ausholend auf dem Sommerweg). So gelangt man auf das freie Gelände mit der Äußeren Hartkaseralm, 1381 m, die man jedoch nicht direkt berührt, sie bleibt etwas links liegen. Ein Stück steigt man nach der Schneise noch gerade bergan, dann zieht bei einem letzten Almgebäude vor dem Wald eine Forststraße nach links hinauf. In südwestlicher Richtung aufwärts und durch einen breiten Graben ins Hartkaserjoch, 1639 m. Vom Joch (beschildert) halten wir uns nun nach Süden, dabei bleiben wir zunächst links des eigentlichen Grates. Durch Tälchen und über kuppiges Gelände gelangt man so automatisch auf den Rücken, der zum Hundskopf, 1836 m, führt. Kaum als Gipfel erkennbar, geht es vom Hundskopf nur unwesentlich hinab, weiter nach Süden und auf einer flachen, breiten Rampe auf das Gipfelkreuz des Lodron, 1925 m, zu.
Abfahrt.
Vom Rücken zwischen Lodron und Hundskopf fährt man über gut strukturiertes Gelände immer leicht links haltend zum Almboden mit der Inneren und Äußeren Hartkaseralm ab. Von hier geht es auf der Aufstiegstrasse hinab, wobei Abschnitte der Forststraße über die Wiesenhänge abgekürzt werden.
Weitere Tour Steinberg, 1887 m, vom Steinberghaus südlich von Rettenbach über die Steinbergalmen, leicht (1000 Hm, 3 Std.).

schneesicherheit
3 ½ Std. gesamt, bis zum Hartkaserjoch 2 ½ Std.
1120 Hm gesamt, bis zum Hartkaserjoch 840 Hm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied1120 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortWestendorf, 783 m
AusgangspunktParkplatz, 803 m, beim Gasthaus Jagerhäusl, westlich der Windauer Ache, sogleich nach der Brücke rechts, beschränkte Parkmöglichkeit.
TourencharakterIm Vergleich zu den beliebten Kitzbüheler Touren ist der Aufstieg von Rettenbach zum Lodron eine ruhige Alternative, die nicht direkt im Rampenlicht steht. Aber der Weg aus dem Tal der Windauer Ache hat seine Vorteile - Er ist deutlich ruhiger als der Aufstieg von Kelchsau, ermöglicht dem Toureneinsteiger, anfangs auf einem Forstweg gemütlich aufzusteigen, und ist insgesamt noch als einfach einzustufen. Wegen der Exposition kann er als schneesicherer gelten und zudem ist er bei geschickter Spuranlage nur selten von Lawinen bedroht.
Beste Jahreszeit
KartentippAV-Karte Nr. 34/1 Kitzbüheler Alpen Westliches Blatt 1 - 50 000
VerkehrsanbindungVon Westendorf (bis hier Bahnverbindung) durchs Tal der Windauer Ache nach Rettenbach zum Gasthaus Jagerhäusl.
Tipps
Lawinengefahr. Kaum gefährdet bei guter Spuranlage.
Informationen
Tourismusbüro Westendorf, Tel.: +43/5334/62 30
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