Zwischen Marktredwitz und Wunsiedel

Kreuz und quer durch das Wunsiedeler Becken Abwechslungsreiche Rundtour im Wunsiedeler Becken. Flüsse und Bäche wie die Röslau graben sich tief in die Landschaft ein, sodass kurze, aber heftige Anstiege unvermeidbar sind. In Abschnitten verläuft die Strecke auf Kieswegen. (Autor: Michael Reimer, Wolfgang Taschner)
Von Marktredwitz nach Wunsiedel: Aus Marktredwitz ist mangels Wegweiser gar nicht so einfach herauszufinden: Vom Bahnhofsplatz geht es auf der Oberredwitzer Straße zur Klingerer Straße, durch die Bahnunterführung hindurch und links auf der Jean-Paul-Straße zum Jean-Paul-Platz. Nächste Ziele sind das Klinikum Fichtelgebirge und das Waldstadion des SC Wacker – erreichbar über Rückertallee, Nansenstraße, Nachtigallweg (Fußgängerweg; evtl. schieben) und Coubertinstraße. Die erste Steigung ist geschafft: Hinter dem Stadion durch die Unterführung der B 303, links ein kurzes Stück entlang der Bundesstraße und über Tiefenbach hinab zur Mühle Juliushammer im Bachtal der Röslau.Die Röslau bleibt bis Wunsiedel unser Begleiter: Hinter dem Landhotel Juliushammer nach Wintersreuth, an der T-Kreuzung links, wenig später den Fluss überqueren, vorbei an der Wiesenmühle und auf der Hornschuchstraße in das Stadtzentrum. Um einen flüchtigen Eindruck von der bekannten Festspielstadt zu bekommen, steuert man am besten auf der Ludwigstraße zum Marktplatz mit dem Rathaus und von dort rechts auf der Maximilianstraße an der St. Veitkirche vorbei zum Fichtelgebirgsmuseum von Wunsiedel im Spitalhof (siehe Kasten). Über Bernstein nach Marktredwitz zurück: Oberhalb des Museums führt die Bibersbacher Straße ansteigend aus Wunsiedel heraus. Kaum ist die bewaldete Anhöhe erreicht, folgt die abrupte Abfahrt nach Bibersbach. Weiter geht es Richtung Röslau und bei Rauschensteig auf der Landstraße rechts nach Bernstein. Im Ort zwischen dem Gasthof Grüner Baum und der Kirche rechts den Radwegweisern (Fichtelgebirgsdörfer) folgen; an der T-Kreuzung die Radroute verlassen und rechts auf Kieswegen durch eine kleine Senke zur Landstraße, die rechts nach Göpfersgrün hinabführt. Im Ort zweigt links eine kurze Steilrampe – Schieben ist hier wahrlich keine Schande! – in Richtung Hauenreuth ab. Mit Erreichen des Dorfes kurz links und wieder rechts auf einem Kiesweg nach Oberthölau in das Bachtal der Röslau.Ab Oberthölau ist die fünf Kilometer lange Reststrecke in das Zentrum von Marktredwitz beschildert. Wer nicht auf der kleinen Asphaltstraße zurückkehren will, zweigt alternativ vor der Bahnunterführung links ab und gelangt auf Feldwegen entlang der Gleise – nach drei Kilometern die zweite Bahnunterführung nicht verpassen! – an den Stadtrand. An der Unterführung der B 303 treffen sich beide Varianten wieder: Nun auf Thölauer Straße und Gebr.-Kastner-Straße im Bogen zum Kreisverkehr und nach Passieren der Bahnunterführung links zum Bahnhof.

Dauer: 3,25 Marktredwitz – Wunsiedel 1,25 Std. – Bernstein 1 Std. – Marktredwitz 1 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour32 km
Höhenunterschied300 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMarktredwitz Bahnhof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDas Fichtelgebirge ist mit seiner weitläufigen Hügellandschaft eine echte Herausforderung für den ambitionierten Genussradler. Zwischen Marktredwitz und Wunsiedel sprudelt die Röslau in ihrem Bachtal vor sich hin, das wir im Verlauf unserer Rundtour zweimal durchfahren.
Hinweise
Dauer: 3,25 Marktredwitz – Wunsiedel 1,25 Std. – Bernstein 1 Std. – Marktredwitz 1 Std.
KartentippRadtourenkarte Fichtelgebirge, 1:75 000, ISBN 3–936333–30–9 (erhältlich in den Tourist-Informationen vor Ort).
MarkierungenZeitweise auf lokalen Radrouten, darunter Hufeisen-Radweg, Windmühlen-Radweg und Radweg Fichtelgebirgsdörfer.
VerkehrsanbindungMarktredwitz liegt auf der Zugstrecke von Regensburg nach Hof (Vogtlandbahn). Mit dem Auto auf der A 93 bis zur Stadtausfahrt.
GastronomieIn Marktredwitz und Wunsiedel mehrere Gasthöfe und Cafés; Landhotel Juliushammer, Tel. 09232/9750; Gasthof Grüner Baum, Bernstein.
Tipps
Im Fichtelgebirgsmuseum von Wunsiedel: Geschichte lebendig zu machen ist gar nicht so einfach, doch das Fichtelgebirgsmuseum schafft dies allein durch seine Räumlichkeiten: Der Besucher streift durch ein altes Spital und zwei daran angrenzende Handwerkerhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Zu sehen gibt es hier unter anderem eine originale mittelalterliche Rauchküche, einen Zuckerbäckerladen, einen Friseursalon, eine Schuhmacherwerkstatt, Handwerkskunst aus der Töpferei, Schmiede und Zinngießerei sowie Mineralienfunde aus dem heimischen Bergbau. Spitalhof, Tel. 09232/2032, Di.–So. 10–17 Uhr, Eintritt 2,60 Euro, www.fichtelgebirgsmuseum.de
Tourismusbüro
Tourist-Information, Historisches Rathaus, Markt 29, 95615 Marktredwitz, Tel. 09231/501128, Fax 501129, touristinfo@marktredwitz.de, www.marktredwitz.de; Tourist-Information, Jean-Paul-Straße 5, 95632 Wunsiedel, Tel. 09232/602162, Fax 602169, kultur@wunsiedel.de, www.wunsiedel.de
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