Gilfert, 2506 m

Mäßig steile, über der Waldgrenze weitläufige Hänge. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
7 km
1220 m
3.00 h
Aufstieg.
Vom Parkplatz geht es noch vor dem Gasthaus links auf einem Sträßchen hinauf und sogleich über die freien Hänge in nordöstlicher Richtung über einige Wiesenabsätze und an Stadeln vorbei. Auf einer Höhe von 1540 Metern hält man sich bei einigen Stadeln nach rechts (östlich) und steigt auf der Linie des Sommerweges eine große Forststraße überschreitend durch den Waldgürtel hinauf. Bei ca. 1700 Meter Höhe erreicht man den unteren Rand des Wiesengeländes der Nonsalm, 1785 m, dem man nun weiter in östlicher Richtung folgt. Die Almgebäude selbst bleiben im Aufstieg rechts unterhalb liegen. Über gut gegliedertes Gelände steigt man immer Richtung Osten auf, der Gipfel des Gilfert, 2506 m, mit seinem großen Kreuz ist schon lange in Sicht. Zuletzt nochmals etwas steiler, aber mit Skiern ohne Schwierigkeiten die letzten Meter hinauf.
Abfahrt.
Auf der Aufstiegslinie hinab. Die meisten Tourengeher fahren bis zu den Gebäuden der Nonsalm hinunter (unbewirtschaftet, aber beliebter Rastplatz) und queren dann auf der Trasse der Almstraße zu den Hängen über dem Waldgürtel nach Nordwesten aus.
Weitere Tour Hobarjoch, 2512 m, von Innerst über die Weidener Hütte, mittel (1230 Hm, 3 ½ Std.).

schneesicherheit
3 ¾ Std. gesamt, bis zur Nonsalm 1 ½ Std.
220 Hm gesamt, bis zur Nonsalm 500 Hm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied1220 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortWeerberg, 882 m
AusgangspunktGebührenpflichtiger Parkplatz beim Gasthaus Innerst, 1283 m, am Ende der Straße ins Tal des Weerbachs.
TourencharakterDer Gilfert ist eine der beliebtesten Touren in den Tuxer Bergen. Zwei Aufstiege mit gleichermaßen hohem Ausgangspunkt stehen zur Verfügung - einmal aus dem Skigebiet Hochfügen, zum anderen von Innerst, oberhalb von Weerberg. Wie die meisten Tourengeher wählen wir Innerst als Startplatz, er liegt zwar um 200 Meter niedriger, weist dafür aber nicht den Rummel des Liftgebietes auf. Häufig befahrene Wiesenhänge sichern die ganze Saison über gute Verhältnisse, oberhalb des Waldgürtels locken dann weite, freie Hänge, die – wenn es die Lawinengefahr zulässt – für jeden eine eigene Spur ermöglichen.
Beste Jahreszeit
KartentippÖsterreichische Karte des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen Nr. 119 Schwaz 1 - 50 000
VerkehrsanbindungAus dem Inntal von Pill oder Weer nach Weerberg; Bahnverbindung bis Terfens, Bus nur bis Weerberg.
Tipps
Lawinengefahr. Mitunter gefährdet, vor allem die Hänge unter dem Gipfel. Geschickte Spuranlage hilfreich.
Informationen
Tourismusverband Weerberg, Tel.: +43/5224/683 20
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