Um den Breitenberg

Fahrtechnisch einfache Tour, die auch keine großen konditionellen Probleme aufwirft; steile Abfahrt ins Tal. Die Runde lässt sich gut und gerne in Richtung Chiemsee erweitern. (Autor: Lisa Bahnmüller)
22 km
650 m
2.00 h
Vom Wanderparkplatz radeln wir noch ein Stück inRichtung Berg und folgen der Beschilderung »Nr. 45«. Nach demkleinen Sägewerk teilt sich der Weg, und wir bleiben auf Weg Nr. 45 rechts bergauf. Ein schattiger, breiter Forstweg führt amrechten Ufer zuerst oberhalb des rauschenden Bachs entlang. Stetigbergan radelnd, ignorieren wir einige Abzweigungen und haltenuns immer links auf dem Weg Nr. 45 »Vorderalm/Hefteralm.Nach 3 km liegt links vor uns auf einer Wiese die bewirtschafteteVordere Rottauer Alm. UnserWeg verläuft jedoch geradeausweiter.Wir sollten uns auch einmal umdrehen, um zurück zuschauen: Hinter uns ragen die steilenFelswände der Gedererwand inden Himmel, die bereits zur Kampenwand-Gruppe gehören.Nun ist es nicht mehr weit bis zumhöchsten Punkt der Tour, dennplötzlich öffnet sich der Wald, undwir radeln auf die Almwiesen rundum den Breitenberg und hinaus indie Sonne. Links von uns liegt dieprivate Moirer Alm, und im Tal sehenwir das NaturschutzgebietKendlmühlfilze vordem Chiemsee. Hierlohnt sich nach links einEinkehrstopp zur etwastiefer liegenden HefterAlm.Für die Weiterfahrtmüssen wir aber wiederan diese Abzweigungzurück und folgennun dem rechten,zum Berggasthof Staffnalm ausgeschilderten Weg bergauf. Wir bleiben auf der bald abwärtsführenden Almstraße, rollen um den Großstaffen herumund lassen uns höchstens von der Abzweigung links zur Staffnalmzu einer Pause verführen.Ansonsten geht’s weiter hinab demSchild »Niedernfels« nach bis zum Parkplatz der Hochplattenlifte.Durch die Schlossstraße queren wir den Ort und gleich daraufPiesenhausen auf seiner Dorfstraße. Dort wenden wir unslinks in die Grassauer Straße und radeln über Felder. Nach 350m teilt sich an einem großen Baum der Weg, und wirfahren auf dem kleineren links weiter, immer noch in derselbenRichtung und direkt auf Grassau zu, dessen Ortsmitte wir durcheine Rechtskurve erreichen.Wir steuern die Dorfkirche an, passierensie und biegen von der Niederfeldstraße links in die von Hötzendorffstraße.Nun gleich die nächste Straße rechts, und schonfahren wir auf der Moosbachstraße nach Obermoosbach. AmWanderparkplatz vorbei geht es auf geradem Weg direkt in dasgroßeMoorgebiet. Dort, wo ein Verbotsschild uns Radler am Weiterfahrenhindert, biegen wir links ab und fahren jetzt ca. 600mnach Westen, um dann nochmals nach links aus dem Moorgebietherauszufahren. Kurz vor der Autostraße führt ein Abstechernach links über einen schmalen Wiesenweg zum Museum Klaushäusl(siehe Tipp).Ansonsten geht es rechtsweiter, undwir folgendem »Grenzenlos Wanderweg« bis Rottau. An der Kirche vorbeiradeln wir links in die Hauptstraße, bis wir auf die große Ortsdurchgangsstraßestoßen. Hier für wenige Meter nach rechts undüber denMühlwinkel wieder in Richtung Berge zu unserem Parkplatzzurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour22 km
Höhenunterschied650 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortRottau
AusgangspunktRottau, Wanderparkplatz am Beginn des Rottaler Tals
Endpunkt Rottau, Wanderparkplatz am Beginn des Rottaler Tals
Tourencharakter Drei Almen über der Kendlmühlfilzen
KartentippKompass 1:50 000, Blatt 10 Chiemsee–Simssee
VerkehrsanbindungAuto: Von München auf der A 8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Bernau am Chiemsee, dann auf der B 305 Richtung Grassau bis Rottau und dort rechts in den Mühlwinkel. An dessen Ende über den Rottauer Bach; hier kleinere Wanderparkplätze
GastronomieMoirer Alm und Helfter Alm(während der Sommermonatebewirtschaftet); inGrassau u. a. der Gasthof zurPost
Tipps
Auf der anderen Seite der B 305 liegt die alte Pumpstation, das Brunnhaus Klaushäusl, das die Soleleitung von Bad Reichenhall nach Rosenheim verband. Sie wurde 1995 in ein Technikmuseum umgewandelt und zeigt, dass man bereits zu Beginn des 19. Jh. Maschinen bauen konnte, die fast 200 Jahre lang einwandfrei ihren Dienst taten.
Informationen
Moorenthusiasten lassenam Verbotsschild die Räderstehen und gehen ca.500m weiter ins Moor zueinem Beobachtungsturm.Von ihm aus lässt sich dasMoor in seinen verschiedenenZuständen – von völligausgebeutet bis naturnah –bestens beobachten.
Tourismusbüro
Touristinfo Grassau-Rottau, Tel. 08641/697960, www.grassau.de
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